
Hildesheim ist nicht nur Altstadt und Neubaugebiet. Die Innerste zieht sich durch die Stadt, an ihren Ufern liegen Auwälder und Feuchtwiesen, im Süden beginnt der Hildesheimer Wald und im Norden die offene Börde. Wer hier baut, bekommt mit der Genehmigung oft Auflagen zu Gewässern, Bäumen, Tieren und Boden.
Mit ökologischer Baubegleitung und regelmäßigen Umweltkontrollen sorgen wir dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzmaßnahmen, dokumentieren den Zustand und sprechen mit der Bauleitung, bevor aus einer Kleinigkeit ein Baustopp wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Stadtgebiet von Hildesheim liegen sieben Naturschutzgebiete, darunter Haseder Busch, Giesener Teiche, Gallberg und das Gebiet Mastberg und Innersteaue. Das Schutzgebiet an der Innerste umfasst Auenwiesen, einen Altarm, Eichen-Hainbuchenwald und alte Kopfhainbuchen. Vorhaben in der Nähe solcher Flächen müssen Lebensräume schonen und Störungen begrenzen.
Die Innerste selbst ist ein sensibles Gewässer. Ihre Sedimente tragen Schwermetalle wie Cadmium, Blei und Zink aus dem früheren Bergbau im Harz. Bei Erdarbeiten in der Aue sind Aushub, Wasserhaltung und der Umgang mit Ufersediment deshalb besonders zu planen.
Nördlich der Stadt liegt die Hildesheimer Börde mit einer bis zu zwei Meter dicken Lössdecke, die zu den fruchtbarsten Böden in Deutschland zählt. Auf Baustellen am Stadtrand ist dieser Oberboden ein Schutzgut. Er wird getrennt abgetragen, gelagert und wieder verwendet, statt mit dem übrigen Aushub vermischt zu werden.

Wir gleichen Baustelle und Genehmigung ab: Schutzzäune, Bautabuflächen, Baumschutz und Arbeitszeiten. Abweichungen melden wir der Bauleitung mit Foto und Vorschlag zur Behebung.
Amphibienschutzzäune werden in den Wanderzeiten regelmäßig kontrolliert, Funde gezählt und umgesetzt. Hinweise auf Brutplätze oder Fledermausquartiere geben wir sofort weiter.
Wir achten auf getrennte Lagerung von Oberboden, auf geschützte Ufer und auf Tankstellen und Betriebsstoffe fern vom Wasser. Bei Wasserhaltungen kontrollieren wir die Einleitung.
Alle Begehungen werden protokolliert. So liegt der Nachweis vor, wenn die untere Naturschutzbehörde der Stadt nachfragt oder die Abnahme ansteht.
Umweltauflagen werden auf der Baustelle umgesetzt und nicht erst bei der Abnahme bemerkt.
Ein Baustopp durch Verstöße gegen den Artenschutz wird unwahrscheinlicher.
Gegenüber der Naturschutzbehörde liegen jederzeit Protokolle vor.
Die Bauleitung erhält konkrete Hinweise statt allgemeiner Mängelberichte.
→ Wir kontrollieren Bautabuflächen und Schutzzäune, achten auf getrennte Lagerung des Aushubs und dokumentieren den Zustand vor, während und nach den Arbeiten.
→ Amphibienzäune werden täglich abgegangen, Tiere gezählt und über die Fläche gebracht. Die Ergebnisse gehen an die zuständige Stelle.
→ Wurzelschutzzonen werden markiert und eingezäunt, Fahrwege angepasst und Verstöße sofort gemeldet.
→ Wir legen mit der Bauleitung getrennte Mieten fest, kontrollieren deren Höhe und Lage und halten die Wiederverwendung fest.
Arbeiten in der Aue mit Schutz von Ufer, Sediment und angrenzenden Lebensräumen.
Erschließungen nach Bebauungsplan, bei denen Oberboden geschützt und Ausgleichsflächen angelegt werden.
Vorhaben am Hildesheimer Wald oder an den Giesener Bergen mit Baum- und Artenschutz.
Arbeiten an Dächern und Fassaden, bei denen Quartiere von Fledermäusen oder Gebäudebrütern zu beachten sind.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Auflagen und markieren, was auf der Fläche kontrolliert werden muss.
Begehungen, Wanderzeiten und Schutzmaßnahmen werden in einen Plan nach Bauphasen übertragen.
Vor Ort kontrollieren wir Zäune, Tabuflächen, Boden und Gewässer und sprechen Abweichungen direkt an.
Sie erhalten laufende Protokolle und zum Ende eine Zusammenfassung für Behörde und Abnahme.
Grenzt eine Baustelle in Hildesheim an ein Naturschutzgebiet und verlangt die Genehmigung einen Amphibienzaun, dann stellen wir vor der Wanderzeit sicher, dass der Zaun dicht steht und die Fangeimer eingegraben sind. In den Wanderwochen wird er morgens kontrolliert, die Tiere werden gezählt und auf die andere Seite gebracht.
Zeigt sich bei einer Begehung, dass ein Bagger in einer Bautabufläche steht, dann melden wir das noch am selben Tag mit Foto. Die Bauleitung kann den Fehler beheben, bevor er bei einer Kontrolle der Behörde auffällt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Wir stimmen uns mit Bauleitung, Fachgutachtern und Behörde ab und übernehmen die regelmäßigen Kontrollen auf der Fläche. Termine richten sich nach den Bauphasen und den Zeiten, die der Artenschutz vorgibt.
Wo ein Vorhaben auch Logistik oder Sicherung von uns erhält, fließen Umweltvorgaben direkt in Lagerplanung, Fahrwege und Entsorgung ein. Das spart Abstimmungen und verringert Verstöße aus Unwissen.
Meist dann, wenn ein Vorhaben Schutzgebiete, Gewässer, geschützte Bäume oder Lebensräume geschützter Arten berührt. In Hildesheim betrifft das häufig Flächen an der Innerste, am Waldrand oder am Übergang zur Börde. Die Auflage steht dann im Bescheid.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeitenplan. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen anfallen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hildesheim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit