
Auf den ersten Blick wirkt Lehrte wie eine Stadt der Gleise und Autobahnen. Im Stadtgebiet liegen aber auch Moorreste, Wasserflächen aus früherem Abbau, ein großes Biotop auf ehemaligen Klärteichen und weite Ackerflächen mit Hecken und Feldgehölzen. Wer hier baut, hat es schnell mit Auflagen zum Natur- und Artenschutz zu tun.
Mit unserer ökologischen Baubegleitung sorgen wir dafür, dass diese Auflagen im Baustellenalltag eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune und Tabuflächen, dokumentieren Funde und Maßnahmen und halten den Kontakt zur Bauleitung, damit Umweltkontrollen nicht zum Stolperstein für den Bauablauf werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Bei Kolshorn grenzt das Stadtgebiet an das Altwarmbüchener Moor, an dem auch Isernhagen, Burgdorf und Hannover Anteil haben. Ein unbewohnter Teil des Stadtgebiets trägt sogar dessen Namen. Ein rund 40 Hektar großer Teil steht seit 1941 unter Naturschutz, seit den 1980er Jahren werden Flächen wiedervernässt. Der Torf ist meist ein bis zwei Meter mächtig, im Zentrum bis etwa fünf Meter. Eingriffe in den Wasserhaushalt am Moorrand wirken sich deshalb weit über die eigentliche Baufläche aus.
Hinzu kommen Gewässer, die durch Menschenhand entstanden sind und heute Lebensraum bieten. Der Hohnhorstsee geht auf Sand- und Kiesabbau für den Autobahnbau in den 1930er Jahren zurück. Im Thönser Bruch haben sich die Klärteiche einer früheren Zuckerfabrik zu einem rund 38 Hektar großen Biotop entwickelt. In der Nähe solcher Flächen sind Amphibien, Brutvögel und Uferbereiche zu beachten.
Auch mitten in der Stadt spielen Umweltfragen eine Rolle. Lehrte hat eine Baumschutzsatzung, eine Landschaftsplanung und befasst sich mit Starkregen und Klimaanpassung. Für das Gewerbequartier Lehrte-Ost hat die Stadt ein Konzept zu Klimaresilienz und Biodiversität erstellt, an dem sich Bauvorhaben dort orientieren können.

Wir begleiten die Bauarbeiten gemäß den Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten, prüfen Tabuzonen und Schutzmaßnahmen und melden Abweichungen umgehend an die Bauleitung.
Wo Baustellen an Wanderwege von Kröten, Fröschen oder Molchen grenzen, kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer in der Wanderzeit täglich, setzen Tiere fachgerecht um und führen Fundlisten.
Bäume, die nach der Satzung der Stadt geschützt sind, sichern wir mit Abgrenzungen gegen Anfahren, Bodenverdichtung und Materiallagerung im Wurzelbereich.
Wir achten darauf, dass Oberboden getrennt gelagert, Baugrubenwasser ordnungsgemäß abgeleitet und kein Betriebsstoff in Gräben oder Gewässer gelangt.
Naturschutzauflagen werden auf der Baustelle in Lehrte tatsächlich umgesetzt und belegt.
Konflikte mit Artenschutz und Baumschutz fallen früh auf, statt den Bau später aufzuhalten.
Die Begleitung ist mit Einrichtung, Logistik und Sicherheit abgestimmt.
Bauherr und Behörde erhalten eine lückenlose Dokumentation.
→ Wir überwachen die Auflagen zur Wasserhaltung, kontrollieren vereinbarte Grenzwerte und melden Abweichungen, bevor ein Schaden am Moor entsteht.
→ Schutzzäune werden vor Beginn der Wanderzeit gestellt und täglich kontrolliert. Gefundene Tiere bringen wir sicher auf die andere Seite und dokumentieren sie.
→ Wir stecken den Wurzelbereich ab, weisen die Fahrer ein und kontrollieren die Fläche regelmäßig, bis die Arbeiten in der Nähe beendet sind.
→ Wir führen über die gesamte Bauzeit ein Protokoll mit Datum, Fotos und Maßnahmen und übergeben es geordnet an Bauherr und Behörde.
Trassen durch Feldflur und an Gräben berühren häufig Gehölze, Wanderwege von Amphibien und Brutplätze.
Am Rand des Altwarmbüchener Moores oder nahe Stillgewässern wie dem Hohnhorstsee sind Wasserhaushalt und Artenschutz zentrale Themen.
Im Gewerbequartier Lehrte-Ost stehen Klimaresilienz und Biodiversität im Fokus der städtischen Planung.
Auf landwirtschaftlichen Flächen gehören Bodenschutz und Rücksicht auf Feldvögel zu den üblichen Auflagen.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Nebenbestimmungen und stellen zusammen, welche Kontrollen auf der Baustelle nötig sind.
Tabuzonen, Baumschutzbereiche und Zaunverläufe werden vor Ort abgesteckt und im Einrichtungsplan vermerkt.
Während der Bauzeit prüfen wir Zäune, Abgrenzungen und Gewässerschutz im vereinbarten Rhythmus und weisen neue Firmen ein.
Alle Kontrollen und Funde werden protokolliert. Am Ende erhalten Sie eine vollständige Dokumentation für die Behörde.
Liegt eine Baufläche in Lehrte zwischen einem Wohngebiet und einem Stillgewässer, dann ist im Frühjahr mit Amphibienwanderungen zu rechnen. Fordert die Genehmigung einen Schutzzaun, dann stellen wir ihn vor der Wanderzeit auf und kontrollieren die Eimer jeden Morgen.
Steht auf derselben Fläche ein geschützter Baum am Rand der Zufahrt, dann wird sein Wurzelbereich abgegrenzt und für Lager und Fahrzeuge gesperrt. Beides halten wir in einem Protokoll fest, das am Ende der Bauzeit an die Behörde geht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Baubegleitung funktioniert nur, wenn sie in die übrigen Abläufe eingebunden ist. Schutzzonen tragen wir in den Einrichtungsplan ein, Lieferwege legen wir so, dass sie keine sensiblen Bereiche queren.
Auch das Personal für Logistik und Sicherheit wird in die Tabuflächen eingewiesen. Es achtet bei ihrer täglichen Arbeit darauf, dass dort kein Material abgestellt wird und keine Fahrzeuge parken.
Ein Teil des Moores steht unter Naturschutz, auf weiteren Flächen wird wiedervernässt. Eingriffe in den Grundwasserstand können den Torf schädigen. Welche Auflagen gelten, steht in Ihrer Genehmigung. Wir kontrollieren, dass sie auf der Lehrter Baustelle umgesetzt werden.

Schicken Sie uns Ihre Genehmigung und die Auflagen. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen anfallen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Lehrte. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit