
Wie eine Baustelle in Göttingen eingerichtet werden kann, hängt stark davon ab, wo sie liegt. Innerhalb des Verkehrsrings, der dem Verlauf des alten Walls folgt, misst die historische Stadt nur rund 600 mal 600 Meter. Dort reihen sich Baudenkmale dicht aneinander, die Straßen sind seit den 1960er und 1970er Jahren weitgehend Fußgängerzonen. Draußen im Leinetal, an den Hängen Richtung Hainberg oder in den eingemeindeten Ortschaften sieht dieselbe Aufgabe völlig anders aus.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass sie zum Grundstück passt: Container, Lagerflächen, Baustrom, Bauwasser, Zaun und Verkehrssicherung werden in einem Plan zusammengeführt, bevor die ersten Fahrzeuge anrollen. In Göttingen heißt das oft, mit wenig Fläche auszukommen oder einen Hang in nutzbare Ebenen zu gliedern.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Innenstadt ist der engste Fall. Verzeichnet sind dort 179 Einzelbaudenkmale, dazu 819 weitere Gebäude in 90 Denkmalgruppen. Wer hier saniert oder eine Baulücke schließt, hat selten eine eigene Hoffläche. Container müssen gestapelt, Lager knapp bemessen und Teile der Einrichtung auf Flächen außerhalb ausgelagert werden. Für jede Nutzung öffentlichen Raums braucht es eine Genehmigung, die wir in die Planung einbeziehen.
Das Gelände selbst ist uneinheitlich. Göttingen liegt im Leinegraben, das Stadtgebiet reicht von rund 138 bis 427 Meter über Normalnull. Im Tal ist der Boden mit Löss bedeckt, der bei Nässe weich wird und Baustraßen sowie Kranstandorte belastet. Östlich steigen die Hänge zum Göttinger Wald aus Muschelkalk an, wo Stellflächen oft erst terrassiert oder befestigt werden müssen.
Hinzu kommen Grundstücke mit laufendem Betrieb ringsum. Auf dem Gelände der Universität, in Schulhöfen oder neben Wohnhäusern bleibt die Umgebung während der Bauzeit bewohnt und genutzt. Die Einrichtung muss Wege für Studierende, Schüler und Anwohner offenhalten und trotzdem eine klar abgegrenzte, sichere Baufläche schaffen.

Wir zeichnen auf, wo Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stehen, wo Material liegt und wo Fahrzeuge wenden. Bei knappen Altstadtgrundstücken prüfen wir gestapelte Anlagen oder ein ausgelagertes Lager am Stadtrand.
Wir klären die Anschlusspunkte mit dem Versorger und legen Verteiler so, dass sie keine Rettungswege kreuzen. Außerdem sorgen wir dafür, dass jedes Gewerk auf der Fläche Strom und Wasser in erreichbarer Nähe hat.
Bauzaun und Tore grenzen die Fläche ab, Schilder lenken Lieferverkehr und Fußgänger. In Bereichen mit vielen Radfahrern, wie sie für Göttingen typisch sind, planen wir sichtbare Umleitungen und Schutzstreifen.
Auf weichem Lössboden im Leinetal legen wir tragfähige Fahrwege und Kranaufstellflächen fest. An Hanglagen gliedern wir die Einrichtung in Ebenen, damit Container und Lager standsicher stehen.
Jeder Quadratmeter des Grundstücks ist von Anfang an einer Nutzung zugeordnet.
Genehmigungen für Flächen im öffentlichen Raum sind vor Baubeginn beantragt.
Fahrwege und Kranstandorte sind auf den Untergrund abgestimmt.
Nachbarn, Lehrbetrieb und Fußverkehr behalten verlässliche Wege.
→ Wir beantragen eine zeitlich begrenzte Sondernutzung, halten die Fläche vor dem Haus so schmal wie möglich und lagern Material auf einem Zwischenlager außerhalb des Rings, von dem aus in kleinen Mengen nachgeliefert wird.
→ Die Baustraße wird von Beginn an mit Schotter oder Platten befestigt, Wasser wird gezielt abgeleitet. So bleiben Lkw und Kran auch in nassen Wochen einsatzfähig.
→ Wir teilen die Einrichtung in Höhenstufen auf, setzen Container auf ausgeglichene Fundamente und führen die Zufahrt so, dass beladene Fahrzeuge nicht am steilsten Stück anhalten müssen.
→ Der Einrichtungsplan legt feste Fußwege um die Baustelle, trennt sie mit Zaun vom Baufeld und hält Eingänge zu Hörsälen, Schulgebäuden und Häusern frei.
Baudenkmale und Fachwerkhäuser innerhalb des Rings bieten kaum Platz. Die Einrichtung muss schlank sein und auf Flächen außerhalb ausweichen.
In den Sanierungsgebieten der nördlichen und südlichen Innenstadt sowie im Ebertal werden Plätze und Gebäude erneuert, oft im laufenden Quartiersleben.
Auf dem Campus nördlich der Altstadt und in der Nord-Uni zwischen Weende und Nikolausberg liegen Baufelder zwischen genutzten Instituten.
Ersatzneubauten und Erweiterungen von Schulen oder die Sanierung städtischer Gebäude verlangen eine Einrichtung, die den Betrieb nebenan zulässt.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Gefälle und Untergrund an und klären, welche Teile des öffentlichen Raums mitgenutzt werden müssen.
Container, Lager, Kran, Baustraße, Strom und Wasser werden in einem Plan festgelegt und mit Ihnen besprochen.
Wir bereiten Anträge für Sondernutzungen vor und richten die Fläche nach Plan ein, bevor die Gewerke beginnen.
Mit jedem Bauabschnitt prüfen wir die Einrichtung und verlegen, was im Weg steht. Am Ende bauen wir vollständig zurück.
Liegt eine Sanierung in der Göttinger Innenstadt zwischen Fachwerkhäusern ohne eigene Freifläche, dann reicht der Platz meist nur für einen schmalen Streifen vor der Fassade. Auf ihm stehen ein Materialaufzug oder Gerüstzugang und ein kleines Tageslager, Container für Büro und Pausen finden auf einer angemieteten Fläche in der Nähe Platz.
Ist es dagegen ein Neubau im flacheren Leinetal, dann wird die Fläche in Zonen geteilt: Containerdorf am Eingang, befestigte Baustraße bis zum Kran, Lager für Schalung und Bewehrung daneben und ein abgegrenzter Platz für Abfallmulden. Erst wenn dieser Plan steht, wird der Zaun gestellt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles, was folgt. Wo Lager und Zufahrt liegen, bestimmt, wie Lieferungen gesteuert werden und wo Sicherheitspersonal am Tor steht. Deshalb stimmen wir den Einrichtungsplan mit Logistik und Bewachung ab.
Ändert sich der Bauabschnitt, wandert die Einrichtung mit. Wir passen den Plan an, verlegen Container oder Zaun und halten fest, welche Flächen frei werden, damit die Baustelle in Göttingen bis zum Abbau geordnet bleibt.
Mit möglichst wenig Fläche direkt am Gebäude. Für die Nutzung von Straße oder Platz ist eine Sondernutzungserlaubnis nötig. Container und größere Lager weichen auf Flächen außerhalb des Rings aus, von dort wird in kleinen Mengen nachgeliefert.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir prüfen die Fläche und schlagen Ihnen einen Einrichtungsplan vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Göttingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit