
Innerhalb der Wallanlage von Duderstadt ist jeder Quadratmeter vergeben. Die Altstadt trägt den Status Stadtdenkmal, rund 600 Bürgerhäuser stehen dicht an dicht, Gehwege und Gassen sind schmal. Außerhalb des Rings ändert sich das Bild: In den Gewerbeflächen am Stadtrand und in den Ortschaften gibt es Raum, dafür muss dort die Versorgung oft erst hergestellt werden.
Unsere Baustelleneinrichtung setzt beide Lagen um. Wir planen, wo Container, Lager, Zaun, Baustrom und Bauwasser hinkommen, holen die nötigen Abstimmungen ein und richten die Fläche so ein, dass am ersten Arbeitstag Wege, Lagerzonen und Ver- und Entsorgung funktionieren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Platzmangel im Ring: Eine Baustelle in der Altstadt hat selten mehr als den Gehweg vor dem Haus und vielleicht einen Hof. Aufenthalts- und Materialcontainer stehen deshalb oft außerhalb, auf einer Fläche am Wall oder in einer Seitenstraße. Am Haus selbst bleibt nur, was unmittelbar gebraucht wird. Die Fläche dafür beantragen wir rechtzeitig bei der Stadt.
Denkmalauflagen im Boden: Laut Stadtverwaltung braucht jeder Bodeneingriff, bei dem Kulturdenkmale zu vermuten sind, eine denkmalrechtliche Genehmigung, in der Altstadt also nahezu jede Grube. Gräben für Baustrom und Wasser, Fundamente für Kranstellflächen oder Zaunpfosten mit tiefen Füßen planen wir mit möglichst wenig Aushub und rechnen Zeit für eine archäologische Begleitung ein.
Offene Flächen außerhalb: In Gebieten wie dem rund 14 Hektar großen Breiten Anger oder auf Bauplätzen in den Stadtteilen ist Platz vorhanden. Dort stellt sich die Frage nach tragfähigen Zufahrten über bisher landwirtschaftlich genutzte Flächen der Goldenen Mark, die nach Regen schnell weich werden können, sowie nach dem frühzeitigen Anschluss an Strom und Wasser.

Wir zeichnen, wo Container, Lager, Kran, Entsorgung und Fahrwege liegen. Dann rechnen wir nach, ob die verfügbare Fläche reicht. In der Altstadt von Duderstadt gehört dazu oft eine zweite Fläche außerhalb des Rings.
Büro, Aufenthalt, Umkleide, Toiletten: Anzahl und Größe richten sich nach der Belegschaft. Wo kein Platz am Haus ist, planen wir eine Containergruppe auf einer Nebenfläche und markieren den Fußweg dorthin.
Wir stimmen Anschlüsse mit dem Versorger ab, legen Verteiler und Leitungswege fest und vermeiden in denkmalsensiblen Bereichen Erdgräben, wo es geht, etwa durch oberirdische Kabelbrücken.
Bauzaun, Fußgängerumleitung und Verkehrszeichen planen wir passend zur Straßenbreite. Für Absperrungen im öffentlichen Raum stellen wir den Antrag und halten die Beschilderung während der Bauzeit in Ordnung.
Flächen, Anschlüsse und Genehmigungen sind geklärt, bevor die Gewerke kommen.
In der Altstadt bleibt der Bodeneingriff so klein wie möglich.
Container, Zaun und Versorgung kommen von einem Ansprechpartner.
Der Einrichtungsplan wächst mit jeder Bauphase mit.
→ Wir suchen eine Nebenfläche in der Nähe, beantragen sie bei der Stadt und stellen dort Aufenthalt und Lager auf. Am Haus bleibt nur eine schmale, abgesperrte Arbeitszone.
→ Wir prüfen oberirdische Wege, Kabelbrücken oder einen Anschluss von der Straßenseite und vermeiden so einen genehmigungspflichtigen Bodeneingriff.
→ Vor dem ersten Transport legen wir eine befestigte Baustraße und eine Wendefläche an, die das Gewicht von Betonmischern und Tiefladern tragen.
→ Der Einrichtungsplan teilt Zonen nach Bauphase zu. Was nicht gebraucht wird, kommt nicht auf die Fläche, sondern wird später angeliefert.
Modernisierung und Instandsetzung von Fachwerkhäusern, oft gefördert, mit wenig Fläche am Haus und Denkmalauflagen für jeden Eingriff.
Hallen und Bürogebäude in Gewerbegebieten wie dem Breiten Anger, wo Baustraße, Lager und Versorgung von Grund auf entstehen.
Einfamilienhäuser und kleine Mehrfamilienhäuser in Baugebieten der Ortschaften, oft mit Zufahrt über Feldwege oder Dorfstraßen.
Arbeiten an Stadtpark und historischer Wallanlage mit Baumbestand, der bei der Platzierung von Lager und Fahrwegen geschützt werden muss.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Nachbarflächen und mögliche Anschlusspunkte an und klären Denkmalauflagen.
Ein Plan zeigt Container, Lager, Zaun, Fahrwege und Versorgung je Bauphase. Er dient als Grundlage für Anträge.
Wir beantragen Sondernutzung, Verkehrsregelung und Anschlüsse und bestellen die Ausstattung.
Wir richten die Fläche ein, prüfen sie vor dem ersten Arbeitstag und passen sie später an die Bauphasen an.
Steht ein Bürgerhaus in einer engen Altstadtgasse von Duderstadt zur Sanierung an, dann richten wir am Haus nur Gerüst, Schuttrutsche und eine schmale Absperrung ein. Aufenthaltscontainer, Toilette und Materiallager kommen auf eine angemietete Fläche außerhalb der Wallanlage, der Fußweg dorthin wird ausgeschildert.
Braucht das Vorhaben zusätzlich Baustrom für Bautrockner und Werkzeuge, dann führen wir die Leitung vom nächstgelegenen Anschlusspunkt oberirdisch heran. Ist ein Graben unvermeidbar, dann stimmen wir Lage und Tiefe vorher mit der Denkmalbehörde ab und planen die archäologische Begleitung ein.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Was die Einrichtung festlegt, bestimmt die Arbeit aller anderen. Die Anlieferung braucht die Fahrwege, die Bewachung den Zaun, der Sanitätsdienst die Rettungszufahrt. Deshalb planen wir die Einrichtung zusammen mit Logistik, Sicherheit und Erster Hilfe.
Ändert sich der Bauablauf, ändert sich auch die Fläche. Wir aktualisieren den Plan, bauen Container um oder verlegen Lagerzonen, damit die Baustelle bis zur Abnahme geordnet bleibt.
Für Container, Gerüste oder Absperrungen im öffentlichen Raum braucht es eine Erlaubnis der Stadt. Wir stellen den Antrag mit einem Plan, der zeigt, dass Fußgänger und Rettungsfahrzeuge weiterhin durchkommen. Reicht der Platz nicht, schlagen wir eine Ausweichfläche vor.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir prüfen Flächen, Anschlüsse und Auflagen und legen Ihnen einen Einrichtungsplan vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Duderstadt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit