
Wer in Goslar baut, beginnt selten auf der grünen Wiese. Die Kernstadt liegt am Nordwestrand des Harzes, eingerahmt vom Rammelsberg im Süden und vom Steinberg im Westen. Innerhalb der historischen Stadtbefestigung steht das ganze Areal unter Denkmalschutz, mehr als 1.500 Fachwerkhäuser prägen das Bild. Container, Kran und Lagerfläche müssen hier in Gassen und Höfe passen, die dafür nie gedacht waren.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass sie zum Grundstück passt: Wo stehen Büro- und Aufenthaltscontainer, wo kommt der Baustrom her, wie wird abgesperrt und welche Fläche bleibt für Material. Das gilt für ein Fachwerkhaus in der Altstadt ebenso wie für einen Neubau in Jürgenohl, eine Halle im Gewerbegebiet Baßgeige oder ein Vorhaben oben in Hahnenklee-Bockswiese.
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In der Altstadt entscheidet der Denkmalschutz mit. Für jede denkmalrelevante Maßnahme ist vor Baubeginn eine Genehmigung der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Goslar nötig. Auch ein Gerüst an der Fassade, ein Container vor einem Baudenkmal oder ein Bauzaun über historisches Pflaster gehört deshalb früh in die Planung. Wir legen den Einrichtungsplan so an, dass er mit den Unterlagen für die Genehmigung zusammenpasst.
Die Stadt hat 18 Ortsteile auf gut 160 Quadratkilometern. Die Lagen unterscheiden sich stark. Vienenburg liegt im flachen Harzvorland an der Mündung der Radau in die Oker. Hahnenklee-Bockswiese liegt rund 16 Kilometer südlich auf einer Hochfläche im Oberharz, wo Schnee und Frost die Einrichtung im Winter anders aussehen lassen als unten in der Kernstadt. Eine Vorlage für alle Ortsteile gibt es deshalb nicht.
Auch der Boden redet mit. Im Landkreis Goslar gilt die Verordnung über das Bodenplanungsgebiet Harz, weil der Bergbau Spuren im Boden hinterlassen hat. Wo das Baufeld darunter fällt, ist Bodenaushub nach den Vorgaben der Verordnung zu behandeln. Für die Einrichtung heißt das: Flächen für Aushub werden getrennt vorgesehen, damit belastetes Material nicht mit sauberem Boden vermischt wird.

Wir zeichnen den Plan mit Containerstandorten, Kranaufstellung, Lagerflächen und Wegen. In Goslarer Altstadtlagen prüfen wir dabei, ob Container auf dem Grundstück, im Hof oder auf einer Sondernutzungsfläche im Straßenraum stehen können.
Büro, Aufenthalt, Materiallager und Sanitäranlagen werden nach Zahl der Beschäftigten und Dauer der Arbeiten bemessen. Bei kleinen Flächen stapeln wir Container oder verteilen sie auf mehrere Punkte, statt den Hof zu verstellen.
Wir klären Anschlusspunkte, Verteiler und Leitungswege. Leitungen führen wir so, dass sie weder über empfindliches Pflaster schleifen noch Fluchtwege und Hauseingänge in der Nachbarschaft blockieren.
Bauzaun, Beschilderung und Verkehrssicherung stellen wir passend zum Ort auf. In den belebten Gassen der Altstadt gelten andere Wege und Abstände als an einer Hallenbaustelle an der B6.
Container, Kran und Lager stehen dort, wo sie den Bauablauf nicht behindern.
Auflagen aus Denkmalschutz und Bodenschutz sind im Plan schon berücksichtigt.
Strom, Wasser und Sanitär laufen ab dem ersten Arbeitstag.
Nachbarn, Fußgänger und Anlieferung behalten sichere Wege.
→ Wir suchen Ausweichflächen in der Nähe, planen gestapelte Container oder eine Aufteilung auf Hof und Straßenraum und stimmen die Nutzung mit der Stadt ab.
→ Wir lesen die Auflagen vor der Planung und setzen Gerüstverankerung, Schutzabdeckungen und Containerstandorte so, dass sie erfüllt sind.
→ Wir sehen getrennte, abgedeckte Lagerflächen vor und richten die Wege so ein, dass Aushub direkt zur vorgesehenen Entsorgung abgefahren werden kann.
→ Wir planen frostsichere Wasserleitungen, beheizte Container und Flächen für Schneeräumung gleich mit ein.
Sanierungen in der denkmalgeschützten Altstadt mit engen Höfen, Gerüsten an historischen Fassaden und kleinen Lagerflächen.
Neubau und Umbau in Stadtteilen wie Jürgenohl oder Ohlhof und in Vienenburg auf Grundlage der Bebauungspläne.
Neubauten im Gewerbegebiet Baßgeige mit größeren Flächen, Kranstandorten und Anbindung an die B6.
Vorhaben in Hahnenklee-Bockswiese, wo Höhenlage und Winter die Einrichtung bestimmen.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Nachbarschaft und Anschlusspunkte an und lesen die Auflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan.
Wir legen Standorte für Container, Kran, Lager, Sanitär und Abfall fest und stimmen sie mit Bauleitung und Behörden ab.
Container, Bauzaun, Baustrom und Bauwasser werden aufgebaut, bevor die Gewerke anfangen.
Mit jeder Bauphase prüfen wir den Plan und stellen um, wenn Flächen frei werden oder neue gebraucht werden.
Liegt das Fachwerkhaus innerhalb der historischen Stadtbefestigung von Goslar und grenzt es an beiden Seiten an Nachbarhäuser, dann bleibt für die Einrichtung oft nur der Hof und ein schmaler Streifen vor der Fassade. In diesem Fall planen wir einen kompakten Containerstandort im Hof, ein Gerüst mit Schutznetz zur Straße und eine kleine Lagerfläche, die nur für die Tagesmenge reicht.
Muss Material in größeren Mengen gelagert werden, dann richten wir eine Zwischenlagerfläche außerhalb der Altstadt ein und lassen nur das anliefern, was am Tag verbaut wird. So bleibt die Gasse begehbar und die Auflagen aus der denkmalrechtlichen Genehmigung lassen sich einhalten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der Rahmen für alles, was folgt. Liefersteuerung, Zugangskontrolle und Entsorgung bauen auf dem Plan auf. Deshalb legen wir früh fest, wo Anlieferung, Kontrolle und Abfallcontainer stehen.
Ändert sich die Bauphase, etwa vom Rohbau zum Ausbau, dann passen wir den Plan an. Flächen, die der Kran nicht mehr braucht, werden für Material oder Sanitär frei. Auch Wege werden neu geführt.
Für Arbeiten an Baudenkmalen ist vor Baubeginn eine denkmalrechtliche Genehmigung der Stadt Goslar nötig. Ob Gerüst, Container oder Absperrung davon berührt sind, klären wir mit Ihnen anhand der Maßnahme. Die Nutzung von öffentlichem Straßenraum ist zusätzlich zu beantragen.

Schicken Sie uns Lageplan, Bauzeit und die Zahl der Gewerke. Wir schlagen eine Baustelleneinrichtung vor, die zu Grundstück und Auflagen passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Goslar. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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