
Bevor die erste Baugrube ausgehoben wird, muss klar sein, wo Container stehen, wie Lieferwagen auf das Gelände kommen und wo Material liegen darf. In Mansfeld ist das keine Nebensache. Die Stadt liegt im Tal der Wipper am Ostrand des Harzvorlandes. Viele Grundstücke sind dort eng, abschüssig oder nur über schmale Straßen erreichbar.
Wir planen die Baustelleneinrichtung für Vorhaben in Mansfeld so, dass sie zum Grundstück passt und nicht zu einer Standardzeichnung. Dazu gehören Containerstellplätze, Wege, Lagerflächen, Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser sowie der Bauzaun mit seiner Verkehrssicherung. Das Ergebnis ist ein Plan, den alle Gewerke vor dem Baubeginn kennen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Stadtgebiet ist weitläufig. Mehrere Dörfer wurden 2005 und 2009 eingemeindet, auf rund 144 Quadratkilometern leben knapp 8.000 Menschen. Ein Baufeld kann deshalb mitten in der Altstadt unter der Burgruine liegen oder am Rand eines Dorfes im Unterharz. Jede Lage braucht eine andere Aufteilung der Fläche, denn dort, wo viel Platz ist, steht ein großes Materiallager, in der engen Gasse höchstens ein kleiner Stellplatz.
Das Wippertal prägt den Baugrund und das Gefälle. Wer Container und Lagerflächen auf einem Hang aufstellt, muss Standfestigkeit und Entwässerung mitdenken. Hinzu kommt der Fluss selbst: Beim Hochwasser im April 1994 führte die Wipper am Pegel Großschierstedt eine Spitzenmenge von 92 Kubikmetern je Sekunde. Wer in Talnähe einrichtet, wählt Stellplätze für Strom und Lager deshalb nicht in der tiefsten Ecke des Grundstücks.
Jahrhundertelang wurden im Mansfelder Land Kupfer und Silber abgebaut. Wo Altbergbau im Untergrund eine Rolle spielt, entscheidet erst die Baugrunderkundung, wo schwere Lasten wie Containeranlagen oder Kranstandorte stehen dürfen. Erst wenn diese Angaben vorliegen, legen wir die Fläche fest. Für den Fall, dass ein Stellplatz verlegt werden muss, planen wir Alternativen ein.

Wir zeichnen Containerstellplätze, Lagerflächen, Zufahrten und Fußwege in einen Lageplan. Bei Hanglage berücksichtigen wir Neigung und Ablauf des Regenwassers, damit Flächen nach einem Schauer nicht aufweichen.
Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer sowie Sanitäranlagen werden so gestellt, dass Wege kurz bleiben und der Platz für Lieferverkehr frei ist. In den Dörfern am Wipperlauf klären wir vorab, wo Abwasser und Anschlüsse verfügbar sind.
Wir koordinieren Anschlusspunkte und die Verteilung auf der Fläche. Auf weitläufigen Grundstücken am Stadtrand sind oft längere Leitungswege nötig, die früh eingeplant werden müssen.
Zaunlinie, Tore und Beschilderung richten sich nach der Straße davor. Beides wird im Plan getrennt dargestellt, denn an den Bundesstraßen gelten andere Anforderungen als in einer Anliegerstraße der Altstadt.
Alle Gewerke arbeiten nach demselben Lageplan und stehen sich nicht gegenseitig im Weg.
Wege, Zufahrt und Lagerflächen sind auf Hang, Talnähe und Stadtgebiet abgestimmt.
Strom, Wasser und Sanitär sind vorab geklärt. Dadurch gibt es weniger Stillstand durch fehlende Anschlüsse.
Zaun und Verkehrssicherung sind sauber auf die jeweilige Straße zugeschnitten.
→ Wir planen Container und Lager getrennt auf mehreren kleinen Flächen, statt alles an einer Stelle zu bündeln. Die Zufahrt bleibt frei. Gestapeltes Material steht dort, wo der Boden trägt.
→ Wir legen Lieferfahrzeuge und Aufstellgeräte vorab auf Maße und Wendemöglichkeiten fest. Große Fahrzeuge fahren nur dorthin, wo sie auch wenden können. Der Rest wird umgeladen.
→ Wir stellen schwere Anlagen erst nach Abstimmung mit dem Ergebnis der Baugrunderkundung auf. Bis dahin bleiben sie auf Flächen, deren Tragfähigkeit geklärt ist.
→ Strom, Lagerware und Container stehen in der Planung höher als die tiefste Stelle des Grundstücks. Gräben und Abläufe werden vor dem Aufstellen angelegt, nicht danach.
Instandsetzung von Wohn- und Geschäftshäusern in schmalen Gassen, wo Stellplätze und Lagerflächen nur sehr begrenzt zur Verfügung stehen.
Wohn- und Gewerbebauten in den Dörfern des Stadtgebiets, mit mehr Fläche, aber längeren Anschlusswegen.
Ausbau von Ortsdurchfahrten und Ersatz von Brücken entlang der Wipper, bei dem Einrichtung und Verkehrssicherung eng zusammenhängen.
Bauarbeiten an Gleis, Viadukt und Bahnübergängen in der Nähe von Wohnhäusern, bei denen Platz und Zufahrt begrenzt sind.

Wir sichten Lage, Gelände, Zufahrt und vorhandene Anschlüsse, möglichst vor Ort.
Container, Lager, Wege und Zaun werden in einem Plan zusammengeführt, den alle Gewerke erhalten.
Wir koordinieren Anlieferung der Anlagen, Anschlüsse und Zaun, damit die Reihenfolge stimmt.
Wächst die Baustelle oder ändert sich der Ablauf, wird der Plan angepasst und neu verteilt.
Liegt eine Baustelle in einer steilen Gasse unter der Burgruine, dann ist die Fläche klein und die Zufahrt eng. In diesem Fall sehen wir einen schmalen Stellplatz für Container vor und lassen Material in kleinen Mengen anliefern. Ein größeres Lager wird an einer ebeneren Stelle eingerichtet. Die Wege zwischen beiden Flächen werden im Plan festgelegt.
Ist das Baufeld dagegen ein weitläufiges Gelände am Rand eines Dorfes im Wippertal, dann verschiebt sich der Schwerpunkt. Dort gibt es mehr Platz, aber längere Leitungen und womöglich nasse Stellen. Anschlüsse, Lager und Container ordnen wir dann so an, dass die tiefste Ecke frei bleibt. Die Zufahrt legen wir so, dass sie nicht über den Hang verläuft.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
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Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Eine gut gestaltete Fläche wirkt in jeden anderen Baustellenbereich hinein. Die Zufahrt entscheidet, wie sich Lieferungen takten lassen. Die Lagerflächen bestimmen, wie viel Material auf einmal kommen darf. Der Zaun legt fest, wo der Zugang kontrolliert wird.
Deshalb verknüpfen wir die Einrichtung mit Logistikplanung, Zugangssicherung und Entsorgung. So fügt sich die Einrichtung in den Betrieb ein, statt später mit Provisorien nachgebessert zu werden.
Das Gelände im Wippertal ist hügelig. Die Altstadt hat enge Gassen. Auch in den eingemeindeten Dörfern fallen Grundstücke oft schmal oder abschüssig aus. Deshalb braucht eine Baustelle dort einen Plan, der Container, Lager und Zufahrt auf kleinem Raum sinnvoll verteilt.

Schildern Sie uns kurz Ihr Vorhaben und die Lage des Grundstücks. Wir melden uns mit Rückfragen und einem Vorschlag zur Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Mansfeld. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit