
Bevor in Gifhorn der erste Kran steht, entscheidet sich viel auf dem Papier: Wo stehen Container und Toiletten, wo lagert der Stahl, auf welcher Fläche wendet der Sattelzug? Der Boden spielt dabei eine größere Rolle als anderswo. Im Aller-Urstromtal liegen Flussablagerungen aus der Weichsel-Kaltzeit, die häufig von Flugsand überdeckt sind. Locker gelagerter Sand trägt schwere Stützen nicht ohne Vorbereitung.
Wir planen die Einrichtung so, dass sie zum Baugrund, zur Zufahrt und zum Bauablauf passt. Dazu gehören der Einrichtungsplan, die Aufstellung von Unterkünften und Lagerflächen, Baustrom und Bauwasser, der Bauzaun und die Verkehrssicherung an der Grundstücksgrenze. Am Ende steht eine Baustelle, die vom ersten Arbeitstag an geordnet funktioniert.
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Der Untergrund wechselt auf kurzer Strecke. Südlich der Aller liegen Dünen wie der Laubberg und der Katzenberg, nördlich der Aller und westlich der Ise eine eiszeitliche Moräne mit Weinberg und Hohem Feld. Wer Kranaufstellflächen, Baustraßen und Containerstandorte festlegt, braucht deshalb das Baugrundgutachten früh auf dem Tisch. Auf Flugsand rechnen wir mit Schotterpolstern oder Lastverteilplatten, damit sich Stellflächen unter Last nicht setzen.
In der Innenstadt stehen zahlreiche Fachwerkhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, dazu Schloss Gifhorn, das Kavaliershaus von 1546 und das Alte Rathaus von 1562. Neben solchen Baudenkmälern bleibt für Container wenig Raum, Erschütterungen und Anprall müssen vermieden werden. Häufig wird die Einrichtung dort in mehrere kleine Flächen geteilt oder auf den öffentlichen Straßenraum mit Sondernutzung ausgelagert.
Das Stadtgebiet umfasst gut 105 Quadratkilometer. Neben der Kernstadt gehören die Ortschaften Gamsen, Kästorf, Neubokel, Wilsche und Winkel dazu, die zum Teil deutlich ländlicher geprägt sind. Dort ist Fläche eher vorhanden, dafür fehlen oft befestigte Zufahrten und ein Baustromanschluss in der Nähe. Die Einrichtung muss also je nach Lage ganz andere Fragen beantworten.

Wir zeichnen den Einrichtungsplan auf Grundlage des Baugrundgutachtens. Kranstandort, Baustraße, Lagerflächen und Container bekommen Plätze, deren Tragfähigkeit zum sandigen Gifhorner Untergrund passt. Wo nötig, sehen wir Befestigungen vor und stimmen sie mit dem Tragwerksplaner ab.
Büro-, Aufenthalts- und Materialcontainer stellen wir so, dass die Wege zu den Arbeitsbereichen kurz bleiben und Rettungswege frei sind. Sanitäranlagen werden an Wasser und Abwasser angebunden oder als Tankanlage geplant, wenn in einer Ortschaft kein Anschluss in Reichweite liegt.
Wir beantragen die Anschlüsse, planen Verteilerschränke und Leitungswege und legen fest, welches Gewerk wo Strom und Wasser entnimmt. Leitungen über Fahrwege werden geschützt oder hoch geführt, damit kein Stapler sie beschädigt.
Der Bauzaun steht auf Fußplatten, die im lockeren Sand Halt finden, bei Bedarf mit zusätzlicher Ballastierung gegen Wind. Für Arbeiten am Straßenrand erstellen wir den Verkehrszeichenplan, holen die Anordnung ein und richten die Absicherung ein.
Die Stellflächen sind auf den Gifhorner Baugrund abgestimmt, bevor die erste schwere Last ankommt.
Container, Lager und Versorgung stehen dort, wo sie den Ablauf unterstützen und nicht im Weg sind.
Genehmigungen für Straßenraum und Verkehrssicherung laufen über eine Stelle.
Umbauten der Einrichtung zwischen den Bauabschnitten sind von Anfang an eingeplant.
→ Wir lassen die Stützlasten berechnen, planen Lastverteilplatten oder ein verdichtetes Schotterpolster und dokumentieren die Fläche vor dem Kraneinsatz. So setzt sich der Untergrund nicht unter der Last.
→ Wir trennen Lager und Unterkunft, legen Teilflächen in angrenzende Straßen mit Sondernutzungserlaubnis und schützen die Nachbarfassade mit Anprallschutz. Schwere Lasten fahren nicht dicht an der Hauswand vorbei.
→ Wir planen eine Baustraße aus Recyclingschotter oder Fahrplatten, die auch bei Nässe trägt. Den Rückbau legen wir gleich mit fest, damit der Acker oder die Grünfläche danach wiederhergestellt wird.
→ Wir planen die Einrichtung in Phasen, legen Umzugstermine für Container und Zaun fest und halten in jedem Abschnitt Zufahrt und Rettungsweg frei.
Sanierung und Umbau rund um Fachwerkhäuser und Baudenkmäler, wo Fläche knapp ist und Nachbargebäude geschützt werden müssen.
Neubauten in Gamsen, Kästorf, Neubokel, Wilsche oder Winkel, für die Bebauungspläne gelten und oft erst Zufahrten angelegt werden.
Neubau, Erweiterung oder Sanierung von Schulgebäuden, bei denen der laufende Betrieb vom Baufeld getrennt werden muss.
Hallen und Bürogebäude für Betriebe aus dem produzierenden Gewerbe und für Ingenieurdienstleister mit großen Stellflächen für Kran und Lager.

Wir sichten Lageplan, Baugrundgutachten und Zufahrten und klären, welche Flächen tragfähig und frei verfügbar sind.
Kran, Lager, Container, Versorgung und Zaun bekommen ihren Platz. Den Entwurf stimmen wir mit Bauleitung und Planern ab.
Sondernutzung, verkehrsrechtliche Anordnung und Anschlüsse für Strom und Wasser beantragen wir bei den zuständigen Stellen.
Wir richten die Baustelle ein, nehmen sie mit der Bauleitung ab und passen sie in jedem Bauabschnitt an.
Liegt eine Baustelle für ein Mehrfamilienhaus am Rand der Kernstadt auf einem Grundstück mit sandigem Untergrund, dann beginnt die Planung mit der Frage, wo der Turmdrehkran stehen kann. Wir werten das Baugrundgutachten aus, legen das Fundament für den Kran fest und ordnen Lagerflächen so an, dass der Kran sie ohne Umsetzen erreicht.
Fehlt auf dem Grundstück Platz für Container, dann prüfen wir eine Aufstellung im Straßenraum oder in gestapelter Form. Baustrom und Bauwasser kommen vom nächsten Anschlusspunkt, der Bauzaun schließt die Fläche ab und eine Beschilderung lenkt Fußgänger sicher am Grundstück vorbei.
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Qualitätsmanagement
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Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
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Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo später Anlieferungen ankommen, wo Wachpersonal den Zugang kontrolliert und wo der Sanitätsraum liegt. Deshalb planen wir diese Punkte gleich mit, auch wenn die Leistungen erst später beginnen.
Sind in Gifhorn Gewässer oder Schutzflächen in der Nähe, berücksichtigen wir die Vorgaben der ökologischen Baubegleitung schon im Einrichtungsplan. Tankflächen und Lager mit wassergefährdenden Stoffen liegen dann weit weg vom Ufer.
Im Aller-Urstromtal liegen Flussablagerungen, die oft von Flugsand bedeckt sind, dazu kommen Dünen und eine eiszeitliche Moräne. Lockerer Sand trägt die Stützlasten eines Mobilkrans oder gestapelter Container nicht ohne Vorbereitung. Deshalb planen wir Stellflächen auf Grundlage des Baugrundgutachtens.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für die Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Gifhorn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit