
Wald und Quellwasser reichen in Springe bis an die Bebauung heran. Am südöstlichen Ende des Deisters gelegen, grenzt die Stadt an den Kleinen Deister mit dem Saupark. Mitten in der Deisterpforte entspringt die Haller, deren Quellen die Stadt mit Trinkwasser versorgen.
Für Bauvorhaben in Springe bedeutet das häufig Auflagen zu Boden, Wasser und Artenschutz. Wir übernehmen die ökologische Baubegleitung, kontrollieren Schutzmaßnahmen wie Amphibienzäune und dokumentieren, dass die Vorgaben aus der Genehmigung eingehalten werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Wasser steht an erster Stelle. Die Quellen der Haller fördern aus teilweise verkarstetem Korallenoolith, über dem eine Schicht aus Lockergestein liegt. In Karst können Schadstoffe rasch in die Tiefe wandern. Umweltkontrollen auf Baustellen achten deshalb auf dichte Lagerflächen, auf Betankung und auf den Umgang mit Waschwasser.
Die Haller selbst fließt als Nebenfluss der Leine durch die Stadt und an Alvesrode und Mittelrode vorbei. Ihre Niederung ist teilweise Landschaftsschutzgebiet, an ihrem Lauf liegt ein kleines Naturschutzgebiet. Naturschutzverbände haben in der Niederung zudem Flächen erworben. Baustellen in Gewässernähe müssen Uferbereiche, Gehölze und den Abfluss schonen.
Ein großer Teil des Umlands ist geschützt. Saupark, Kleiner Deister und Nesselberg bilden zusammen ein Naturschutzgebiet von knapp 2.445 Hektar, ein Höhlengebiet im Kleinen Deister ist eigenes FFH-Gebiet. Norddeister und Süddeister stehen als Landschaftsschutzgebiete unter Schutz. Im Saupark besteht etwa zwei Drittel des Waldes aus altem Laubholz. Baufelder am Rand solcher Flächen berühren daher oft Fragen des Baum- und Artenschutzes.

Wir prüfen die Umweltauflagen der Genehmigung, begleiten kritische Bauphasen und halten fest, wie Schutzmaßnahmen umgesetzt wurden.
Zäune an Baufeldern nahe Wald und Feuchtflächen werden regelmäßig kontrolliert. Tiere in den Fangeimern bringen wir auf die richtige Seite und notieren die Funde.
Wir kontrollieren Lagerflächen, Auffangwannen und Abläufe, achten auf Trübungen im Gewässer und darauf, dass Oberboden getrennt gelagert wird.
Schutzzäune um Bäume, Wurzelbereiche und Gehölzränder werden überprüft. Schäden melden wir sofort an die Bauleitung.
Auflagen aus der Genehmigung werden sichtbar eingehalten und dokumentiert.
Baustopps durch Verstöße gegen Natur- oder Wasserschutz werden unwahrscheinlicher.
Probleme an Gewässer und Boden fallen früh auf.
Behörden erhalten nachvollziehbare Nachweise über die Schutzmaßnahmen.
→ Wir prüfen täglich, ob Kraftstoffe und Öle auf dichten Flächen stehen, Auffangwannen leer sind und Bindemittel griffbereit liegt.
→ Absetzbecken, Sedimentsperren und Abstand zum Ufer werden kontrolliert. Treten Trübungen auf, informieren wir die Bauleitung und halten die Ursache fest.
→ Wir stellen Zäune und Ausstiegshilfen sicher, kontrollieren in der Wanderzeit häufiger und setzen gefundene Tiere um.
→ Wir markieren Wurzelbereiche, prüfen Schutzzäune und achten darauf, dass dort kein Material abgestellt und nicht befahren wird.
Vorhaben im Umfeld der Hallerquellen in der Deisterpforte verlangen besondere Sorgfalt mit Kraftstoffen und Lagerflächen.
Leitungen, Brücken oder Uferarbeiten an der Haller und ihren Zuflüssen berühren Gewässer- und Landschaftsschutz.
Am Deister und am Kleinen Deister grenzen Bauflächen an Schutzgebiete mit Wald und Höhlen.
Scheunen und Ställe in den Dörfern können Quartiere von Fledermäusen oder Gebäudebrütern sein.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Auflagen und stellen zusammen, was auf der Baustelle zu kontrollieren ist.
Häufigkeit, Bereiche und Prüfpunkte werden mit Bauleitung und Planern festgelegt.
Unser Personal begeht die Baustelle, prüft Schutzmaßnahmen und dokumentiert Befunde mit Fotos.
Sie erhalten regelmäßig Berichte, die Sie bei Behörden vorlegen können.
Grenzt ein Baufeld am Rand von Springe an Wald oder Feuchtwiesen und verlangt die Genehmigung einen Amphibienzaun, dann kontrollieren wir den Zaun in der Wanderzeit regelmäßig früh am Morgen. Gefundene Tiere werden gezählt, bestimmt und auf der anderen Seite ausgesetzt. Die Liste geht an die Bauleitung und auf Wunsch an die Naturschutzbehörde.
Liegt die Baustelle im Bereich der Wasserversorgung, dann steht der Untergrund im Mittelpunkt. Wir prüfen bei jedem Rundgang Lagerflächen und Betankungsplatz. Ein ausgelaufener Kanister wird nicht nur aufgenommen, sondern gemeldet und dokumentiert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrollen sind mit der Baustelleneinrichtung verbunden. Wo Lager und Betankung stehen, wo Oberboden gelagert und wo gewaschen wird, planen wir mit Blick auf Boden und Wasser.
Unsere Logistikkräfte achten bei der Entsorgung auf getrennte Sammlung und sauberen Umgang mit Restmengen. So sind Umweltauflagen kein Zusatz, sondern Teil der täglichen Arbeit auf der Baustelle in Springe.
Die Stadt bezieht ihr Trinkwasser aus Quellen in verkarstetem Kalkstein. Dazu kommen große Schutzgebiete am Deister und am Kleinen Deister sowie geschützte Abschnitte an der Haller. Bauvorhaben in diesen Bereichen werden deshalb besonders auf Boden-, Wasser- und Artenschutz geprüft.

Senden Sie uns Genehmigung und Auflagen Ihres Vorhabens. Wir erstellen einen passenden Kontrollplan.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Springe. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit