
Wer in Sehnde eine Baustelle einrichtet, plant für eine Stadt aus 15 Ortsteilen auf gut 103 Quadratkilometern. Zwischen dem Kernort mit Marktplatz und Mittelstraße, den Dörfern wie Haimar, Evern oder Klein Lobke und den Gewerbeflächen an Bahn und Kanal unterscheiden sich Platz, Untergrund und Anfahrt deutlich. Jede Fläche verlangt deshalb einen eigenen Einrichtungsplan.
Wir legen fest, wo Container, Lager, Baustrom und Bauwasser stehen, wie der Bauzaun verläuft und auf welchem Weg Fahrzeuge auf das Grundstück kommen. Die Baustelleneinrichtung ist so vor dem ersten Erdaushub zu Papier gebracht und mit Bauleitung, Stadt und Nachbarn abgestimmt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Ortskern ist Raum knapp. Die Stadt hat mit dem Innenstadtkonzept „Neue Mitte“ den Bereich um Mittelstraße, Marktplatz, Breite Straße und Bahnhof in den Blick genommen, für die Bebauung gilt dort der Bebauungsplan Nr. 332 „Ortskern Neu II“ mit seinen Änderungen. Wer an diesen Straßen baut, findet selten eine freie Fläche für Container und muss Lager, Kran und Zaun eng an die Grundstücksgrenze legen.
Ganz anders sieht es auf den Gewerbeflächen aus. Die Stadt entwickelt im Norden von Höver einen Planungsbereich von rund 38 Hektar, davon etwa 30 Hektar für Gewerbe, mit direktem Anschluss an die B 65. Im Gewerbegebiet Sehnde Ost entstehen weitere Hallen. Hier ist Platz vorhanden, doch auf unbefestigtem Gelände müssen Baustraßen, Stellflächen und Lager erst tragfähig hergestellt werden.
Dazwischen liegen die Wohngebiete der Ortsteile, etwa das Baugebiet „Hinter dem Kirchwege“ in Höver. In solchen Gebieten entstehen oft viele Häuser zugleich, während Leitungen und Straßen noch fertig werden. Die Einrichtung muss mit dem Stand der Erschließung wachsen und darf die bereits bewohnten Grundstücke nicht blockieren.

Für eine Baulücke an der Mittelstraße sieht der Plan anders aus als für eine Halle in Höver Nord. Wir zeichnen Container, Lager, Kranstandort, Zufahrt und Fluchtwege maßstäblich ein und passen den Plan an jeden neuen Bauabschnitt an.
Büro, Aufenthalt, Umkleide und Toiletten werden so gestellt, dass sie den Bauablauf nicht stören. Im Ortskern stapeln wir bei Bedarf, auf großen Flächen planen wir eine Containerzeile mit kurzer Verbindung zum Baufeld.
Wir klären die Anschlusspunkte mit den Versorgern und setzen Verteiler an die Stellen, an denen die Gewerke arbeiten. Kabel führen wir abseits der Fahrwege. Auf neuen Gewerbeflächen ohne Anschluss stimmen wir eine Übergangslösung ab.
Der Zaun grenzt die Baustelle gegen Gehweg, Nachbargrundstück oder Feld ab. Tore liegen dort, wo Lieferfahrzeuge wenden können. Die Beschilderung zur Straße hin stimmen wir mit der zuständigen Behörde ab.
Der Platz auf dem Grundstück ist verteilt, bevor die ersten Gewerke ankommen.
Container, Strom, Wasser und Zaun stehen dort, wo sie den Bauablauf tragen.
Die Einrichtung wächst mit den Bauabschnitten mit, statt ständig umgebaut zu werden.
Nachbarn, Stadt und Bauleitung kennen den Plan und wissen, wo was hingehört.
→ Wir prüfen Stapelcontainer, ausgelagerte Lagerflächen in einem Gewerbegebiet und eine Genehmigung für Flächen im Straßenraum, bevor die Baustelle startet.
→ Baustraßen, Kranaufstellflächen und Lagerplätze werden im Einrichtungsplan früh festgelegt und vor der ersten großen Lieferung befestigt.
→ Die Einrichtung hält Gehwege und Einfahrten frei, legt laute Anlagen von den Häusern weg und wird mit jedem fertigen Haus neu zugeschnitten.
→ Lager und Zufahrt halten Abstand zum Ufer. Früh klären wir außerdem, welche Wege und Brücken für Baufahrzeuge in Frage kommen.
Neubauten und Umbauten rund um Mittelstraße, Marktplatz und Bahnhof mit sehr wenig Fläche auf dem eigenen Grundstück.
Logistik- und Gewerbehallen in Sehnde Ost oder Höver Nord mit großen Flächen, die erst befestigt werden müssen.
Reihen- und Einfamilienhäuser in neuen Baugebieten, in denen Erschließung und Hochbau nebeneinander laufen.
Wohn- und Gewerbebauten im Mischgebiet Südtorfeld West, das direkt an der Bahntrasse und nahe am Mittellandkanal liegt.

Wir prüfen Fläche, Zufahrt, Nachbarbebauung, Leitungen und den Zustand des Bodens vor Ort.
Container, Lager, Kran, Strom, Wasser, Zaun und Wege werden in einen Einrichtungsplan übertragen.
Bauleitung, Stadt und bei Bedarf die Straßenverkehrsbehörde sehen den Plan, bevor aufgebaut wird.
Wir richten die Baustelle ein und passen die Einrichtung an jeden neuen Bauabschnitt an.
Liegt ein Neubau an der Mittelstraße zwischen zwei bestehenden Häusern, dann bleibt auf dem Grundstück kaum mehr als die Baugrube. In diesem Fall planen wir einen schmalen Containerturm an der Rückseite, ein kleines Lager nur für den Bedarf der nächsten Tage und einen Lagerplatz für größere Mengen auf einer Fläche außerhalb des Kerns.
Kommt ein Kran hinzu, dann legen wir Standort und Schwenkbereich so fest, dass Gehweg und Marktplatz frei bleiben. Bauzaun und Tor folgen der Grundstücksgrenze. Die Anlieferung wird so gelegt, dass sie den Verkehr auf der B 65 möglichst wenig berührt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist kein einmaliger Aufbau, sondern ein Plan, der sich mit dem Rohbau, dem Ausbau und den Außenanlagen ändert. Wir halten ihn auf dem aktuellen Stand und stimmen jede Änderung mit der Bauleitung ab.
Auf Wunsch verbinden wir die Einrichtung mit Liefersteuerung, Bewachung und operativer Baulogistik. Dann gilt auf der Baustelle in Sehnde ein gemeinsamer Plan für Flächen, Anlieferung und Sicherheit.
Möglichst zusammen mit der Ausführungsplanung. Gerade im Ortskern von Sehnde hängt die Frage, ob Flächen im Straßenraum gebraucht werden, an der Genehmigung. Je früher der Einrichtungsplan steht, desto mehr Zeit bleibt für diese Abstimmung.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Sehnde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit