
Wer in Garbsen baut, hat selten das Problem einer engen Altstadt, dafür aber andere Fragen: Wo endet das Baufeld im Wohnquartier, wie kommt der Sattelzug von der B 6 bis an den Kran und was trägt der Boden in Lagen nahe der Leineniederung? Diese Fragen entscheiden darüber, ob eine Baustelle ab dem ersten Tag funktioniert.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass Lagerflächen, Container, Baustrom, Bauwasser, Zaun und Wege zueinander passen. Am Anfang steht ein Plan, der die Fläche in Zonen teilt, danach bauen wir die Einrichtung auf und passen sie an, wenn das Gebäude wächst und sich die Flächen verschieben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt grenzt unmittelbar an Hannover und erstreckt sich über knapp 80 Quadratkilometer mit 13 Stadtteilen. Zwischen dichten Wohnlagen wie Auf der Horst oder Berenbostel und dörflich gebliebenen Teilen wie Frielingen oder Schloß Ricklingen ändern sich Platzangebot und Zufahrt von Baufeld zu Baufeld. Eine Einrichtung, die in Garbsen-Mitte passt, wäre am Ortsrand oft überdimensioniert.
Neue Wohnquartiere entstehen hier häufig als zusammenhängende Baufelder. Im geplanten Quartier An den Eichen sind auf rund neun Hektar etwa 600 Wohnungen in drei- bis fünfgeschossigen Häusern vorgesehen, aufgeteilt auf mehrere Baufelder. Wo mehrere Bauherren nebeneinander arbeiten, braucht jede Fläche klare Grenzen, eigene Lagerzonen und eine abgestimmte Zufahrt über die bereits gebaute Erschließung.
Auch der Untergrund verlangt Aufmerksamkeit. Garbsen liegt zwischen der Leineniederung und dem Otternhagener Moor, der Schwarze See im Stadtpark ist eine ehemalige Tongrube. Je nach Lage trifft man also auf weiche, feuchte oder tonige Schichten. Für Kranstandorte, Containerflächen und Baustraßen klären wir deshalb früh, welche Tragfähigkeit das Baugrundgutachten nennt und wo Schotter oder Platten nötig werden.

Wir zeichnen Kranstandort, Lagerflächen, Containerblock, Entsorgung und Fahrwege in einen Plan, der zum Bauablauf passt. Für Baufelder in neuen Quartieren berücksichtigen wir die Nachbarfelder, damit sich Lager und Zufahrten nicht überschneiden.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir dort auf, wo sie kurze Wege bieten und den Kran nicht behindern. Die Größe richten wir nach der Zahl der Beschäftigten in den einzelnen Bauphasen.
Wir stimmen die Anschlüsse mit dem Versorger ab, planen Verteilerschränke und Leitungswege und halten fest, wer welche Abnahmestelle nutzt. Auf großen Feldern wird die Versorgung abschnittsweise erweitert.
Bauzaun, Einfahrtstore und Beschilderung legen wir so an, dass Fußwege und Radwege der Umgebung nutzbar bleiben. Wo eine Baustelle an eine stark befahrene Straße grenzt, planen wir die Ausfahrt mit Sichtfeld.
Die Einrichtung steht, bevor die ersten Gewerke anrücken.
Lagerflächen, Wege und Kran passen von Beginn an zusammen.
Bodenfragen werden geklärt, bevor schwere Lasten aufgestellt werden.
Änderungen im Bauablauf sind im Plan bereits vorgedacht.
→ Wir gleichen die Standorte mit dem Baugrundgutachten ab und planen Lastverteilung, Schotterpolster oder Baustraßenplatten bereits vor dem Aufbau ein.
→ Wir legen für jedes Feld eine eigene Lager- und Wartezone fest und stimmen die gemeinsame Zufahrt mit den Nachbarbaustellen ab.
→ Der Zaun verläuft so, dass sichere Umwege entstehen, Tore öffnen nach innen und die Ausfahrt erhält eine klare Beschilderung.
→ Unser Plan enthält Umbaustufen, damit Lager und Container rechtzeitig umziehen und kein Gewerk auf freie Fläche warten muss.
Mehrgeschossiger Wohnungsbau auf erschlossenen Baufeldern, etwa im Quartier An den Eichen oder im Baugebiet Im Hespe II in Berenbostel.
Kleinere Baugebiete wie an der Mühlenstraße in Horst, wo viele Bauherren nacheinander einrichten.
Erweiterungen und Umbauten am Maschinenbau-Campus der öffentlichen Universität, wo Lehre und Forschung weiterlaufen.
Umbauten rund um Rathaus und Neue Mitte mit wenig Fläche und viel Fußverkehr.

Wir begehen das Baufeld, prüfen Zufahrten, Nachbarschaft und vorhandene Anschlüsse und sichten Baugrundgutachten und Lageplan.
Wir zeichnen den Einrichtungsplan mit allen Zonen und Umbaustufen und stimmen ihn mit Bauleitung und Statik ab.
Zaun, Container, Baustrom und Bauwasser werden in der vereinbarten Reihenfolge aufgebaut und an die Gewerke übergeben.
Mit dem Baufortschritt setzen wir die Umbaustufen um und bauen am Ende die Einrichtung zurück.
Liegt ein Baufeld in einem neuen Wohnquartier und teilt es die Erschließung mit zwei weiteren Feldern, dann beginnen wir mit einer Abstimmung der Zufahrtszeiten und der Lagerzonen. Der Containerblock rückt an den Rand zur Straße, der Kran in die Mitte des Feldes, die Lagerflächen liegen in seinem Schwenkbereich.
Zeigt das Baugrundgutachten weiche Schichten, dann planen wir für den Kran ein Fundament nach Vorgabe des Statikers und für die Baustraße eine tragfähige Schotterlage. Mit dem Rohbau wandern Lager und Container in eine zweite Stufe, damit der Innenausbau seine Materialien nah am Gebäude ablegen kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage, auf der Anlieferung, Lager und Sicherheit aufbauen. Wenn wir auch das Logistik-Management übernehmen, fließen Zufahrten und Wartezonen direkt in die Lieferplanung ein.
Ebenso lassen sich Zaun und Tore mit der Zugangskontrolle verbinden und Ausgleichs- oder Schutzflächen mit der ökologischen Baubegleitung abstimmen, wenn ein Baufeld an die Leineaue heranreicht.
Sinnvoll ist der Start, sobald Lageplan und Bauzeitenplan stehen. Dann lassen sich Anschlüsse beim Versorger rechtzeitig beantragen und die Flächen so aufteilen, dass Kran und Lager zum Bauablauf passen. In neuen Quartieren lohnt eine Abstimmung mit den Nachbarfeldern, bevor die erste Lieferung kommt.

Schicken Sie uns Lageplan und Zeitrahmen. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für die Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Garbsen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit