
Sehnde ist nicht nur Gewerbe und Kanal. Zum Stadtgebiet gehört ein Teil des Naturschutzgebiets „Bockmerholz, Gaim“, das sich Sehnde mit Laatzen und Hannover teilt. Mit gut 1.100 Hektar gehört es zum europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000. Dazu kommt ein abgetrennter Teil des Stadtgebiets im Altwarmbüchener Moor, das in Teilen unter Naturschutz steht.
Wer in der Nähe solcher Flächen, an Bächen oder an den Kanalufern baut, bekommt mit der Genehmigung oft Auflagen zum Artenschutz. Unsere ökologische Baubegleitung setzt diese Auflagen auf der Baustelle um: Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf geschützte Bereiche und dokumentieren alles für die Behörde.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Schutzgebiet „Bockmerholz, Gaim“ besteht vor allem aus naturnahen Eichen-Hainbuchen-Wäldern, dazu kommen Waldwiesen, Feuchtbereiche wie das Brinksoot und eine alte Mergelgrube. Als Arten der FFH-Richtlinie werden für das Gebiet unter anderem der Kammmolch und der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling genannt. Bauarbeiten am Rand des Gebiets müssen Wanderwege von Amphibien und Kleingewässer schonen.
Mitten im Kernort fließt der Billerbach an der Drösewiese vorbei. Die Stadt hat dort im Innenstadtkonzept eine Aufweitung des Bachs vorgesehen. Arbeiten an oder nahe an Fließgewässern verlangen Schutz vor Einträgen, ob von Schlamm, Betonwasser oder Kraftstoff.
Mittellandkanal und Stichkanal Hildesheim sind Wasserstraßen des Bundes. Wer an Ufern, Brücken oder Hafenflächen arbeitet, muss Uferbewuchs, Brutzeiten und Wasserqualität im Blick behalten. Bei Vorhaben im Altwarmbüchener Moor kommen die besonderen Anforderungen eines Moors hinzu.

Wir lesen die Auflagen aus Genehmigung und Fachgutachten, übertragen sie in einen Kontrollplan und prüfen auf der Baustelle, ob Tabuflächen, Baumschutz und Bauzeiten eingehalten werden.
Wo Kammmolch, Kröten oder Frösche wandern, kontrollieren wir die Schutzzäune und Fangeimer in den vorgegebenen Abständen, setzen die Tiere auf die andere Seite und zählen sie für den Bericht.
Für Arbeiten nahe Billerbach oder Kanal achten wir auf Absetzbecken, sichere Betankung und die Lagerung wassergefährdender Stoffe. Abweichungen dokumentieren wir.
Kontrollen, Funde und Maßnahmen halten wir mit Datum, Ort und Foto fest. Die Berichte gehen an Bauleitung und auf Wunsch an die zuständige Naturschutzbehörde der Region Hannover.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweislich eingehalten.
Funde und Maßnahmen sind für die Behörde lückenlos belegt.
Artenschutzfragen bremsen den Bauablauf seltener aus.
Gewässer und Schutzgebiete bleiben vor Einträgen geschützt.
→ Ein Schutzzaun leitet die Tiere um. In der Wanderzeit kontrollieren wir ihn regelmäßig und auch frühmorgens. Schäden melden wir sofort.
→ Tabuflächen werden sichtbar abgegrenzt. Wir prüfen die Grenzen bei jeder Kontrolle und weisen neue Gewerke darauf hin.
→ Wir planen mit der Bauleitung Rückhaltung und Absetzflächen und prüfen nach starkem Regen, ob sie wirken.
→ Wir gleichen den Bauzeitenplan mit den Schutzzeiten ab und schlagen vor, Arbeiten zu verschieben oder vorab zu kontrollieren.
Wege-, Leitungs- und Hochbau in der Nähe des Naturschutzgebiets „Bockmerholz, Gaim“ mit Amphibien- und Baumschutz.
Vorhaben am Billerbach, etwa im Bereich der Drösewiese, oder an Gräben mit Schutz vor Schlamm- und Stoffeinträgen.
Arbeiten an Böschungen, Brücken und Hafenflächen am Mittellandkanal und am Stichkanal Hildesheim.
Erschließung großer Flächen wie Höver Nord, bei der Grünflächen, Artenschutz und Ausgleichsmaßnahmen eingeplant werden.

Wir werten Genehmigung, Gutachten und Schutzgebietsverordnung aus und klären offene Punkte mit der Bauleitung.
Zeiten, Orte und Art der Kontrollen werden festgelegt, ebenso Tabuflächen und Meldewege.
Wir prüfen Zäune, Gewässerschutz und Tabuflächen vor Ort und greifen bei Abweichungen gemeinsam mit der Bauleitung ein.
Die Ergebnisse fassen wir in Berichten zusammen, die Sie bei der Behörde vorlegen können.
Grenzt ein Bauvorhaben in Sehnde an die Ränder von Bockmerholz oder Gaim, dann schreibt die Genehmigung häufig einen Amphibienzaun für die Wanderzeit vor. Der Zaun steht, bevor die Wanderung beginnt. In den Wochen danach kontrollieren wir die Eimer jeden Morgen.
Finden wir einen Kammmolch, dann wird er gezählt, umgesetzt und im Protokoll vermerkt. Zeigt sich eine Lücke im Zaun, dann melden wir sie der Bauleitung, damit sie noch am selben Tag geschlossen wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Tabuflächen, Zäune und Absetzbecken übernehmen wir in den Einrichtungsplan. Liefer- und Fahrwege werden so gelegt, dass sie geschützte Bereiche nicht schneiden.
Weil unsere Kontrollen mit der Baulogistik abgestimmt sind, wissen Fahrer und Gewerke in Sehnde, wo sie fahren dürfen und wo nicht. Umweltauflagen werden so Teil des Alltags auf der Baustelle.
Zum Stadtgebiet gehört ein Teil des Naturschutzgebiets „Bockmerholz, Gaim“, das Sehnde mit Laatzen und Hannover teilt und als FFH-Gebiet gemeldet ist. Außerdem gehört ein abgetrennter Teil des Stadtgebiets zum Altwarmbüchener Moor, das in Teilen als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.

Senden Sie uns Genehmigung und Bauzeit. Wir zeigen Ihnen, wie die Umweltkontrollen auf Ihrer Baustelle aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Sehnde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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