
Wer Salzgitter nur als Industriestadt kennt, übersieht einen großen Teil des Stadtgebiets. Rund ein Sechstel ist bewaldet, der Salzgitter-Höhenzug ist fast vollständig als Landschaftsschutzgebiet und als FFH-Gebiet ausgewiesen. Der Heerter See ist ein EU-Vogelschutzgebiet mit über 300 nachgewiesenen Vogelarten. Bauvorhaben in der Nähe solcher Flächen bekommen fast immer Auflagen zum Natur- und Artenschutz.
Mit unserer ökologischen Baubegleitung werden diese Auflagen auf der Baustelle umgesetzt und nachgewiesen. Wir kontrollieren Schutzzäune, überwachen Bauzeitenfenster, achten auf Gewässer und Boden und dokumentieren alles so, dass es der Prüfung durch die Naturschutzbehörde standhält.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
An Gewässern und Feuchtgebieten. Das Naturschutzgebiet Heerter See und Waldgebiet Heerter Strauchholz umfasst rund 323 Hektar zwischen Gebhardshagen und Heerte. Dort leben Amphibien wie Kammmolch, Seefrosch und Wechselkröte. Große Kranichtrupps rasten während des Vogelzugs. Wer in der Umgebung baut, muss mit Bauzeitenbeschränkungen und Amphibienschutz rechnen.
Am Höhenzug und in den Wäldern. Auf den kalkhaltigen Böden des Salzgitter-Höhenzugs wachsen Buchenwälder, alte Steinbrüche tragen Trockenrasen. Leitungstrassen, Wege oder Gebäude am Rand solcher Flächen verlangen Vegetationsschutz, Rücksicht auf Brutzeiten und eine saubere Abgrenzung des Baufelds.
Am Boden und an den Bächen. Die Fuhse durchfließt das Stadtgebiet von Nordwest nach Südost, im Südwesten berührt die Innerste das Gebiet. Ein Großteil der Flächen liegt auf Löss, der offen liegend leicht abgespült wird. Sedimenteintrag in Gräben und Bäche ist deshalb ein Thema, das auf jeder größeren Erdbaustelle mitbedacht werden muss.

Wir übertragen die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten in Prüfpunkte für die Baustelle, kontrollieren sie regelmäßig und halten die Ergebnisse in Berichten für Behörde und Bauherrn fest.
Während der Wanderzeiten gehen wir die Zäune ab, leeren Fangeimer, setzen Tiere auf die sichere Seite und protokollieren Funde nach Art und Anzahl.
Bäume und Hecken am Baufeld werden markiert und gegen Anfahren geschützt. Rodungen und Abrisse prüfen wir vorher auf Nester und Quartiere.
Wir achten auf Absetzbecken, Abdeckungen für offene Bodenflächen und sichere Lagerung von Kraftstoffen, damit nichts in Gräben oder in die Fuhse gelangt.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt.
Bauzeitenfenster für Brut- und Wanderzeiten werden rechtzeitig eingeplant.
Gewässer und Boden bleiben vor Einträgen aus der Baustelle geschützt.
Die Dokumentation steht bereit, wenn die Behörde nachfragt.
→ Ein Schutzzaun leitet die Tiere ab, wir kontrollieren ihn in der Wanderzeit regelmäßig und setzen sie sicher über.
→ Wir prüfen den Bestand auf besetzte Nester, stimmen das Vorgehen mit der Naturschutzbehörde ab und schlagen eine Reihenfolge vor, die die Auflagen einhält.
→ Wir legen Absetzbecken und Sedimentsperren an, decken offene Flächen ab und kontrollieren nach jedem Regen die Abläufe.
→ Wurzelzonen werden abgezäunt und gekennzeichnet. Verstöße werden dokumentiert und direkt mit der Bauleitung geklärt.
Vorhaben im Umfeld des Vogelschutzgebiets, bei denen Rastzeiten und Amphibienwanderung den Bauablauf mitbestimmen.
Leitungen, Wege und Versorgungsbauten am Rand von Buchenwald, Trockenrasen und FFH-Flächen.
Brücken, Durchlässe und Uferbau an den Fließgewässern im Stadtgebiet, mit Schutz vor Trübung und Einträgen.
Erschließung großer Flächen auf Lössboden mit Erosionsschutz und Ausgleichsmaßnahmen.

Wir lesen Genehmigung, Fachgutachten und Nebenbestimmungen und gleichen sie mit dem Bauzeitenplan ab.
Aus den Auflagen entsteht ein Plan mit Kontrollpunkten, Zeitfenstern und Zuständigkeiten.
Wir begehen die Baustelle, prüfen Zäune und Schutzzonen und greifen ein, wenn etwas nicht passt.
Befunde, Fotos und Fundlisten werden in Berichten gesammelt, die für die Behörde bereitliegen.
Führt eine neue Leitungstrasse in Salzgitter am Rand des Höhenzugs entlang, dann schreibt die Genehmigung meist Schutzzonen für Gehölze, Rücksicht auf Brutzeiten und eine Kontrolle auf geschützte Arten vor. In diesem Fall markieren wir die Schutzzonen vor Baubeginn, begleiten Rodungen und prüfen den Trassenverlauf regelmäßig auf Verstöße.
Kreuzt die Trasse zusätzlich einen Bach oder Graben, dann planen wir Sedimentsperren und eine Kontrolle nach jedem Starkregen ein. Die Befunde gehen in einen fortlaufenden Bericht, der der Naturschutzbehörde auf Anfrage vorgelegt werden kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltbegleitung wird im Bauzeitenplan verankert. Wenn Brut- oder Wanderzeiten bekannt sind, lassen sich Rodungen, Erdarbeiten und Baustraßen so legen, dass es keine Stillstände gibt.
Unsere Kräfte stimmen sich mit Bauleitung, Logistik und Gewerken ab. Absperrungen, Lagerflächen und Fahrwege werden schon bei der Einrichtung so geplant, dass geschützte Bereiche außen vor bleiben.
Meist dann, wenn ein Vorhaben in oder neben Schutzgebieten liegt, geschützte Arten betroffen sein können oder Gewässer berührt werden. Die Pflicht steht in der Regel in der Baugenehmigung oder im Planfeststellungsbeschluss. Wir helfen Ihnen, die Auflagen zu lesen und umzusetzen.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind und wie sie in den Ablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Salzgitter. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit