
Laatzen hat viel geschützte Natur direkt vor der Haustür. Die Leine fließt im Westen durch eine breite Aue, im Osten grenzen Wälder an das Stadtgebiet. Wer in der Nähe baut, bekommt mit der Genehmigung häufig Auflagen zum Arten-, Gewässer- und Bodenschutz.
Unsere ökologische Baubegleitung setzt diese Auflagen auf der Baustelle um. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Brut- und Wanderzeiten, halten Tabuflächen frei und dokumentieren alles so, dass die Naturschutzbehörde den Verlauf nachvollziehen kann.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Seit 2021 steht die Leineaue zwischen Hannover und Ruthe als Naturschutzgebiet von rund 968 Hektar unter Schutz. Es deckt sich nahezu mit dem gleichnamigen FFH-Gebiet und hat das frühere Schutzgebiet Alte Leine aufgenommen. In der Aue leben Biber und Fischotter, an den Gewässern brüten Eisvogel und Uferschwalbe, auf den Wiesen Kiebitz und Wachtelkönig.
Für Amphibien ist die Aue ein wichtiger Lebensraum. Genannt werden unter anderem Kammmolch, Laubfrosch und Knoblauchkröte. Ehemalige Kiesteiche im Süden, Auwaldreste aus Erle, Weide, Eiche und Ulme sowie die früheren Stapelteiche bei Rethen bieten Laichgewässer und Verstecke. Baustellen in der Nähe müssen mit Wanderbewegungen im Frühjahr rechnen.
Auch die Leine selbst ist geschützt: Sie gilt als überregionale Wanderroute für Fische wie Meerforelle und Barbe. Ein Teil der Gemarkung liegt im Überschwemmungsgebiet. Arbeiten in Ufernähe brauchen deshalb Schutz vor Einträgen von Schlamm, Zement oder Öl in das Gewässer.

Wir begleiten die Baustelle bei allen Schritten, die Natur berühren, prüfen die Einhaltung der Auflagen und sprechen Gewerke an, bevor ein Verstoß entsteht.
In der Wanderzeit kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer regelmäßig, setzen Tiere fachgerecht um und führen eine Fundliste je Art und Tag.
Wir überwachen Absetzbecken, Ölbindemittel und Tankplätze, achten auf Erosionsschutz an Böschungen und auf den Umgang mit Oberboden.
Schutzbereiche um Bäume, Gehölze und Biotope werden markiert und regelmäßig kontrolliert, damit Fahrzeuge und Lager sie nicht berühren.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Weniger Gefahr von Baustopps durch Verstöße gegen den Artenschutz.
Eine lückenlose Dokumentation für die Naturschutzbehörde.
Klare Regeln, die alle Gewerke verstehen.
→ Ein Schutzzaun leitet die Tiere um. Wir kontrollieren ihn in der Wanderzeit täglich und tragen Funde in die Liste ein.
→ Wir prüfen Gehölze vor dem Eingriff auf Nester und stimmen mit der Behörde ab, welche Arbeiten verschoben werden müssen.
→ Absetzbecken, Filtervlies und abgedeckte Bodenmieten halten das Material zurück. Wir kontrollieren sie nach jedem Starkregen.
→ Tabuflächen sind mit Bauzaun abgegrenzt. Lagerflächen werden vorab mit der Bauleitung festgelegt.
Leitungen, Wege und Wasserbau im und am Naturschutzgebiet verlangen Artenschutz und Gewässerschutz zugleich.
Arbeiten an der A 7 nahe dem FFH-Gebiet Bockmerholz, Gaim oder am Messeschnellweg neben dem Mastbrucher Holz berühren Gehölz- und Waldränder.
Neue Flächen bei Gleidingen grenzen an geschützte Bestandteile wie Tonkuhle und Südwiese an der B 6.
Bei der Wiedernutzung alter Flächen gehören Bodenmanagement und der Umgang mit belastetem Aushub zur Begleitung.

Wir lesen Genehmigung, Artenschutzgutachten und Landschaftspflegerischen Begleitplan und ermitteln die Pflichten auf der Baustelle.
Zäune, Tabuflächen, Absetzbecken und Kontrollpunkte werden vor Baubeginn aufgebaut und eingemessen.
In festen Abständen prüfen wir Zäune, Gewässerschutz und Gehölze und halten Funde und Mängel fest.
Berichte gehen an Bauherr und Behörde. Zum Bauende fassen wir den Verlauf in einem Abschlussbericht zusammen.
Liegt eine Leitungstrasse in Laatzen am Rand der Leineaue, dann stellen wir vor dem Frühjahr einen Amphibienzaun auf und kontrollieren ihn während der Wanderzeit an jedem Morgen. Fundzahlen je Art gehen wöchentlich an den Auftraggeber.
Muss eine Baustelle in der Nähe des Bockmerholzes Gehölze roden, dann prüfen wir die Bäume vorher auf Höhlen und Nester. Fledermausquartiere und besetzte Nester melden wir sofort, damit die Arbeiten mit der Behörde neu abgestimmt werden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Vorgaben wirken auf Einrichtung, Lager und Anlieferung. Planen wir auch diese Bereiche, berücksichtigen wir Tabuflächen und Schutzzeiten schon im Lageplan statt im Nachhinein.
Unsere Kräfte sprechen mit Polier und Bauleitung täglich über anstehende Arbeiten. Ein Wochenbericht mit Fotos fasst zusammen, welche Kontrollen stattgefunden haben und wo nachgebessert wurde.
Im Westen liegt das Naturschutzgebiet Leineaue zwischen Hannover und Ruthe, das zugleich FFH-Gebiet ist. Am Messeschnellweg liegt das Landschaftsschutzgebiet Mastbrucher Holz, an der A 7 ein kleiner Teil des FFH-Gebiets Bockmerholz, Gaim. Welche Auflagen gelten, steht in Ihrer Genehmigung.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen anfallen und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Laatzen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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