
Ein Betonmischer, der eine Stunde zu früh vor dem Tor steht, blockiert die Straße. Ein Fertigteil-Transport, der zu spät kommt, lässt den Kran leer laufen. Zwischen diesen beiden Fehlern liegt die Arbeit des Logistik-Managements: Es legt fest, wer wann was anliefert und wo das Fahrzeug entladen wird.
Für Bauvorhaben in Gifhorn entwickeln wir ein Logistikkonzept, vergeben Zeitfenster für jede Lieferung und stimmen die Anfahrt mit den Gegebenheiten der Stadt ab. Ob Wohnstraße, Altstadt oder Gewerbefläche am Stadtrand: Ziel ist ein gleichmäßiger Materialfluss ohne Rückstau in der Nachbarschaft.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Lkw-Verkehr kommt meist über zwei Achsen: Die B 4 verläuft in Nord-Süd-Richtung, die B 188 in Ost-West-Richtung, beide kreuzen sich im Stadtgebiet. Das nächste Autobahnkreuz, Braunschweig-Nord mit A 2 und A 391, liegt rund 20 Kilometer entfernt. Wer Lieferungen aus dem Raum Hannover, Braunschweig oder Wolfsburg plant, muss diese Strecken und ihre Spitzenzeiten einrechnen.
In der Innenstadt treffen Baustellen auf die Fußgängerzone und enge Gassen zwischen Fachwerkhäusern. Große Fahrzeuge können dort nicht beliebig halten. Lieferzeiten, Entladestellen und Wendemöglichkeiten müssen mit der Straßenverkehrsbehörde abgestimmt werden, bevor die erste Bestellung rausgeht.
Die Stadt hat mit dem Verkehrsentwicklungsplan „Leitbild Mobilität 2030“ und einem Lärmaktionsplan eigene Rahmenwerke für Verkehr und Lärm. Für die Baulogistik heißt das: Rücksicht auf Wohngebiete, Radwege und Schulwege gehört von Anfang an ins Konzept. Lieferungen bündeln wir, damit weniger Fahrten durch die Wohnquartiere führen.

Wir erfassen Mengen, Gewerke und Bauzeiten und leiten daraus ab, wie viele Lieferungen täglich zu erwarten sind. Das Konzept zeigt Anfahrtswege nach Gifhorn, Entladezonen, Lagerflächen und Spitzenzeiten.
Jede Anlieferung bekommt ein festes Zeitfenster. Lieferanten melden sich vorher an, Überschneidungen werden sichtbar, bevor zwei Fahrzeuge gleichzeitig vor dem Tor stehen.
Für Halteverbote, Sondernutzungen und Schwertransporte bereiten wir die Anträge vor und koordinieren die Termine mit der Straßenverkehrsbehörde und den Nachbarn.
Ändert sich der Terminplan, verschieben wir die betroffenen Lieferungen und informieren die Lieferanten. So bleibt der Materialfluss an den Baufortschritt gekoppelt.
Lieferungen kommen dann, wenn Kran und Kolonne bereitstehen.
Wohnstraßen und Innenstadt werden weniger durch wartende Lkw belastet.
Behördenanträge für Halteverbote und Transporte liegen rechtzeitig vor.
Terminänderungen werden an alle Lieferanten weitergegeben, ohne dass die Bauleitung telefonieren muss.
→ Wir verteilen die Ankünfte auf Zeitfenster über den Tag, richten bei Bedarf einen Wartebereich außerhalb des Quartiers ein und rufen die Fahrzeuge von dort ab.
→ Wir legen Anlieferungen in die erlaubten Zeiten, setzen kleinere Fahrzeuge für die letzte Strecke ein und nutzen ein Zwischenlager am Stadtrand, wenn große Mengen anfallen.
→ Wir planen die Route, klären Kurvenradien und Brücken, beantragen die Genehmigung und stimmen den Termin mit Kran und Montage ab.
→ Wir verlegen laute Anlieferungen in verträgliche Zeiten, benennen einen Ansprechpartner für die Nachbarschaft und informieren vorab über besondere Transporte.
Viele Gewerke, viele kleine Lieferungen und Anwohner, die schon nebenan wohnen.
Arbeiten nahe der Fußgängerzone mit eingeschränkten Lieferzeiten und wenig Halteflächen.
Stahlbau, Fertigteile und große Betonmengen, die über die Bundesstraßen angeliefert werden.
Baustellen im öffentlichen Raum, bei denen Verkehr und Anlieferung gleichzeitig geregelt werden müssen.

Aus Leistungsverzeichnis und Bauzeitenplan ermitteln wir, wann welche Materialien in welcher Menge gebraucht werden.
Wir planen Anfahrtsrouten, Entladestellen und Wartebereiche und klären, welche Genehmigungen nötig sind.
Alle Lieferanten erhalten die Regeln der Baustelle und melden ihre Fahrten in Zeitfenstern an.
Wir verfolgen die Anlieferungen täglich und passen die Zeitfenster an den tatsächlichen Baufortschritt an.
Liegt eine Baustelle in einem Wohngebiet einer Gifhorner Ortschaft und soll dort ein Rohbau mit Fertigteildecken entstehen, dann fallen an Montagetagen viele Lieferungen in kurzer Zeit an. Wir stimmen die Reihenfolge der Deckenplatten mit dem Montageplan ab und lassen die Transporte nacheinander im Abstand der Montagezeit anrollen.
Ist die Zufahrt schmal, dann legen wir fest, aus welcher Richtung die Fahrzeuge kommen und wie sie das Gebiet wieder verlassen. Anwohner erhalten vorher eine kurze Information. Am Tag selbst steuert ein Einweiser die Fahrzeuge.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Entladezonen, Lager und Kranreichweite bestimmen, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Beides planen wir deshalb gemeinsam.
Auf der Baustelle setzen unsere operativen Kräfte das Konzept um. Sie nehmen Lieferungen an, weisen Fahrzeuge ein und melden Abweichungen, damit die Planung für die folgenden Tage angepasst werden kann.
Die Hauptachsen sind die B 4 von Nord nach Süd und die B 188 von Ost nach West. Wer von der Autobahn kommt, fährt meist über das Kreuz Braunschweig-Nord. Welche Route im Einzelfall passt, hängt von der Lage der Baustelle und dem Fahrzeug ab.

Senden Sie uns Bauzeitenplan und Standort. Wir zeigen Ihnen, wie die Anlieferung auf Ihrer Baustelle gesteuert werden kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Gifhorn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit