
Bevor in Northeim der erste Kran steht, entscheidet ein Plan auf Papier über vieles: Wo kommen Büro- und Aufenthaltscontainer hin, über welche Einfahrt rollt der Beton, wo lagern Bewehrung und Fertigteile, wie gelangen Baustrom und Bauwasser an die Übergabepunkte? In einer Kreisstadt mit gewachsener Altstadt, Kiesseen im Tal und neuen Gewerbeflächen am Stadtrand fallen die Antworten von Grundstück zu Grundstück verschieden aus.
Wir übernehmen diese Vorarbeit und setzen sie anschließend um. Aus Lageplan, Bauzeitenplan und Auflagen entsteht ein Einrichtungsplan, der Flächen, Wege und Versorgung festlegt. Danach stellen wir Container und Sanitäranlagen auf, ziehen den Bauzaun und richten die Verkehrssicherung ein, damit am ersten Arbeitstag eine geordnete Baustelle bereitsteht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ein großer Teil der historischen Kernstadt ist als Sanierungsgebiet „Innenstadt“ festgelegt. Dort stehen Fachwerkhäuser dicht an dicht, Reste der mittelalterlichen Stadtmauer und die Wallanlagen mit ihren Wallteichen sind Denkmale. Für Maßnahmen in diesem Gebiet ist eine sanierungsrechtliche Genehmigung nach § 144 BauGB nötig. Für die Einrichtung heißt das: kleine Stellflächen, Container eher außerhalb des eigentlichen Baufelds und ein Bauzaun, der Gehwege freihält.
Ganz anders sieht es am Stadtrand aus. Mit dem Gewerbegebiet Lange Lage an der Westlichen Entlastungsstraße und dem Industriegebiet West, für das ein Bebauungsplan aufgestellt wird, stehen große Flächen zur Verfügung. Dort geht es weniger um Enge als um Ordnung: getrennte Zonen für Lager, Vormontage und Kranstandort, befestigte Fahrwege und eine Einfahrt, die Lkw ohne Rangieren auf der Straße aufnimmt.
Hinzu kommt der Untergrund. Northeim liegt im Leinetal, die Rhume mündet nordwestlich der Stadt in die Leine. Im Tal wurde über Jahrzehnte Kies abgebaut. Auf solchen Talböden muss die Einrichtungsplanung mit nassen Flächen und wechselnder Tragfähigkeit rechnen. Kranaufstellflächen und Containerstandorte werden deshalb mit dem Baugrundgutachten abgeglichen, Baustraßen bei Bedarf mit Schotter oder Platten befestigt.

Wir zeichnen Zufahrt, Lager, Kranstandort, Container und Fluchtwege in einen Plan, der zum Bauablauf passt. In der Northeimer Innenstadt prüfen wir dabei, welche öffentlichen Flächen für kurze Zeit beantragt werden müssen.
Büro, Besprechung, Pausenraum, Umkleide und Toiletten werden nach Belegschaft und Bauzeit bemessen. Auf großen Gewerbeflächen entsteht eine ganze Containeranlage, an einem Fachwerkhaus manchmal nur ein einzelnes Modul am Rand.
Wir stimmen Anschlusspunkte mit dem Versorger ab, setzen Verteiler und legen Leitungen so, dass sie Fahrwege nicht kreuzen. Wo ein Anschluss erst später kommt, planen wir die Übergangslösung gleich mit.
Bauzaun, Tore, Beschilderung und Absperrung schließen die Fläche nach außen ab. Wo Arbeiten den Straßenraum berühren, bereiten wir die verkehrsrechtliche Anordnung vor und stellen die Beschilderung nach Plan auf.
Flächen, Wege und Versorgung sind vor Baubeginn festgelegt, sodass Gewerke nicht um Platz verhandeln müssen.
Container, Baustrom, Bauwasser und Zaun kommen aus einer Hand und folgen einem gemeinsamen Plan.
Auflagen aus Sanierungsrecht, Denkmalschutz und Verkehrsrecht fließen von Anfang an in die Planung ein.
Die Einrichtung lässt sich mit dem Baufortschritt umbauen, statt am Ende jedes Abschnitts neu erfunden zu werden.
→ Wir trennen Lager und Aufenthalt vom Baufeld, suchen eine Ausweichfläche in erreichbarer Entfernung und liefern Material in kleinen Mengen nach.
→ Fahrwege und Aufstellflächen werden nach Baugrund bemessen und befestigt, bevor schweres Gerät kommt. Lagerflächen legen wir auf die tragfähigsten Teile des Grundstücks.
→ Der Einrichtungsplan enthält Umbauphasen. Container, Zaun und Versorgungsleitungen werden so gesetzt, dass sie bei jedem Abschnitt mit wenig Aufwand versetzt werden können.
→ Wir verwenden lastverteilende Unterlagen, halten Abstand zu geschützter Substanz und stimmen Standorte vorab mit der Bauleitung und den Auflagen der Genehmigung ab.
Modernisierung von Fachwerk- und Geschäftshäusern mit sehr wenig Stellfläche, Ausweichlager und kleinteiliger Absperrung.
Große Flächen in der Lange Lage oder im künftigen Industriegebiet West mit Containeranlage, befestigten Fahrwegen und Bauabschnitten.
Mehrere Häuser gleichzeitig, etwa in einem Baugebiet wie Am Martinsgraben, mit gemeinsamer Einrichtung für alle Bauherren und Gewerke.
Sanierung von Wällen, Mauern und Plätzen bei laufendem Fußverkehr, mit wandernden Absperrungen und geschütztem Lagerplatz.

Wir prüfen Zufahrt, Nachbarschaft, Untergrund und vorhandene Anschlüsse auf dem Grundstück in Northeim und gleichen sie mit Ihren Plänen ab.
Flächen, Wege, Container, Versorgung und Zaun werden in einem Plan festgehalten, dazu die Umbauphasen für spätere Bauabschnitte.
Wir stellen Unterlagen für Sondernutzung und Verkehrssicherung zusammen und berücksichtigen Auflagen aus Sanierungs- und Denkmalrecht.
Container, Baustrom, Bauwasser und Zaun werden aufgestellt. Während der Bauzeit passen wir die Einrichtung an den Fortschritt an.
Liegt eine Baustelle an einem Fachwerkhaus in der Northeimer Altstadt, dann reicht der Platz vor der Fassade oft nur für ein Gerüst und eine schmale Absperrung. In diesem Fall planen wir Pausen- und Sanitärcontainer auf einer Fläche am Rand der Innenstadt, sichern den Zugang zum Gebäude mit Bauzaun und Toren und legen für den Gehweg eine geschützte Umleitung an.
Wird dagegen eine Halle auf einer Gewerbefläche im Westen der Stadt errichtet, dann teilen wir das Grundstück in Lager, Vormontage, Kranbereich und Containerdorf auf. Die Baustraße wird vor dem ersten Lkw befestigt, Baustrom kommt über einen zentralen Verteiler und die Einfahrt erhält eine Wartespur, damit kein Fahrzeug auf der Zufahrtsstraße steht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für das Logistik-Management: Erst wenn Einfahrt, Entladezone und Lagerflächen feststehen, lassen sich Lieferfenster sinnvoll vergeben. Auch die Bewachung baut darauf auf, weil Zaunverlauf, Tore und Beleuchtung bestimmen, wo kontrolliert wird.
Während der Bauzeit halten unsere Kräfte der operativen Baulogistik die Einrichtung in Ordnung, versetzen Zaunelemente, räumen Lagerflächen und melden, wenn Container oder Versorgung an neue Bauabschnitte angepasst werden müssen.
Im Sanierungsgebiet „Innenstadt“ bedürfen Vorhaben einer sanierungsrechtlichen Genehmigung nach § 144 BauGB. Bei Denkmalen kommt die denkmalrechtliche Seite hinzu. Für Container oder Zaun auf öffentlichem Grund ist eine Sondernutzung nötig. Wir stellen die Unterlagen für die Einrichtung zusammen und stimmen sie mit Ihrer Bauleitung ab.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung Ihrer Fläche.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Northeim. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit