
Rund 600 denkmalgeschützte Fachwerkhäuser, ein Residenzschloss, Reste von Bastionen und ein alter Festungsgraben: Die Altstadt von Wolfenbüttel lässt einer Baustelle wenig Raum. Wer dort saniert, umbaut oder eine Lücke schließt, muss Lagerfläche, Kranstandort und Zufahrt auf wenigen Quadratmetern unterbringen, ohne Nachbarhäuser zu belasten.
Ganz anders sieht es am Stadtrand aus. In neuen Wohngebieten wie Am Södeweg oder im Ortsteil Salzdahlum ist Platz vorhanden, dafür müssen Baustraßen, Anschlüsse und Lagerzonen erst geschaffen werden. Unsere Planung der Baustelleneinrichtung setzt in beiden Fällen vor dem ersten Erdaushub an und legt fest, was wo steht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In der Heinrichstadt und der Juliusstadt stehen die Häuser dicht an dicht. Ein Baufeld besteht dort oft nur aus dem Grundstück selbst und einem Streifen Gehweg. Jeder Quadratmeter für Material, Mulde oder Unterkunft muss mit dem Straßenraum abgestimmt werden. Ein Einrichtungsplan zeigt früh, ob ein Standort reicht oder ob Ausweichflächen in der Nähe nötig sind.
Die Stadt liegt im Okertal, der Fluss durchquert das Stadtgebiet. Laut Ortsbeschreibung herrschen Sand-, Ton- und Lehmböden vor, stellenweise Mergel. Für Kranfundamente, Baustraßen und Lagerflächen heißt das: Tragfähigkeit prüfen, bei nassem Wetter befestigen und Oberflächenwasser gezielt ableiten.
Am Rand der Kernstadt und in den Ortschaften entstehen neue Quartiere, darunter Mehrfamilienhäuser Am Södeweg und Wohnbau an der Leipziger Allee in Wendessen. Hier geht es weniger um Enge als um Reihenfolge: Erschließung, Baustrom, Bauwasser und die Lage der Lagerflächen müssen so geplant sein, dass mehrere Bauabschnitte ohne Umbau der Einrichtung durchlaufen.

Wir zeichnen Kranstandort, Lagerzonen, Wege, Unterkünfte und Entsorgung in einen maßstäblichen Plan ein. Für ein Fachwerkgrundstück in der Altstadt von Wolfenbüttel zeigt die Flächenbilanz sofort, ob die Fläche reicht oder ob eine Sondernutzung beantragt werden muss.
Aufenthalts-, Büro- und Sanitäreinheiten planen wir nach Zahl der Beschäftigten und Bauzeit. Wo der Platz knapp ist, prüfen wir gestapelte Lösungen oder einen Standort abseits des eigentlichen Baufelds.
Anschlusspunkte, Verteiler und Leitungswege legen wir so fest, dass sie Gehwege und Zufahrten nicht kreuzen. In Neubaugebieten stimmen wir die Übergabepunkte mit der Erschließung ab, damit spätere Bauabschnitte direkt angeschlossen werden können.
Wir planen die Einfriedung samt Toren, Fußgängerführung und Hinweisschildern. Grenzt die Baustelle an einen öffentlichen Weg, wird die Absperrung mit den zuständigen Stellen abgestimmt.
Der verfügbare Platz wird vor Baubeginn vermessen und verteilt statt erst auf der Baustelle verhandelt.
Baustraßen und Stellflächen sind auf den Boden im Okertal abgestimmt.
Bei Arbeiten an Denkmälern werden Lasten und Abstände zur Nachbarschaft mitgedacht.
Die Einrichtung wächst mit den Bauabschnitten mit, ohne jedes Mal neu zu beginnen.
→ Wir teilen Lagerung und Montage zeitlich: Material kommt erst, wenn es eingebaut wird. Der Kranstandort wird so gewählt, dass er auch die Anlieferung abdeckt.
→ Baustraßen und Stellflächen planen wir befestigt und mit Gefälle. Oberflächenwasser wird gesammelt und nicht über Nachbarflächen abgeleitet.
→ Schwere Lagergüter und Mulden stellen wir mit Abstand zur Nachbarbebauung. Wo nötig, sehen wir Schutzabdeckungen und lastverteilende Platten vor.
→ Der Einrichtungsplan wird phasenweise fortgeschrieben. So bleibt klar, welche Fläche wann frei wird und wohin Lager und Unterkünfte wandern.
Arbeiten an denkmalgeschützten Häusern der Altstadt, bei denen Lagerfläche und Kranplatz mit dem Straßenraum geteilt werden müssen.
Mehrfamilienhäuser in neuen Gebieten wie Am Södeweg, wo Baustraßen und Anschlüsse vor dem Hochbau stehen.
Neue Gebiete in Salzdahlum und Wendessen mit mehreren Bauherren und wechselnden Zufahrten.
Umbau oder Erweiterung von Schulen und Hochschulgebäuden, oft im laufenden Betrieb und mit getrennten Wegen.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrten und Nachbarbebauung an und nehmen die verfügbaren Flächen auf.
Lager, Kran, Unterkünfte und Versorgung werden in einem Plan verortet. Fehlt Platz, zeigen wir Alternativen auf.
Sondernutzungen, Verkehrsführung und Auflagen klären wir mit Ihnen und den zuständigen Stellen.
Wir begleiten den Aufbau und passen den Plan an, sobald ein neuer Bauabschnitt beginnt.
Liegt die Baustelle in einer engen Gasse der Heinrichstadt, dann ist die öffentliche Fläche vor dem Haus meist die einzige Reserve. In diesem Fall planen wir einen schmalen Lagerstreifen, eine Anlieferzone für kurze Zeiträume und eine Unterkunft, die gegebenenfalls auf einem gesonderten Grundstück steht.
Handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus in einem neuen Baugebiet von Wolfenbüttel, dann rücken Baustraße, Kranreichweite und Anschlüsse in den Vordergrund. Wir legen fest, wo die Erschließungsstraße belastet werden darf und wie Lagerflächen bei Fertigstellung einzelner Häuser verlegt werden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung bildet die Grundlage für alle späteren Schritte. Deshalb verknüpfen wir den Einrichtungsplan mit dem Terminplan der Gewerke und mit der Anlieferung. Ändert sich die Reihenfolge, passt sich auch die Flächennutzung an.
Auf Wunsch übernehmen wir anschließend auch Steuerung der Lieferungen, Personal für Lager und Entsorgung sowie die Sicherung des Geländes. So muss die Baustelle in Wolfenbüttel nicht für jeden Abschnitt neu geplant werden.
Das hängt vom Vorhaben ab. Für eine Fassadensanierung reicht oft ein schmaler Streifen vor dem Haus, für einen Umbau mit Kran deutlich mehr. Wir ermitteln das mit einer Flächenbilanz und sagen früh, ob öffentlicher Raum in Anspruch genommen werden muss.

Schildern Sie uns Grundstück und Vorhaben. Wir zeigen, wie Lager, Kran und Versorgung Platz finden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wolfenbüttel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit