
Wolfenbüttel ist von Grün eingefasst. Im Norden schließt das Lechlumer Holz direkt an die Kernstadt an, im Süden erhebt sich der Oderwald, im Osten beginnt der Naturpark Elm-Lappwald. Mitten durch die Stadt fließt die Oker, bei Halchter nimmt sie die Altenau auf. Wer hier baut, bewegt sich häufig in der Nähe geschützter Landschaft oder am Gewässer.
Umweltauflagen aus der Baugenehmigung lassen sich nur einhalten, wenn jemand sie auf der Baustelle im Blick behält. Unsere ökologische Baubegleitung kontrolliert Schutzzäune, Gehölzschutz und Gewässerabstände, dokumentiert jede Maßnahme und meldet Abweichungen, bevor daraus ein Baustopp wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Lechlumer Holz ist seit 1972 Teil des Landschaftsschutzgebiets „Lechlumer Holz und angrenzende Forste“. Der Mischwald mit alten Eichen und Buchen grenzt unmittelbar an bebaute Flächen, die B 79 führt hindurch. Bauvorhaben am Waldrand oder an der Straße müssen Wurzelbereiche schützen und Störungen der Tierwelt begrenzen.
Südlich der Stadt liegt der Oderwald, dessen nördlicher und südlicher Teil jeweils als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist. Zwischen Wäldern, Feldern und der Okerniederung wandern Amphibien zu ihren Laichgewässern. Liegt ein Baufeld auf diesem Weg, können Schutzzäune und regelmäßige Kontrollen vorgeschrieben sein.
Auch in der Altstadt spielt Artenschutz eine Rolle. Alte Dachstühle und Mauerritzen können Fledermäusen und Gebäudebrütern als Quartier dienen. Vor Sanierungen an solchen Gebäuden ist zu prüfen, ob geschützte Arten betroffen sind und wann die Arbeiten stattfinden dürfen.

Wir lesen die umweltbezogenen Auflagen der Genehmigung aus, übersetzen sie in Prüfpunkte und kontrollieren sie während der Bauzeit. Abweichungen gehen sofort an die Bauleitung.
Schutzzäune werden auf Schäden geprüft, Fangeimer in den vorgegebenen Abständen geleert und die Tiere auf die andere Seite gebracht. Jeder Fund wird mit Datum und Art festgehalten.
Wir überwachen Schutzzäune um Bäume, Tabuflächen und den Umgang mit Oberboden. Bei den Lehm- und Tonböden rund um Wolfenbüttel achten wir besonders darauf, dass Befahrung und Lagerung den Boden nicht dauerhaft verdichten.
An Baustellen nahe der Oker oder der Altenau prüfen wir Abstände, Rückhaltung von Schlamm und den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und dokumentieren die Kontrollen.
Umweltauflagen werden nachweisbar eingehalten und dokumentiert.
Konflikte mit Naturschutzbehörden werden früh erkannt und entschärft.
Schutzgebiete und Gewässer rund um die Stadt bleiben unbeschadet.
Bauabläufe lassen sich an Brut- und Wanderzeiten ausrichten, ohne den Zeitplan zu verlieren.
→ Während der Wanderzeit kontrollieren wir den Amphibienzaun regelmäßig, auch am Wochenende. Alle Funde dokumentieren wir für die Behörde.
→ Schutzzonen werden markiert und regelmäßig kontrolliert. Verstöße melden wir der Bauleitung mit Foto und Ort.
→ Die Arbeiten an der betroffenen Stelle ruhen, bis eine fachliche Bewertung vorliegt. Wir halten den Befund fest und informieren alle Beteiligten.
→ Wir kontrollieren Absetzbecken und Rinnen, veranlassen Reparaturen und protokollieren die Maßnahmen.
Neubauten in Nähe des Lechlumer Holzes oder des Oderwalds mit Gehölz- und Artenschutzauflagen.
Leitungs-, Brücken- und Uferarbeiten an Oker, Altenau oder dem Stadtgraben.
Arbeiten an alten Dachstühlen, bei denen Quartiere von Fledermäusen oder Vögeln zu berücksichtigen sind.
Vorhaben zwischen den Ortschaften, die Wanderwege von Amphibien oder Ackerflächen mit wertvollem Boden kreuzen.

Wir werten Genehmigung, Umweltbericht und Vorgaben der Naturschutzbehörde aus.
Aus den Auflagen entsteht ein Plan mit Kontrollpunkten, Rhythmen und Zuständigkeiten.
Zäune, Schutzzonen und Gewässer werden regelmäßig geprüft, Funde und Mängel festgehalten.
Sie erhalten nachvollziehbare Protokolle, die Sie gegenüber der Behörde vorlegen können.
Grenzt ein Neubaugebiet im Norden von Wolfenbüttel an das Lechlumer Holz, dann verlangt die Genehmigung häufig Schutz für die Gehölze am Rand und eine Rücksicht auf Tiere, die zwischen Wald und Feld unterwegs sind. Wir markieren Tabuzonen, kontrollieren sie wöchentlich und halten den Zustand in einem Bericht fest.
Fällt der Baubeginn in die Wanderzeit der Amphibien, dann kommt ein Schutzzaun mit Fangeimern hinzu. Unser Personal leert die Eimer in festen Rhythmen, setzt die Tiere um und meldet die Zahlen. Nach Ende der Wanderung wird der Zaun nach Vorgabe zurückgebaut.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltauflagen betreffen Logistik: wo gelagert wird, welche Wege befahren werden und wann geliefert wird. Deshalb stimmen wir Schutzzonen mit dem Einrichtungs- und Lieferplan der Baustelle ab.
Das Personal, das Zäune und Schutzflächen kontrolliert, kann auf Wunsch auch andere Aufgaben auf der Baustelle übernehmen. So entsteht eine Begleitung, die mit dem Bau verbunden ist und nicht neben ihm herläuft.
Im Norden grenzt das Landschaftsschutzgebiet Lechlumer Holz an die Stadt, im Süden liegen die Schutzgebiete des Oderwalds. Östlich beginnt der Naturpark Elm-Lappwald. Welche Auflagen für ein konkretes Baufeld gelten, ergibt sich aus der Genehmigung.

Schicken Sie uns die Auflagen Ihrer Baustelle in Wolfenbüttel. Wir erstellen einen Prüfplan für die Bauzeit.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wolfenbüttel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit