
Wer in Hildesheim baut, begegnet zwei sehr verschiedenen Ausgangslagen. Rund um Marktplatz, Dom und Michaelisviertel stehen die Häuser dicht, Gassen sind schmal und jeder Quadratmeter Gehweg ist vergeben. In Ortschaften wie Bavenstedt, Drispenstedt oder Ochtersum dagegen gibt es Fläche, dafür weichen Boden, lange Wege über das Gelände und offene Ränder zur Feldflur.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass sie zu genau dieser Lage passt: wo Container stehen, wie Strom und Wasser auf die Fläche kommen, wo der Kran seinen Platz findet und welche Wege Lieferfahrzeuge nehmen. Am Ende steht ein Einrichtungsplan, nach dem vom ersten Tag an gearbeitet werden kann.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt liegt an der Grenze zwischen Innerstebergland und Hildesheimer Börde, der größte Teil davon am rechten Ufer der Innerste. Nördlich schließt die Börde mit ihrer bis zu zwei Meter mächtigen Lössdecke an. Auf solchem Untergrund werden Lagerflächen und Baustraßen bei Nässe schnell weich. Tragfähige Schotterflächen, Lastverteilung unter Kranabstützungen und eine geplante Entwässerung gehören deshalb in jeden Einrichtungsplan am Stadtrand.
Im Zentrum ist das Problem umgekehrt. Fachwerkbauten am Marktplatz, die Welterbestätten Dom und Michaeliskirche sowie die Gassen der Neustadt lassen kaum Raum für Container und Materiallager. Hier arbeiten wir mit Sondernutzungsflächen im Straßenraum, gestapelten Containern, ausgelagerten Lagerplätzen und einer Einrichtung, die sich mit jedem Bauabschnitt verschiebt.
Dazu kommt die Stadterneuerung. In der Innenstadt, in der Neustadt, in Stadtfeld und in der nördlichen Nordstadt arbeitet die Stadt an Quartieren, Freiräumen und Fassaden. Bauen im Bestand zwischen bewohnten Häusern verlangt eine Einrichtung, die Hauseingänge, Feuerwehrzufahrten und Gehwege für die Nachbarschaft offen hält.

Für ein Vorhaben in Hildesheim zeichnen wir die Flächen für Rohbau, Ausbau und Rückbau getrennt, damit Container, Lager und Kranstandort mit dem Baufortschritt mitwandern können und nichts doppelt aufgebaut wird.
Büro-, Mannschafts- und Sanitärcontainer stellen wir nach Belegschaft und Platz zusammen. In der Altstadt häufig gestapelt auf kleiner Grundfläche, am Stadtrand ebenerdig mit kurzen Wegen zum Arbeitsbereich.
Wir klären Anschlusspunkte, Verteilerstandorte und Leitungswege über das Gelände. Kabel und Schläuche werden so verlegt, dass sie Fahrwege nicht kreuzen und bei Witterung nicht im Schlamm liegen.
Bauzaun, Tore, Beschilderung und Absperrungen im öffentlichen Raum planen wir gemeinsam mit den Anträgen für die Straßenbehörde, damit die Einrichtung genehmigt ist, bevor sie steht.
Noch vor dem Anrücken der ersten Gewerke liegt der Einrichtungsplan vor und ist mit den nötigen Anträgen abgestimmt.
Container, Lager und Kran stehen dort, wo sie den Bauablauf nicht behindern und kurze Wege zum Einbauort entstehen.
Strom, Wasser und Entsorgung sind ab dem ersten Arbeitstag verfügbar.
Ändert sich ein Bauabschnitt, passt sich die Einrichtung an, ohne dass die Baustelle stillsteht.
→ Wir beantragen eine Sondernutzung im Straßenraum, stapeln die Container und richten einen Lagerplatz außerhalb ein, von dem aus in kleinen Mengen nachgeliefert wird.
→ Baustraßen und Lagerflächen werden auf Schotter oder Platten geplant, Wasser wird gezielt abgeleitet und die Flächen werden nach starkem Regen kontrolliert.
→ Wir legen Abstände, Schwenkbereiche und Schutzzonen mit der Bauleitung fest und stimmen sie mit der Denkmalpflege ab, bevor die Einrichtung aufgebaut wird.
→ Gehwege, Hauseingänge und Lieferzonen werden im Plan freigehalten oder mit Notwegen umgeleitet. Die Beschilderung macht den Weg eindeutig.
Sanierungen und Umbauten rund um Marktplatz, Dom und Michaelisviertel mit sehr wenig Fläche und hohen Anforderungen an den Schutz der Nachbargebäude.
Arbeiten an Gebäuden, Höfen und Freiräumen in Neustadt, Stadtfeld oder der nördlichen Nordstadt, oft zwischen bewohnten Häusern.
Neubauten auf Flächen nach Bebauungsplan, wo Platz vorhanden ist, der Boden aber eine tragfähige Baustraße verlangt.
Bauvorhaben an Universität und HAWK, die neben laufendem Lehrbetrieb eingerichtet werden müssen.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Nachbarschaft und Boden an und klären mit Ihnen, welche Flächen genutzt werden dürfen.
Container, Lager, Kran, Versorgung und Wege werden je Bauphase geplant und mit Ihnen abgestimmt.
Sondernutzung, Verkehrszeichen und Anschlüsse werden vorbereitet und bei den zuständigen Stellen beantragt.
Die Einrichtung wird aufgebaut, übergeben und mit jedem Bauabschnitt nachgeführt.
Liegt eine Baustelle in der Hildesheimer Altstadt zwischen Fachwerkhäusern und ist der Gehweg die einzige freie Fläche, dann beginnt die Planung mit der Frage, was wirklich vor Ort stehen muss. Aufenthalt und Sanitär kommen gestapelt auf die schmalste mögliche Grundfläche, das Material wartet auf einem Lagerplatz außerhalb.
Ist der Rohbau abgeschlossen und verlagert sich die Arbeit ins Innere, dann verkleinert sich die Einrichtung. Der Gehweg wird teilweise zurückgegeben, ein Aufzug oder eine Materialrutsche übernimmt die Wege nach oben und unten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Wir arbeiten mit Ihrem Bauzeitenplan und Ihrer Ausführungsplanung. Aus beidem leiten wir den Flächenbedarf je Zeitpunkt ab und stimmen ihn mit Bauleitung, Kranverleih und Versorgern ab.
Auf Wunsch übernehmen wir nach der Einrichtung auch die Logistik, die Sicherung oder die operative Betreuung der Fläche. So bleibt der Plan nicht in der Schublade, sondern wird auf der Baustelle gelebt.
Meist mit einer Kombination aus Sondernutzungsfläche im Straßenraum, gestapelten Containern und einem Lagerplatz außerhalb der Altstadt. Material wird in kleinen Mengen nachgeholt, sodass nur das vor Ort steht, was am selben Tag verbaut wird.

Schildern Sie uns Grundstück und Vorhaben. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hildesheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit