
Ein Lkw mit Betonfertigteilen, der zur falschen Zeit vor einer Göttinger Baustelle steht, blockiert schnell mehr als nur die Zufahrt. Er hält Busse auf, zwingt Radfahrer auf die Fahrbahn und bringt den Zeitplan der nachfolgenden Gewerke durcheinander. Je enger das Umfeld, desto teurer wird jede ungeplante Wartezeit.
Mit unserem Logistik-Management bringen wir Ordnung in diesen Strom. Wir entwickeln ein Konzept für Anlieferung, Lagerung und Abtransport, vergeben Zeitfenster an Lieferanten und stimmen die Wege mit dem Umfeld ab. So kommt Material dann an, wenn es eingebaut wird. Die Nachbarschaft merkt davon möglichst wenig.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die überregionale Anbindung ist gut: Die A7 verläuft von Nord nach Süd durch das westliche Stadtgebiet, südlich schließt am Dreieck Drammetal die A38 an, dazu führen die Bundesstraßen 3 und 27 durch die Stadt. Engpässe entstehen meist auf den letzten Kilometern, wenn schwere Fahrzeuge von diesen Achsen in Wohnstraßen, auf den Ring um die Innenstadt oder auf das Universitätsgelände abbiegen.
Im Stadtverkehr spielt das Fahrrad eine große Rolle, dazu kommen 27 Stadtbuslinien. Ein Lieferfahrzeug, das in zweiter Reihe hält, trifft hier sofort auf viele Menschen. Innerhalb des Rings sind die Straßen weitgehend Fußgängerzone, Anlieferung ist dort nur zu bestimmten Zeiten und mit kleineren Fahrzeugen denkbar.
Rund ein Fünftel der Einwohner sind Studierende, Institute und Kliniken arbeiten das ganze Jahr. Wer auf dem Campus, neben dem Universitätsklinikum oder zwischen Wohnheimen baut, muss Lieferungen um Vorlesungszeiten, Schichtwechsel und Rettungswege herum planen. Diese Rücksicht gehört von Anfang an ins Konzept.

Wir erfassen Bauabschnitte, Mengen und Gewerke und leiten daraus ab, wann welche Lieferungen kommen, wo sie entladen und wo sie zwischengelagert werden.
Lieferanten buchen feste Slots. Wir legen diese so, dass Spitzenzeiten im Berufs- und Busverkehr gemieden werden und die Entladestelle nie doppelt belegt ist.
Wir beschreiben die Route von der Autobahn oder Bundesstraße bis zum Tor und legen fest, wo ein zu früh eintreffendes Fahrzeug warten kann, ohne eine Wohnstraße zu blockieren.
Hausverwaltungen, Institute, Schulen und Anwohner erfahren rechtzeitig, wann laute oder große Anlieferungen anstehen. Das senkt Beschwerden und verhindert Konflikte am Tor.
Gewerke warten nicht mehr auf Material, das noch irgendwo im Stau steht.
Die Straße vor der Baustelle bleibt für Busse und Radverkehr passierbar.
Lagerflächen auf engen Grundstücken werden nicht überfüllt.
Beschwerden aus der Nachbarschaft gehen spürbar zurück.
→ Ein Slotplan verteilt die Anlieferungen über den Tag. Wer außerhalb seines Fensters eintrifft, wird in eine Wartezone außerhalb des Wohngebiets geschickt und abgerufen.
→ Wir bündeln Material auf einem Umschlagplatz außerhalb des Rings und bringen es zu den erlaubten Zeiten in kleineren Fahrzeugen in die Innenstadt.
→ Lieferungen werden in ruhigere Tageszeiten gelegt, beim Ein- und Ausfahren sichert ein Einweiser die Querung und macht den Radverkehr auf das Fahrzeug aufmerksam.
→ Wir stimmen mit der Liegenschaftsverwaltung ab, welche Wege tabu sind. Anlieferungen planen wir so, dass sie Feuerwehrzufahrten und Notaufnahmewege nicht berühren.
Sanierungen und Neubauten innerhalb des Rings sind nur mit gebündelter Anlieferung in engen Zeitfenstern machbar.
Auf Zentralcampus und Nord-Uni laufen Lehre und Forschung weiter. Lieferungen müssen sich nach Wegen und Zeiten der Einrichtungen richten.
Am Klinikum an der Robert-Koch-Straße haben Rettungswagen und der dort stationierte Rettungshubschrauber immer Vorrang vor Baustellenverkehr.
In der Weststadt, am Holtenser Berg oder in Geismar wird zwischen bewohnten Häusern gebaut. Ruhige Lieferzeiten sind hier besonders wichtig.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Materialmengen und Zufahrten und markieren Engstellen auf dem Weg zur Baustelle.
Daraus entsteht ein Logistikkonzept mit Entladestellen, Lagerzonen, Wartebereichen und Regeln für Lieferanten.
Lieferanten melden sich an und erhalten feste Zeitfenster, die wir laufend mit dem Baufortschritt abgleichen.
Verspätungen und Engpässe werden festgehalten. Daraus passen wir Zeitfenster und Wege für die nächsten Wochen an.
Liegt ein Neubau in einem Wohngebiet der Göttinger Weststadt, dann beginnt der Tag mit dem Slotplan des Vorabends. Die Betonpumpe ist für den frühen Morgen eingeplant, bevor der Berufsverkehr anzieht, Bewehrungsstahl folgt am späten Vormittag, Kleinteile kommen gesammelt am Nachmittag.
Trifft ein Fahrzeug zu früh ein, dann wartet es auf einer vereinbarten Fläche an der Hauptstraße und wird per Telefon gerufen, sobald die Entladestelle frei ist. So steht nie mehr als ein Lkw vor dem Tor und die Anwohner wissen, womit sie rechnen können.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management stützt sich auf den Einrichtungsplan: Er legt fest, wo entladen und gelagert wird. Umgekehrt zeigt die Liefersteuerung, wo der Plan zu knapp ist und wo eine Fläche umgewidmet werden sollte.
Am Tor setzt das Personal den Plan um. Es prüft, ob ein Fahrzeug angemeldet ist, weist es ein und meldet Abweichungen. So bleibt die Steuerung kein Papier, sondern wird auf jeder Göttinger Baustelle täglich gelebt.
Innerhalb des Rings sind die meisten Straßen Fußgängerzone. Wir bündeln Material auf einem Umschlagplatz außerhalb und fahren es in kleineren Fahrzeugen zu den zulässigen Zeiten ein. Die nötigen Genehmigungen stimmen wir vorab mit der Stadt ab.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Gewerke und Bauzeit. Wir entwerfen Ihnen ein Logistikkonzept mit Lieferfenstern und Wegen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Göttingen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit