
Wer in Osterode am Harz baut, arbeitet in einem Tal, das von Nordwesten nach Südosten zwischen dem Oberharz und dem Harzvorland verläuft. Ebene Flächen sind knapp, die Söse zieht mitten durch die Stadt, an ihren Ufern münden Apenke und Lerbach. Am Rand von Petershütte und Katzenstein steht Gips als helle Klippe an. Damit sind die drei Fragen jeder Einrichtung gestellt: Wo ist Platz, wie kommen Fahrzeuge hin und was trägt der Boden?
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container, Lagerflächen, Kran, Baustrom und Bauwasser stehen, wie der Bauzaun verläuft und welche Wege frei bleiben. Wir planen sie für die Kernstadt ebenso wie für Ortschaften wie Dorste, Förste oder Lerbach und passen den Plan an, sobald sich die Bauphase ändert.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund. Im Umland liegt mit dem Hainholz bei Düna eines der bekanntesten Gipskarstgebiete Europas, mit Erdfällen, Dolinen und Höhlen. Wo im Stadtgebiet lösliches Gestein vermutet wird, gehört ein Baugrundgutachten vor jede Entscheidung über Kranfundament, Lagerplatz für schwere Bauteile und provisorische Baustraße. Die Lasten verteilen wir so, wie das Gutachten es zulässt.
Die Altstadt. Fachwerkhäuser, die Marktkirche St. Aegidien und das Harzkornmagazin, heute Rathaus, stehen dicht an schmalen Straßen. Rund um den Kornmarkt liegt ein etwa 6,1 Hektar großes Sanierungsgebiet. Dort fehlt meist Raum für eine klassische Containerburg, die Einrichtung wird in Stücke geteilt: kleine Lagerinseln, ausgelagerte Aufenthaltsräume, Anlieferung in Etappen.
Die Zufahrt. Die B 243 ist autobahnähnlich ausgebaut, die B 241 verläuft im Stadtgebiet vierspurig, die B 498 beginnt hier in Richtung Goslar. Wo ein Baufeld an einer Talstraße liegt, entscheidet die Lage der Ein- und Ausfahrt darüber, ob lange Fahrzeuge wenden können oder rückwärts einweisen müssen.

Für Rohbau, Ausbau und Rückbau zeichnen wir jeweils einen eigenen Einrichtungsplan. In der engen Talmitte von Osterode verschieben sich Lager und Container oft mehrfach, deshalb gilt jeder Plan nur für seinen Abschnitt.
Kranstandort, Abstützungen und schwere Ablagen stimmen wir mit Tragwerksplanung und Baugrundgutachten ab. Auf Gipsuntergrund geht nichts nach Gefühl, sondern nach den Werten, die vorliegen.
Büro, Aufenthalt und Sanitär stellen wir dort auf, wo sie niemandem im Weg stehen. In der Altstadt kann das eine Fläche einige Straßen entfernt sein, im Gewerbepark Westharz direkt neben dem Baufeld.
Wir koordinieren die Anschlüsse, legen die Verteilung fest und führen den Bauzaun so, dass Gehwege, Hauseingänge und Läden in der Innenstadt erreichbar bleiben.
Ihre Einrichtung passt zur Fläche und zur jeweiligen Bauphase.
Lasten auf heiklem Untergrund folgen den Angaben des Gutachtens.
Nachbarn, Läden und Gehwege in der Altstadt bleiben erreichbar.
Ein Ansprechpartner hält Container, Strom, Wasser und Zaun zusammen.
→ Wir trennen Lager und Aufenthalt: Am Gebäude steht nur, was am Tag verbaut wird. Der Rest liegt auf einer Ausweichfläche und kommt in kleinen Mengen nach.
→ Vor dem Aufbau holen wir die Vorgaben aus dem Baugrundgutachten ein und planen Lastverteilung, Abstand zur Baugrube und Ausweichstandort danach.
→ Wir halten einen Uferstreifen frei, legen Betankung und Gefahrstoffe weit davon ab und markieren die Grenze im Plan sowie vor Ort.
→ Wir planen die Einrichtung so, dass sie in Stufen umzieht, ohne dass Baustrom, Wege und Zaun jedes Mal neu gedacht werden müssen.
Dach-, Fassaden- und Fensterarbeiten an Fachwerkhäusern im Sanierungsgebiet rund um den Kornmarkt, mit sehr wenig Stellfläche.
Neue Wohnungen im Sanierungsgebiet Johannisvorstadt – Freiheit, etwa an der Lerbachschleife, wo ein Bebauungsplan dichtes Wohnen vorsieht.
Neubauten auf Grundstücken von 2.500 bis 70.000 Quadratmetern im Gewerbepark Westharz mit eigener Anbindung an die B 243.
Erneuerung von Kanälen, Versorgungsleitungen und Oberflächen in Straßen und auf Plätzen der Innenstadt in mehreren Abschnitten.

Wir begehen das Baufeld, sichten Lageplan und Baugrundgutachten und notieren Zufahrten, Ufer, Nachbarn und Leitungen.
Für jede Bauphase entsteht ein Plan mit Lager, Containern, Kran, Baustrom, Bauwasser, Zaun und freizuhaltenden Wegen.
Wir richten die Baustelle nach Plan ein, prüfen Anschlüsse und Zaun und übergeben die Fläche an die Bauleitung.
Mit jedem Bauabschnitt wird umgestellt. Zum Schluss bauen wir ab und geben die Flächen sauber zurück.
Liegt ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus im Sanierungsgebiet nördliche Altstadt und soll das Dach erneuert werden, dann planen wir zuerst, was vor dem Haus überhaupt stehen darf. Meist ist es nur das Gerüst mit einem schmalen Materialaufzug. Container, Sanitär und größere Ablagen kommen auf eine Fläche, die mit der Stadt abgestimmt wird.
Wird zeitgleich am Platz gebaut oder eine Leitung erneuert, dann passen wir die Einrichtung an die dortigen Abschnitte an. Ziegel, Holz und Dämmstoff kommen in kleinen Ladungen, die Lieferzeiten sind fest abgesprochen. Am Ende jedes Abschnitts wird die Fläche geräumt übergeben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Karte, nach der Logistik, Sicherheit und Sanitätsdienst arbeiten. Steht fest, wo Tore, Lager und Rettungswege liegen, lassen sich Anlieferungen takten, Zugänge kontrollieren und Notfallwege freihalten.
Ändert sich die Bauphase, ändert sich der Plan. Wir geben die neue Fassung an alle Beteiligten weiter, damit Gewerke und Lieferanten nicht nach dem alten Stand fahren.
Im Harzvorland um Osterode steht an mehreren Stellen Gips an, nahe Düna liegt mit dem Hainholz ein großes Gipskarstgebiet mit Erdfällen. Ob unter einem Baufeld lösliches Gestein liegt, sagt das Baugrundgutachten. Danach richten wir Kranfundamente und schwere Lagerflächen aus.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung Ihrer Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Osterode am Harz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit