
Wo der Bürocontainer steht, wie der Baustrom verteilt wird und auf welcher Fläche die Stahlmatten liegen, entscheidet sich lange vor dem ersten Bagger. In Springe kommt eine Frage hinzu, die anderswo seltener gestellt wird: Was verträgt der Untergrund an dieser Stelle? Zwischen den Ausläufern des Deisters und dem Kleinen Deister wechseln Kalkstein, Mergel und lockere Deckschichten auf kurzer Strecke.
Wir planen die Baustelleneinrichtung als Ganzes. Dazu gehören Containeranlage, Sanitär, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun, Verkehrsflächen und Lagerplätze. Am Ende steht ein Einrichtungsplan, nach dem jede Fläche vom ersten Tag an eine klare Aufgabe hat.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Trinkwasser der Stadt kommt aus den Quellen der Haller in der Deisterpforte. Gefördert wird es aus teilweise verkarstetem Korallenoolith, über dem rund 15 Meter Lockergestein liegen. Für die Einrichtung heißt das: Tankstellen für Geräte, Lager für Öle und Schalmittel sowie Waschplätze brauchen dichte Flächen und einen Standort, der mit der zuständigen Wasserbehörde abgestimmt ist.
Am Hang zum Deister und am Rand des Kleinen Deisters ist kaum ein Grundstück eben. Containerstellflächen werden dort terrassiert oder mit Unterbau ausgeglichen, Lagerplätze dürfen bei Regen nicht abrutschen. Auf Ton und Mergel weicht der Boden nach Niederschlag schnell auf. Baustraßen und Kranstellflächen brauchen deshalb eine tragfähige Schotterlage.
Ganz anders sieht es in den alten Ortskernen aus. Die Innenstadt von Eldagsen ist Sanierungsgebiet, in den Dörfern der Dorferneuerung stehen alte Hofanlagen dicht an der Straße. Dort ist oft nur ein schmaler Streifen für Container und Material frei. Die Einrichtung muss dann in die Höhe gehen oder Lagerflächen außerhalb des Ortskerns nutzen.

Büro, Aufenthalt, Umkleide und Sanitär stellen wir so zusammen, wie es die Belegschaft und die Fläche in Springe erlauben. Auf engen Grundstücken planen wir gestapelte Container, auf Gewerbeflächen eine ebenerdige Anlage.
Wir klären Anschlusspunkte mit den Versorgern, legen Verteilerkästen fest und führen Leitungen so, dass sie Fahrwege nicht kreuzen. Bauwasser wird dort gezapft, wo Abwasser kontrolliert abgeleitet werden kann.
Zaunverlauf, Tore, Fußgängerschutz und Beschilderung planen wir gemeinsam mit der Zufahrt. Wo der Gehweg an der Ortsdurchfahrt schmal ist, sorgen wir für eine sichere Umleitung.
Für Gefahrstoffe, Kraftstoff und Schalmittel richten wir abgedichtete Flächen mit Auffangwannen ein. Schüttgüter bekommen befestigte Boxen, damit nichts in den Untergrund gespült wird.
Jede Fläche auf dem Grundstück hat von Beginn an eine feste Aufgabe.
Auflagen zum Schutz von Boden und Grundwasser sind im Plan schon berücksichtigt.
Container, Strom, Wasser und Zaun kommen abgestimmt aus einer Planung.
Spätere Umbauten der Einrichtung lassen sich mit dem Bauablauf vorbereiten.
→ Wir planen Betankung, Lager und Waschplatz auf dichten Flächen mit Auffangvolumen und stimmen den Einrichtungsplan früh mit der zuständigen Behörde ab.
→ Wir sehen eine tragfähige Schotterschicht oder Lastverteilplatten vor und legen Lagerflächen etwas höher als die Fahrwege an.
→ Containerstandorte werden abgestuft oder auf Unterbau gestellt. Material lagert dort, wo Fahrzeuge ohne Rangieren am Gefälle hinkommen.
→ Wir planen Container in mehreren Ebenen, kleine Pufferlager am Baufeld und ein größeres Lager auf einer Fläche am Ortsrand.
In den Gewerbegebieten der Kernstadt, in Bennigsen, Eldagsen und südlich der Bahn in Völksen braucht ein Hallenbau große Lager- und Kranflächen.
Im Sanierungsgebiet der Eldagser Innenstadt sind die Flächen knapp und die Nachbarschaft ist nah. Die Einrichtung wird dort kompakt geplant.
In Dörfern wie Alferde, Lüdersen oder Holtensen geht es um landwirtschaftliche Gebäude, bei denen Material oft im Hof gelagert werden muss.
Das Kanalnetz der Stadt umfasst rund 550 Kilometer. Arbeiten daran brauchen wandernde Einrichtungen entlang der Trasse.

Wir sehen uns Gefälle, Boden, Zufahrt und Nachbarschaft an und klären, ob Wasserschutz oder Denkmalschutz eine Rolle spielt.
Container, Lager, Kran, Wege, Strom und Wasser kommen in einen Plan, den wir mit Ihrer Bauleitung abstimmen.
Zaun, Container, Versorgung und Sonderflächen werden in der festgelegten Reihenfolge errichtet und übergeben.
Mit jeder Bauphase passen wir die Einrichtung an. Zum Schluss wird die Fläche geräumt und wiederhergestellt.
Liegt ein Neubau in Springe am Fuß des Deisters auf geneigtem Gelände, dann prüfen wir zuerst, wo eine ebene Stellfläche mit wenig Aufwand entsteht. Container und Sanitär kommen auf die obere Stufe, Lager und Kran auf die untere. Die Baustraße verläuft quer zum Hang, damit Lkw nicht gegen das Gefälle anfahren müssen.
Befindet sich das Grundstück zugleich im Bereich der Wasserversorgung, dann wird die Betankungsfläche abgedichtet und mit Auffangwanne ausgestattet. Ölbindemittel liegt in einem gekennzeichneten Schrank bereit. Den fertigen Einrichtungsplan erhält die Bauleitung, bevor der erste Container angeliefert wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist kein Zustand, sondern wächst mit dem Bau. Nach dem Rohbau braucht der Ausbau andere Flächen als der Erdbau zu Beginn. Wir legen deshalb fest, in welcher Phase Container umgesetzt, Lager verkleinert oder Zufahrten verlegt werden.
Übernehmen wir zusätzlich Logistik, Sicherheit oder Umweltkontrollen auf der Baustelle in Springe, greifen diese Aufgaben auf denselben Plan zurück. So kennen alle Beteiligten Tore, Wege und Sonderflächen.
Die Stadt bezieht ihr Trinkwasser aus Quellen in verkarstetem Kalkstein. Stoffe, die in den Boden gelangen, können schnell ins Grundwasser wandern. Lager für Kraftstoffe und Öle, Betankung und Waschplätze gehören deshalb auf dichte Flächen. Welche Auflagen genau gelten, klären wir mit der zuständigen Behörde.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir erstellen Ihnen einen Vorschlag für die Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Springe. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit