
Salzgitter hat keine gewachsene Kernstadt. Die Stadt setzt sich aus sieben Ortschaften mit 31 Stadtteilen zusammen und dehnt sich rund 24 Kilometer von Nord nach Süd aus. Wer hier ein Baufeld einrichtet, plant deshalb jedes Mal neu: in der dichten Innenstadt von Lebenstedt anders als in einem Gewerbegebiet an der Autobahn oder in den älteren Straßen von Salzgitter-Bad.
Unsere Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container stehen, wie Baustrom und Bauwasser verteilt werden, wo Material lagert und wie Lkw auf das Gelände und wieder herunterkommen. Das Ergebnis ist ein Einrichtungsplan, der vor dem ersten Spatenstich steht und mit dem Bau mitwächst.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund. Große Teile des Stadtgebiets liegen in einer lössbedeckten Landschaft. Löss trägt im trockenen Zustand ordentlich, wird bei Nässe aber weich und schmierig. Lagerflächen, Kranstandorte und Baustraßen brauchen deshalb einen tragfähigen Aufbau, sonst fahren sich schwere Fahrzeuge nach dem ersten Regen fest.
Die Verteilung der Stadtteile. Zwischen Lebenstedt im Norden und Salzgitter-Bad im Süden verbindet die Nord-Süd-Straße die beiden großen Stadtteile, dazu kommen die B 6 und die B 248. Je nach Lage hat ein Baufeld eine kurze Anbindung an die A 39 oder einen längeren Weg über Bundesstraßen. Das bestimmt, wie groß Pufferflächen für wartende Fahrzeuge sein müssen.
Der Nutzungsmix. Neben Wohnquartieren liegen ausgewiesene Gewerbe- und Industrieflächen wie das Industrie- und Gewerbegebiet Beddingen mit Gleisanschluss oder die Gewerbegebiete Fuchsbach und Lange Wanne in Salzgitter-Bad. Auf freien Flächen ist Platz reichlich vorhanden. In Lebenstedt dagegen wird um jeden Quadratmeter für Container und Lager gerungen.

Wir zeichnen für jede Phase, wo Unterkünfte, Büro, Sanitär, Lager und Abfallplätze liegen. Ändert sich der Bauablauf, ziehen Flächen mit um, statt im Weg zu stehen.
Für Kranstellplätze, Lagerflächen und Baustraßen planen wir einen Aufbau, der dem Löss angemessen ist. So bleiben Wege auch nach nassen Wochen befahrbar.
Wir stimmen Anschlüsse mit dem Netzbetreiber ab, setzen Verteiler an die Arbeitsorte der Gewerke. Kommen neue Abschnitte hinzu, behalten wir die Versorgung im Blick.
Der Zaun folgt der Grundstücksgrenze, Tore liegen dort, wo Lkw ohne Rangieren auf der Straße einfahren können. Die Beschilderung für Fußgänger und Verkehr gehört dazu.
Flächen, Wege und Anschlüsse stehen fest, bevor der erste Bagger rollt.
Schwere Fahrzeuge kommen auch bei nassem Wetter auf dem Lössboden voran.
Jedes Gewerk weiß, wo es lagern und arbeiten darf.
Der Plan wächst mit dem Bau, statt nach drei Monaten überholt zu sein.
→ Wir planen von Anfang an Schotteraufbau oder Lastverteilplatten unter allen Flächen für schwere Fahrzeuge ein. Oberflächenwasser führen wir gezielt ab.
→ Wir stapeln Container, verlagern Lagerflächen in einen Puffer außerhalb und lassen nur liefern, was in den nächsten Tagen verbaut wird.
→ Wir legen eine feste Baustraße mit Ausweichstellen an und platzieren Zwischenlager nah an den Bauabschnitten.
→ Der Einrichtungsplan weist jeder Firma ihre Fläche zu und wird bei jedem Phasenwechsel neu verteilt und bekannt gegeben.
Neubauten auf großen Flächen wie in Beddingen oder Engelnstedt mit langen Baustraßen und weiten Lagerflächen.
Sanierungen und Neubauten im dichten Zentrum mit wenig Platz für Container, Kran und Material.
Mehrfamilienhäuser und Nachverdichtung in Thiede, Gebhardshagen oder Salzgitter-Bad zwischen bestehender Bebauung.
Schulen, Sporthallen und Bäder, bei denen der Betrieb nebenan oft weiterläuft und Flächen klar getrennt sein müssen.

Wir prüfen Größe, Boden, Zufahrten und Nachbarschaft und klären, welche Leitungen vorhanden sind.
Für jede Bauphase entsteht ein Einrichtungsplan mit Flächen, Toren, Baustraßen und Anschlüssen.
Container, Zaun, Strom und Wasser werden aufgestellt und angeschlossen, bevor die Gewerke anrücken.
Bei jedem Phasenwechsel passen wir die Einrichtung an und bauen zum Schluss alles wieder zurück.
Soll in einem gewachsenen Wohngebiet von Salzgitter-Bad ein Mehrfamilienhaus zwischen bestehenden Häusern entstehen, dann bleibt für die Einrichtung oft nur ein schmaler Streifen. In diesem Fall ordnen wir Container platzsparend an, sichern den Gehweg mit einer Überdachung und planen einen Kranstandort, der die Nachbargrundstücke möglichst wenig überschwenkt.
Muss dort zusätzlich Material für mehrere Wochen bereitliegen, dann richten wir eine Lagerfläche abseits des Baufelds ein. Von dort wird in kleinen Mengen nachgeliefert, damit vor Ort genug Platz zum Arbeiten bleibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Auf ihr baut die Liefersteuerung auf, die festgelegten Tore sind die Punkte für die Zugangskontrolle und die Lagerflächen bestimmen, wo unsere operativen Kräfte Material annehmen.
Auf Wunsch übernehmen wir auch diese Folgeleistungen. Dann bleiben Plan und Betrieb in einer Hand und Änderungen am Baufeld werden ohne lange Abstimmung umgesetzt.
Löss ist trocken recht fest, verliert bei Wasser aber schnell an Tragkraft. Flächen für Kran, Lager und Lkw sollten deshalb befestigt und entwässert werden. Wir planen das schon in der Einrichtung ein, damit es nach dem ersten Regen keine Überraschung gibt.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir schlagen Ihnen eine Einrichtung vor, die zu Grundstück, Boden und Zufahrt passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Salzgitter. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit