
In Wunstorf liegen Baugrundstücke oft näher an Schutzgebieten, als es der Stadtplan vermuten lässt. Im Westen und Norden liegen das Steinhuder Meer und das Tote Moor, durch die Stadt fließt die Westaue. Wer hier baut, hat es schnell mit Naturschutzauflagen, Bauzeitenregelungen und Kontrollpflichten zu tun.
Mit unserer ökologischen Baubegleitung und regelmäßigen Umweltkontrollen sorgen wir dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, prüfen Bauflächen vor Eingriffen, dokumentieren und melden Abweichungen, bevor daraus ein Baustopp wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Steinhuder Meer ist mit 29,1 Quadratkilometern der größte See Niedersachsens und mehrfach geschützt: als Naturpark seit 1974, als FFH-Gebiet und als EU-Vogelschutzgebiet. Am Ufer liegen die Naturschutzgebiete Westufer Steinhuder Meer und Meerbruchswiesen. Für Röhrichtbrüter wie den Schilfrohrsänger oder die Wasserralle zählen dort vor allem Ruhe und unberührte Uferzonen.
Das Tote Moor im Norden ist ein teils abgetorftes Hochmoor von etwa 33 Quadratkilometern, das seit Jahrzehnten wiedervernässt wird. Dort leben Kreuzkröte und Moorfrosch, Kreuzotter und Schlingnatter, auch Kranich und Kiebitz werden dort beobachtet. Eingriffe in den Wasserhaushalt am Rand des Moores können weit in die Schutzflächen hineinwirken.
Die Westaue durchquert das Stadtgebiet von Mesmerode über Bokeloh und die Kernstadt bis Liethe und mündet bei Bordenau in die Leine. Entlang des Flusses gibt es Überschwemmungsgebiete. Dazu kommen gesetzlich geschützte Biotope, für die die Stadt etwa die Försterwiese und die Südaue nennt, sowie eine Baumerhaltungssatzung, die bei jedem Grundstück zu beachten ist.

Wir überwachen, dass Auflagen aus der Genehmigung umgesetzt werden: Bauzeiten, Tabuflächen, Schutzabstände und Ausgleichsmaßnahmen. Jede Begehung wird mit Fotos und Datum dokumentiert.
An Baustellen nahe Moor und Aue kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer in den vorgegebenen Abständen, setzen Tiere fachgerecht um und führen eine Fundliste.
Schützenswerte Bäume werden vor Baubeginn markiert und gegen Anfahren und Bodenverdichtung gesichert. Wir achten darauf, dass Lager und Fahrwege außerhalb der Wurzelbereiche bleiben.
In der Nähe der Westaue und des Steinhuder Meeres prüfen wir, dass Betankung, Lagerung von Öl und Kraftstoff und das Ableiten von Wasser so geregelt sind, dass nichts ins Gewässer gelangt.
Naturschutzauflagen werden nachweisbar umgesetzt.
Konflikte mit geschützten Arten fallen auf, bevor sie den Bau stoppen.
Die untere Naturschutzbehörde erhält vollständige und nachvollziehbare Berichte.
Ihr Bauablauf bleibt planbar, weil Schutzzeiten von Anfang an eingeplant sind.
→ Wir stimmen den Zeitplan früh ab, damit Fällungen außerhalb der Schonzeit stattfinden. Kurz vor dem Eingriff prüfen wir, ob Nester oder Quartiere vorhanden sind.
→ Ein Schutzzaun leitet die Tiere um, wir kontrollieren ihn in den geforderten Abständen und halten die Funde für die Naturschutzbehörde fest.
→ Wir begleiten die Wasserhaltung, dokumentieren Pegel und Einleitstellen und melden Auffälligkeiten sofort an Bauleitung und Behörde.
→ Wir achten auf eingehaltene Abstände, Bauzeiten und Fahrwege und prüfen, ob Auflagen zur Störungsvermeidung im Alltag funktionieren.
Neubauten, Stege und Uferarbeiten in Steinhude und Großenheidorn nahe Vogelschutz- und FFH-Gebieten.
Trassen durch Überschwemmungsgebiete und Feuchtflächen mit Amphibien- und Gewässerschutz.
Eingriffe nahe wiedervernässter Moorflächen, bei denen Wasserhaushalt und seltene Arten im Blick bleiben müssen.
Erschließung neuer Flächen mit Gehölzbestand, Ausgleichsmaßnahmen und Auflagen zum Artenschutz.

Wir lesen Genehmigung, Artenschutzgutachten und Nebenbestimmungen und machen daraus eine Liste prüfbarer Pflichten.
Tabuzonen werden markiert, Schutzzäune gestellt und Bäume gesichert, bevor die ersten Maschinen anrollen.
In festgelegten Abständen begehen wir die Baustelle, kontrollieren Zäune und Schutzeinrichtungen und dokumentieren jede Beobachtung.
Bauleitung und Behörde erhalten regelmäßige Berichte, Abweichungen melden wir sofort mit Vorschlag zur Abhilfe.
Wird am Rand von Großenheidorn oder Steinhude nahe dem Seeufer gebaut, dann verlangt die Genehmigung oft Bauzeitenbeschränkungen zum Schutz brütender Vögel. Wir prüfen vor jedem neuen Bauabschnitt die angrenzenden Röhrichte, achten auf eingehaltene Abstände und halten den Zustand in Begehungsprotokollen fest.
Liegt eine Leitungstrasse dagegen in der Niederung der Westaue, dann stehen Gewässer- und Amphibienschutz im Vordergrund. In diesem Fall kontrollieren wir den Schutzzaun während der Wanderzeit regelmäßig, sichern Betankungsflächen gegen auslaufende Stoffe ab und begleiten die Wasserhaltung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrollen laufen nicht neben der Baustelle her, sondern greifen in Einrichtung und Logistik. Tabuflächen fließen in den Einrichtungsplan ein, Fahrwege für Lieferungen werden an Schutzzonen vorbeigeführt.
Auch das Logistikpersonal auf der Fläche wird eingewiesen: Es kennt die Flächen ohne Lagererlaubnis und meldet Auffälligkeiten wie eine beschädigte Schutzeinrichtung oder ein gefundenes Tier direkt weiter.
Meist dann, wenn die Baugenehmigung oder ein Planfeststellungsbeschluss sie als Auflage verlangt. Das ist häufig der Fall nahe Schutzgebieten wie dem Steinhuder Meer oder dem Toten Moor, an Gewässern wie der Westaue oder wenn geschützte Arten auf der Fläche nachgewiesen sind.

Senden Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen anfallen und wie sie sich in Ihren Bauablauf einfügen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wunstorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit