
Ein Bauvorhaben endet nicht am Bauzaun. Staub, Lärm, Abwasser und Erdbewegungen wirken in die Umgebung, auf Gräben, Wiesen und die Tiere, die dort leben. Genehmigungen enthalten deshalb oft Auflagen zum Schutz von Gewässern, Böden und Arten. Wer sie im Alltag nicht im Blick hat, riskiert Baustopps.
Peine ist von Niederungen und Feuchtgebieten geprägt. Die Fuhse fließt quer durch die Stadt, nördlich liegen Moor und Auen unter Naturschutz. Wir begleiten Baustellen hier ökologisch: mit Kontrollen, Dokumentation und Umweltkontrollen, die sich in den Bauablauf einfügen, statt ihn zu bremsen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Fuhse unterquert südlich der Stadt den Mittellandkanal und fließt dann durch das Stadtgebiet nach Nordwesten, vorbei an Vöhrum und Eixe. Zahlreiche Bäche und Gräben münden hier, darunter Pisserbach und Glindbruchschölke. Wer in ihrer Nähe baut, muss Einträge von Schlamm, Zement und Betriebsstoffen ins Wasser verhindern.
Nördlich der Kernstadt liegt das Naturschutzgebiet Wendesser Moor, gut 63 Hektar groß. Es ist zugleich EU-Vogelschutzgebiet und Lebensraum stark gefährdeter Rallen wie Tüpfelsumpfhuhn und Wasserralle. Das Naturschutzgebiet Fuhsetal mit rund 380 Hektar Auenwiesen, Röhricht und Altarmen reicht von Peine flussabwärts bis Abbensen.
Auch abseits der Schutzgebiete zählt der Boden. In Niederungen steht das Grundwasser oft hoch, nasse Böden reagieren empfindlich auf Verdichtung. Bauwasserhaltung, Bodenlager und der Umgang mit Oberboden brauchen hier besondere Sorgfalt.

Wir lesen die Auflagen aus Genehmigung und Planfeststellung aus, prüfen ihre Einhaltung auf der Baustelle und melden Abweichungen früh, damit nachgesteuert werden kann.
Wo Kröten, Frösche oder Molche zwischen Winterquartier und Laichgewässer wandern, kontrollieren wir die Schutzzäune, leeren Fangeimer und dokumentieren die Funde für die Behörde.
Wir achten auf Absetzbecken, dichte Lagerflächen für Betriebsstoffe und saubere Waschplätze, damit kein belastetes Wasser in die Gräben gelangt.
Schutzzäune um Bäume, getrennte Lager für Ober- und Unterboden sowie markierte Tabuflächen verhindern Schäden, die später teuer werden.
Auflagen werden laufend eingehalten statt erst bei der Abnahme geprüft.
Konflikte mit der Naturschutzbehörde werden früh erkannt.
Gewässer, Boden und Arten bleiben geschützt.
Eine lückenlose Dokumentation belegt den Umgang mit allen Vorgaben.
→ Ein Leitzaun mit Fangeimern wird aufgestellt und täglich kontrolliert. Die Tiere werden sicher über die Fahrbahn gebracht und gezählt.
→ Wir planen Absetzbecken oder Filter ein, kontrollieren sie regelmäßig und halten Messwerte und Fotos fest.
→ Wir prüfen die zulässigen Zeiträume, suchen vor dem Eingriff nach Nestern und stimmen Ausnahmen mit der Naturschutzbehörde ab.
→ Baustraßen auf Platten und feste Fahrwege begrenzen die befahrene Fläche. Nicht benötigte Bereiche werden abgesperrt.
Arbeiten an oder nahe der Fuhse und ihren Nebengräben mit Auflagen zum Gewässer- und Bodenschutz.
Die Fuhse gilt als erheblich verändertes Gewässer. Maßnahmen an Ufern und Sohle verlangen eine fachliche Begleitung.
Erschließung auf bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen am Stadtrand mit Ausgleichsflächen und Artenschutz.
Arbeiten an Ufern und Hafenflächen des Mittellandkanals, bei denen Wasser- und Bodenschutz mitlaufen.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Auflagen und listen auf, was im Bauablauf beachtet werden muss.
Tabuflächen, Amphibienzäune, Absetzbecken und Bodenlager werden festgelegt und in den Einrichtungsplan übernommen.
Während der Bauzeit kontrollieren wir die Maßnahmen, führen das Umwelttagebuch und weisen neue Firmen ein.
Zum Ende stellen wir die Nachweise zusammen, die Behörde und Bauherr für die Abnahme brauchen.
Wird eine Leitung durch die Fuhseniederung verlegt, dann sehen die Auflagen meist Schutzmaßnahmen für das Gewässer und eine Bauzeit außerhalb sensibler Phasen vor. Wir markieren die Tabuflächen, kontrollieren Absetzbecken nach jedem stärkeren Regen und führen ein Umwelttagebuch.
Liegt die Baustelle nahe einem Laichgewässer, dann gehört im Frühjahr ein Amphibienzaun dazu. Wir kontrollieren ihn täglich, bringen die Tiere über die Trasse und melden die Zahlen an die zuständige Stelle beim Landkreis Peine.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Begleitung arbeitet mit dem Einrichtungsplan: Lagerflächen, Waschplätze und Baustraßen werden so gelegt, dass sie Gräben und Gehölze nicht berühren.
Unser Personal vor Ort meldet Auffälligkeiten sofort, etwa einen Ölfleck, eine undichte Wasserhaltung oder ein Tier in der Baugrube. So wird reagiert, bevor ein Schaden entsteht.
Im Stadtgebiet liegen unter anderem die Naturschutzgebiete Wendesser Moor und Fuhsetal. Das Moor ist zugleich EU-Vogelschutzgebiet und von Landschaftsschutz umgeben. Welche Vorgaben für Ihr Grundstück gelten, ergibt sich aus Genehmigung und Auflagen der Naturschutzbehörde.

Senden Sie uns Genehmigung und Auflagen. Wir zeigen Ihnen, wie die Umweltkontrollen in Ihren Bauablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Peine. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit