
Göttingen ist auf mehreren Seiten von Schutzgebieten umgeben. Im Osten reichen Buchenwälder auf Muschelkalk bis an die Wohngebiete, im Tal zieht sich das Landschaftsschutzgebiet Leinetal entlang des Flusses, dazu kommen Quellen, Teiche und Erdfälle, die als Naturdenkmale verzeichnet sind. Wer hier baut, trifft schnell auf Auflagen aus Naturschutz und Artenschutz.
Mit ökologischer Baubegleitung sorgen wir dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Bauzeiten für Gehölzarbeiten, prüfen vor Abbruch und Sanierung auf Quartiere geschützter Tiere und dokumentieren alles für Bauherrn und Behörde. Die fachliche Bewertung durch Gutachter ergänzen wir dort, wo sie im Alltag umgesetzt werden muss.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Göttinger Wald ist als FFH-Gebiet mit rund 4.878 Hektar über Stadt und Landkreis gemeldet. Zu seinen Schutzzielen gehören Buchenwälder, der Kammmolch und das Große Mausohr. Auf dem Stadtgebiet liegen zudem die Naturschutzgebiete Göttinger Wald, Stadtwald Göttingen und Kerstlingeröder Feld sowie Bratental mit seinen beweideten Trockenrasen. Baustellen in Nikolausberg, Herberhausen, Roringen oder an den östlichen Stadträndern grenzen oft an diese Flächen.
Im Westen prägen Leine, Leinekanal und die Bäche Grone, Weende und Lutter das Bild. Das Landschaftsschutzgebiet Leinetal bildet zusammen mit dem FFH-Gebiet ein fast geschlossenes Schutznetz. Arbeiten am Ufer, Wasserhaltungen und Einleitungen aus Baugruben brauchen dort besondere Sorgfalt, damit kein Schlamm und keine Betonreste ins Gewässer gelangen.
In der Stadt selbst geht es um Gebäude und Gehölze. Die Stadt bringt Nistkästen für Mauersegler und Haussperlinge an, Fledermäuse nutzen Dachräume und Spalten. Hecken und Gehölze dürfen vom 1. März bis 30. September nicht geschnitten werden, für größere Eingriffe in dieser Zeit braucht es eine Ausnahme der Unteren Naturschutzbehörde. Bei Sanierungen und Abbrüchen gehört der Blick auf diese Tiere deshalb an den Anfang.

Wo eine Baustelle Wanderwege von Kröten, Fröschen oder Molchen schneidet, kontrollieren wir die Schutzzäune in der Wandersaison, sammeln Tiere aus Fangeimern und setzen sie auf der sicheren Seite aus. Funde werden nach Art und Zahl erfasst.
Vor Eingriffen an Dächern und Fassaden prüfen wir mit dem Gutachter, ob Mauersegler, Sperlinge oder Fledermäuse dort leben. Werden Quartiere gefunden, halten wir Bauzeiten und Ersatzmaßnahmen nach.
Wir markieren Bäume und Uferstreifen, die geschützt bleiben, kontrollieren Schutzzäune im Wurzelbereich und achten darauf, dass Baugrubenwasser nicht ungeklärt in Leine oder Bäche läuft.
Jede Kontrolle wird mit Datum, Fotos und Befund festgehalten. Bauherr und Untere Naturschutzbehörde erhalten so einen nachvollziehbaren Nachweis, dass die Auflagen eingehalten wurden.
Auflagen aus Genehmigung und Schutzgebietsverordnung werden auf der Fläche tatsächlich umgesetzt.
Baustopps durch unerwartete Tierfunde werden seltener, weil früher geprüft wird.
Behörden erhalten lückenlose Nachweise statt nachträglicher Erklärungen.
Bauherren in Göttingen zeigen gegenüber Nachbarn und Öffentlichkeit, dass sie Rücksicht nehmen.
→ Wir weisen früh auf die Schnittzeiten hin, damit Rodungen vor dem 1. März erledigt werden. Lässt sich das nicht einhalten, unterstützen wir bei der Abstimmung mit der Behörde und kontrollieren die Flächen vor jedem Eingriff auf Nester.
→ Die Arbeiten an dieser Stelle ruhen, bis der Gutachter entschieden hat. Wir sichern den Bereich, passen den Bauablauf an und begleiten Ersatzquartiere bis zur Abnahme.
→ Ein Schutzzaun leitet die Tiere um die Fläche. Wir kontrollieren ihn in der Saison täglich, halten ihn dicht und dokumentieren die Funde für die Naturschutzbehörde.
→ Absetzbecken und Filtersperren werden vor Beginn der Erdarbeiten angelegt und von uns regelmäßig kontrolliert, bei Bedarf leiten wir Wasser gezielt ab oder lassen pumpen.
Wohn- und Infrastrukturvorhaben an den östlichen Stadträndern berühren FFH-Gebiet und Naturschutzgebiete mit Kammmolch, Mausohr und Buchenwald.
Brücken, Leitungen und Uferarbeiten an Leine, Leinekanal und Bächen liegen im Landschaftsschutzgebiet und verlangen Gewässerschutz.
Energetische Sanierungen und Dacharbeiten betreffen Quartiere von Mauerseglern, Sperlingen und Fledermäusen an älteren Gebäuden.
Wo Gehölze gerodet und Böden geöffnet werden, greifen Schnittzeiten, Baumschutz und Ausgleichsmaßnahmen.

Wir lesen Genehmigung, Schutzgebietsverordnung und Gutachten und leiten daraus ab, was auf der Baustelle kontrolliert werden muss.
Zäune, Markierungen und Entwässerung werden vor Baubeginn aufgebaut und mit der Bauleitung abgestimmt.
Wir prüfen Zäune, Gehölze, Gewässer und Gebäude im vereinbarten Takt und halten jeden Befund fest.
Am Ende erhalten Sie und die Behörde eine Zusammenfassung aller Kontrollen und Maßnahmen.
Grenzt ein Wohnbauvorhaben am östlichen Stadtrand von Göttingen an Wald und feuchte Wiesen, dann beginnt die ökologische Begleitung vor dem ersten Bagger. Gehölze werden im Winter entfernt, der Amphibienschutzzaun steht vor Beginn der Frühjahrswanderung, Uferstreifen und Einzelbäume sind mit Zaun geschützt.
Während der Bauzeit laufen die Kontrollen im festen Takt: in der Wandersaison täglich am Zaun, sonst wöchentlich an Schutzzäunen und Entwässerung. Zeigt sich in der Brutzeit ein Nest im Baufeld, dann wird das Ereignis im Bericht vermerkt und der Bereich ausgespart, bis die Jungen ausgeflogen sind.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen wirken nur, wenn sie zur Logistik passen. Lagerflächen werden nicht in geschützte Bereiche gelegt, Zufahrten umgehen Wurzelbereiche, Lieferungen in der Nähe von Schutzzäunen werden so geplant, dass niemand die Zäune beschädigt. Diese Regeln bringen wir in Einrichtungsplan und Logistikkonzept ein.
Für die Baustelleneinrichtung, die Gewerke und das Sicherheitspersonal sind die geschützten Bereiche klar gekennzeichnet. So weiß jeder auf der Fläche, wo Natur Vorrang hat. Die Begleitung wird nicht zum Fremdkörper, sondern zum festen Teil des Bauens in Göttingen.
Im Osten das FFH-Gebiet Göttinger Wald mit den Naturschutzgebieten Göttinger Wald, Stadtwald und Kerstlingeröder Feld sowie Bratental. Im Westen das Landschaftsschutzgebiet Leinetal. Dazu kommen gesetzlich geschützte Biotope von zusammen über 140 Hektar.

Schicken Sie uns Lage, Genehmigung und vorhandene Gutachten. Wir zeigen Ihnen, welche Umweltkontrollen sinnvoll sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Göttingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit