
Wasser ist in Bad Pyrmont das, wovon der Ort lebt. Aus dem Untergrund kommen die Heilquellen, durch das Stadtgebiet fließt die Emmer, deren Talraum in Niedersachsen unter Naturschutz steht. Wer hier Erde bewegt, Wasser absenkt oder Betriebsstoffe lagert, greift in ein empfindliches Gefüge ein.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Schutzverordnungen auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, Gewässerrandstreifen und Baumschutz, dokumentieren den Zustand und melden Abweichungen, bevor daraus ein Schaden wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Heilquellen sind durch eine Verordnung des Landkreises Hameln-Pyrmont geschützt. Zwölf Quellen fallen darunter, in den Schutzzonen sind manche Handlungen verboten und andere nur mit wasserrechtlicher Genehmigung erlaubt. Zuständig ist die Untere Wasserbehörde. Für die Baustelle bedeutet das sorgfältigen Umgang mit Treibstoff, Öl und Bauchemie und eine Kontrolle, ob die Auflagen eingehalten werden.
Die Emmer kommt aus dem Eggegebirge und fließt durch Lügde und Bad Pyrmont zur Weser. Ihr Talraum steht vom Emmerstausee bis zur Mündung unter Naturschutz, der niedersächsische Abschnitt seit 1994. Im Stadtgebiet münden Hambornbach und Mühlenbach, bei Löwensen der Hessenbach. Baustellen in der Nähe dieser Gewässer brauchen Schutz gegen Schlamm, Zementwasser und auslaufende Stoffe.
Südwestlich der Stadt liegt am Hohberg das Naturschutzgebiet Nagelbrink mit artenreichen Halbtrockenrasen über Kalk, am Rand des Naturparks Weserbergland Schaumburg-Hameln. In der Stadt selbst prägen die Alleen des Kurparks das Bild, die Hauptallee geht auf das Jahr 1668 zurück. Auch alte Bäume sind Schutzgut, das bei jeder Baustelle mitgedacht wird.

Wir überwachen die ökologischen Auflagen der Genehmigung, prüfen Vegetationsschutz, Bodenschutz und Gewässerschutz und halten den Zustand in Bad Pyrmont mit Fotos und Protokoll fest.
Betankungsflächen, Auffangwannen und Lager für wassergefährdende Stoffe werden kontrolliert. An Bächen achten wir auf Absetzbecken, Schlammsperren und freie Randstreifen.
Wo die Genehmigung einen Amphibienschutzzaun verlangt, kontrollieren wir ihn in den festgelegten Abständen, leeren Fangeimer, setzen Tiere nach Vorgabe um und dokumentieren die Funde.
Wir prüfen Stammschutz und Wurzelschutzzäune, achten auf verbotene Lagerung im Kronenbereich und darauf, dass Oberboden getrennt gelagert und wieder eingebaut wird.
Auflagen aus Genehmigung und Schutzverordnung werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Abweichungen fallen bei der Begehung auf und nicht erst bei der Behörde.
Die Dokumentation belegt gegenüber Wasser- und Naturschutzbehörde, was getan wurde.
Logistik und Umweltkontrolle laufen über ein Team, ohne zusätzliche Schnittstelle.
→ Wir kontrollieren Schlammsperren und Absetzbecken nach jedem stärkeren Regen und melden sofort, wenn trübes Wasser den Bach erreicht.
→ Betankung nur auf dichter Fläche mit Auffangwanne. Wir prüfen das bei jeder Begehung und halten Bindemittel auf der Baustelle bereit.
→ Wir weisen die Verantwortlichen an, das Material zu räumen, prüfen den Wurzelschutzzaun und dokumentieren den Vorgang für die Bauleitung.
→ Ist ein Schutzzaun angeordnet, kontrollieren wir ihn früh am Morgen, setzen Tiere um und melden Schäden am Zaun, damit er am selben Tag repariert wird.
Vorhaben mit Erdarbeiten, Bohrungen oder Lagerung wassergefährdender Stoffe, bei denen die Verordnung des Landkreises Auflagen setzt.
Leitungs- und Brückenbau, Uferarbeiten oder Bauten in der Nähe von Emmer, Hambornbach, Mühlenbach und Hessenbach.
Umbauten im Kurgebiet, bei denen Baum- und Wurzelschutz an den historischen Alleen kontrolliert wird.
Neubau oder Anlagen auf freien Flächen am Rand des Pyrmonter Berglands, wo Artenschutz und Boden besonders zählen.

Wir lesen Genehmigung, Schutzverordnungen und Fachgutachten und erstellen eine Liste der Auflagen, die auf der Baustelle gelten.
Zusammen mit der Bauleitung werden Schutzzäune, Betankungsflächen und Gewässerschutz festgelegt und eingerichtet.
In festen Abständen und nach Starkregen prüfen wir alle Schutzmaßnahmen und dokumentieren den Zustand.
Protokolle gehen an Bauleitung und auf Wunsch an die Behörde. Mängel werden mit Frist zur Beseitigung gemeldet.
Liegt ein Bauvorhaben in Bad Pyrmont im Heilquellenschutzgebiet und verlangt die Genehmigung besondere Vorsicht beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, dann legen wir zu Baubeginn fest, wo betankt und gelagert wird. Bei jeder Begehung prüfen wir Auffangwannen, Gebinde und Bindemittel und halten das im Protokoll fest.
Grenzt dieselbe Baustelle an einen Bach, dann kommen Schlammsperren und ein Absetzbecken hinzu. Nach starkem Regen sehen wir nach, ob das Wasser klar bleibt. Trübt es sich, wird die Bauleitung sofort informiert und die Ursache gemeinsam abgestellt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schutzzonen für Bäume, Gewässer und Boden stehen im Einrichtungsplan. Das operative Team kennt sie und hält sie beim Lagern und Entsorgen ein. Die Umweltbegleitung prüft, ob das in der Praxis funktioniert.
Weil dieselbe Mannschaft Lieferungen annimmt und Abfälle trennt, lassen sich Umweltauflagen in Bad Pyrmont ohne eigene Abstimmungsrunden umsetzen. Befunde der Begehung fließen direkt in die Tagesplanung ein.
In den Schutzzonen der Verordnung sind manche Handlungen verboten, andere brauchen eine wasserrechtliche Genehmigung der Unteren Wasserbehörde des Landkreises. Wir setzen die Auflagen der Genehmigung auf der Baustelle um und prüfen bei jeder Begehung, ob sie eingehalten werden.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lage Ihres Vorhabens. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen anfallen und wie wir sie in den Bauablauf einbinden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bad Pyrmont. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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