
Material erreicht eine Baustelle in Sangerhausen auf sehr unterschiedlichen Wegen. Wer von Halle oder Erfurt kommt, fährt über die A 38 und verlässt sie an einer der Anschlussstellen Sangerhausen-West oder Sangerhausen-Süd. Von dort geht es über die Umgehung der B 86 oder durch die Stadt weiter. Am Ende der Strecke liegt je nach Vorhaben ein weites Gewerbegrundstück oder eine schmale Gasse der Altstadt.
Das Logistik-Management sorgt dafür, dass diese Wege zu einem Ablauf werden. Es legt fest, wann welcher Lastwagen ankommt, wo er abgeladen wird und wie er die Baustelle wieder verlässt. In Sangerhausen kommt es vor allem auf zwei Dinge an: die Anfahrt über die Autobahn mit ihrem Schwerverkehr und die letzten Meter im bebauten Stadtgebiet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Lage der Stadt prägt die Planung. Sangerhausen ist Verkehrsknoten: Die A 38 verläuft südlich der Stadt, am Autobahndreieck Südharz beginnt die A 71 Richtung Erfurt. Dazu kommen die Bahnstrecken im Bahnhof der Stadt. Für Baustellen heißt das: gute Erreichbarkeit für Lieferanten aus Halle, Erfurt oder dem Raum Göttingen, aber auch viel Durchgangsverkehr, mit dem die Anlieferung rechnen muss.
Im Stadtkern zählen Zeitfenster. Die Altstadt mit ihren Kirchen und dem Alten Rathaus ist eng bebaut. Ein Sattelzug, der dort zu früh eintrifft, blockiert Anlieger und Geschäfte. Eine feste Zuteilung von Anlieferzeiten verhindert, dass sich Fahrzeuge vor der Baustelle stauen.
Die Ortsteile verlangen eigene Routen. Von der Kernstadt nach Wippra oder Grillenberg führen Straßen mit Steigungen und engen Ortsdurchfahrten. Welche Fahrzeuge dort fahren können, muss vor der Bestellung klar sein. Ein Logistikkonzept legt deshalb fest, welche Lieferungen in kleinere Einheiten umgeladen werden.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und zeichnen daraus einen Ablaufplan. Für Sangerhausen gehört dazu die Frage, ob die Lieferung direkt auf die Baustelle fährt oder über ein Zwischenlager geführt wird.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Das gilt besonders für Baustellen in der Innenstadt, wo mehrere Fahrzeuge gleichzeitig kein Platz finden. Die Zeitfenster werden mit Lieferanten und Bauleitung abgestimmt.
Wir legen fest, über welche Anschlussstelle und welche Straßen die Fahrzeuge anfahren. Bei Baustellen in den Ortsteilen prüfen wir vorab Breite, Steigung und Wendemöglichkeiten.
Lieferverkehr betrifft Anwohner. Wir halten die Zeiten so, dass Ruhezeiten beachtet werden. Beschilderung und Halteverbote bereiten wir für die Anordnung durch die Behörde vor.
Fahrzeuge warten nicht auf der Straße, sondern fahren zum vereinbarten Zeitpunkt ein.
Gewerke bekommen Material genau dann, wenn sie es brauchen. Sie müssen weniger zwischenlagern.
Anwohner und Geschäfte in der Innenstadt werden weniger belastet.
Die Bauleitung hat jederzeit einen Überblick darüber, was wann kommt.
→ Jedes Fahrzeug bekommt ein eigenes Zeitfenster. Wer früher kommt, wartet an einem vereinbarten Punkt außerhalb der Gasse.
→ Wir planen Pufferzeiten für Lieferungen mit festem Einbautermin ein und stimmen die Fahrtzeiten mit den Lieferanten ab.
→ Die Ware wird auf kleinere Fahrzeuge umgeladen. Wo das geschieht, legt das Logistikkonzept vorab fest.
→ Anlieferzeiten richten sich nach der Nachbarschaft. Halteflächen für Lieferfahrzeuge werden vorab geklärt.
Viele Schwertransporte und Betonlieferungen mit festen Terminen bei gut erreichbarer Lage.
Kleine Lieferungen in engen Straßen mit empfindlicher Nachbarschaft.
Wechselnde Einsatzorte mit Materialnachschub an der Strecke.
Anlieferung über Straßen mit Steigung und enger Ortsdurchfahrt.

Wir sammeln Gewerke, Materialien und Termine und prüfen die Anfahrtswege zur Baustelle.
Zeitfenster, Routen und Halteflächen werden geplant und mit Lieferanten abgestimmt.
Beschilderung und Behördenanordnungen werden vorbereitet, Nachbarn bei Bedarf informiert.
Wir steuern die Anlieferung täglich und passen sie bei Terminänderungen an.
Liegt eine Baustelle an einer Straße, die von Anliegern und Linienbussen genutzt wird, dann kann ein Betonmischer nicht einfach warten. Wir würden die Anlieferung in Blöcke teilen: früh am Tag Schüttgut und Paletten, später Betonlieferungen mit festem Einbautermin.
Verzögert sich ein Fahrzeug auf der Anfahrt, dann verschiebt sich nur der betroffene Slot. Die übrigen Lieferungen laufen weiter. Die Bauleitung sieht im Zeitplan sofort, was sich ändert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet mit der Einrichtungsplanung zusammen. Wo Zufahrt und Lager liegen, bestimmt, wie viele Lieferungen gleichzeitig möglich sind. Wir stimmen beides aufeinander ab, bevor die ersten Bestellungen laufen.
Während der Bauzeit läuft die Steuerung mit. Wir passen Zeitfenster an, wenn sich Gewerke verschieben. Droht ein Engpass, melden wir das der Bauleitung rechtzeitig. So bleibt der Materialfluss berechenbar.
Mit festen Zeitfenstern. Jedes Fahrzeug erhält einen Slot und einen Halteplatz außerhalb der engen Gasse, falls es zu früh eintrifft. So bleiben Straßen für Anlieger und Busse frei.

Nennen Sie uns Standort und Bauablauf. Wir zeigen Ihnen, wie sich die Anlieferung ordnen lässt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Sangerhausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit