
Zwischen Werra und Fulda bleibt für eine Baustelle selten viel Raum. Die Altstadt von Hann. Münden füllt das Dreieck, in dem beide Flüsse zur Weser werden, fast bis an die Ufer aus. Außerhalb des Kerns steigen die Hänge rasch an, im Stadtgebiet liegen gut 400 Höhenmeter zwischen der Schiffsanlegestelle Bursfelde und dem Kleinen Steinberg. Wer hier Container, Lagerflächen und Baustrom unterbringen muss, plant deshalb früher und genauer als auf einem freien Feld.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt mit der Frage, welche Fläche tatsächlich zur Verfügung steht und wie Fahrzeuge sie erreichen. Daraus entsteht ein Einrichtungsplan, der Aufenthalts- und Sanitärcontainer, Materialplätze, Krananlage, Bauzaun und Versorgungsleitungen so anordnet, dass die Arbeit vom ersten Tag an läuft und die Nachbarschaft so wenig wie möglich merkt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Mündungsdreieck reicht die Bebauung dicht an Gassen und Plätze heran. Für die Sanierungsgebiete Altstadt I bis IV bedeutet das: Ein Containerplatz liegt oft nicht neben dem Gebäude, sondern auf einer abgestimmten Fläche im Straßenraum oder in einem Hof. Wir klären früh, welche Sondernutzung beantragt werden muss und wie viel Stellfläche dafür realistisch ist.
Der Untergrund wechselt im Stadtgebiet deutlich. Die Hänge bestehen aus Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper, stellenweise tritt Basalt zutage, in den Flussauen liegen Kies und Sand. Für Kranstandorte, Containerfundamente und Baustraßen heißt das: Tragfähigkeit und Gefälle werden je Standort bewertet, auf geneigten Flächen braucht es Ausgleich und eine sichere Entwässerung.
Die Zufahrt entscheidet über die Größe der Einrichtung. Die Bundesstraßen 3 und 80 kreuzen sich im Stadtgebiet, die B 496 führt zur A 7. Die Alte Werrabrücke stammt aus der Zeit vor 1329 und ist für schweren Baustellenverkehr kein Weg. Deshalb legen wir fest, wie groß angelieferte Container und Fahrzeuge sein dürfen, bevor die erste Fläche belegt wird.

Wir vermessen die verfügbare Fläche, zeichnen Höhen und Engstellen ein und ordnen Container, Lagerplätze und Kranbereich daran aus. Auf Hanglagen in Hann. Münden planen wir Podeste oder Unterbau, damit Container waagerecht stehen.
Wo der Platz fehlt, stapeln wir Bürocontainer, trennen Aufenthalts- und Lagerbereich oder nutzen eine Ausweichfläche außerhalb der Altstadt. Sanitärlösungen richten sich nach der Zahl der Beschäftigten und den vorhandenen Anschlüssen.
Wir stimmen mit dem Netzbetreiber Übergabepunkte ab, legen Verteilerschränke so, dass Leitungen keine Gehwege queren. Außerdem planen wir die Wasserversorgung samt Frostschutz für die Wintermonate in den Tälern.
In engen Gassen braucht ein Bauzaun Durchgänge für Anwohner und Rettungswege. Wir planen Zaunlinien, Beschilderung und Absperrungen und beantragen die nötige verkehrsrechtliche Anordnung für den Straßenraum.
Ihre Einrichtung passt zur tatsächlichen Fläche und nicht zu einem Musterplan.
Boden, Gefälle und Ufernähe sind bewertet, bevor ein Container steht.
Genehmigungen für den Straßenraum sind beantragt, wenn die Arbeit beginnt.
Strom, Wasser und Zaun stehen am ersten Tag in der Form, die der Bauablauf braucht.
→ Wir trennen die Einrichtung: Werkzeug und Tagesbedarf bleiben am Gebäude, Aufenthalt und größere Lager wandern auf eine Fläche am Rand der Altstadt mit kurzer Fußverbindung.
→ Wir lassen den Baugrund am vorgesehenen Standort bewerten und planen Fundament, Abstützung oder einen Mobilkran mit wechselndem Aufstellort.
→ Lagerflächen und Container ordnen wir so, dass sie bei steigendem Wasser zügig geräumt werden können. Im Plan halten wir eine höher gelegene Ausweichfläche fest.
→ Wir prüfen die Strecke vorab, legen die maximale Fahrzeuggröße fest und sehen bei Bedarf einen Umschlagplatz vor, an dem Material auf kleinere Fahrzeuge wechselt.
Arbeiten an Gebäuden in den Sanierungsgebieten, etwa in der Langen Straße oder der Burgstraße, mit sehr wenig Stellfläche und Rücksicht auf die Bausubstanz.
Umgestaltungen wie die am Schlossplatz oder an den Schlagden, bei denen Einrichtung und Fußverkehr nebeneinander funktionieren müssen.
Neubauten und Erweiterungen in Thielebach Süd, An der Bahn oder Hedemünden² mit größeren Flächen und Zufahrt über die A 7.
Wohnhäuser und Erweiterungen an den Hängen der Kernstadt und in den Ortsteilen, wo Gefälle und Fels die Einrichtung bestimmen.

Wir begehen das Grundstück und die Zufahrt, messen Engstellen und halten Gefälle, Untergrund und Ufernähe fest.
Aus den Daten entsteht der Einrichtungsplan mit Containern, Lagerplätzen, Kranbereich, Zaun und Versorgung.
Wir bereiten Anträge für Sondernutzung und Verkehrsregelung vor und stimmen Anschlüsse mit den Versorgern ab.
Die Einrichtung wird aufgebaut, abgenommen und bei jedem Bauabschnitt an den neuen Stand angepasst.
Liegt ein Fachwerkhaus im Sanierungsgebiet an einer schmalen Gasse und soll Dach und Fassade erneuert bekommen, dann reicht der Straßenraum meist nur für Gerüst, Schuttrutsche und einen kleinen Materialplatz. Wir planen in diesem Fall die Gerüstbreite so, dass Fußgänger weiter durchkommen. Zugleich legen wir fest, zu welchen Zeiten der Straßenraum kurz für Anlieferungen frei sein muss.
Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir dann auf eine abgestimmte Fläche außerhalb des engen Kerns. Baustrom kommt aus einem Verteiler am Gebäude, Bauwasser über einen Hausanschluss. So bleibt die Gasse in Hann. Münden nutzbar und die Handwerker haben trotzdem alles, was sie über den Tag brauchen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der erste Schritt. Auf ihr bauen Anlieferungsplanung, Zutrittskontrolle und Entsorgung auf. Weil die Flächen in Hann. Münden knapp sind, stimmen wir Lagerplätze und Lieferzeiten von Anfang an gemeinsam ab.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Einrichtungsplan an: Ein Container zieht um, ein Lagerplatz wird frei, ein Kranstandort entfällt. Jede Änderung halten wir im Plan fest, damit alle Gewerke denselben Stand haben.
Das hängt vom Vorhaben ab. Für eine Fassadensanierung genügen oft Gerüst und ein kleiner Materialplatz, für einen Umbau mit mehreren Gewerken kommen Container dazu. In Hann. Münden lagern wir Teile der Einrichtung gern auf eine Fläche außerhalb des engen Kerns aus.

Schicken Sie uns Lageplan und Zeitrahmen. Wir sagen Ihnen, wie eine Baustelleneinrichtung in Hann. Münden für Ihr Vorhaben aussehen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hann. Münden. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit