
Lastzüge erreichen Querfurt über die Ortsumgehung, die an die B 180, die B 250 und die A 38 anschließt. Das ist für die Anfahrt ein Vorteil. Schwieriger wird es erst am Ziel: Die Altstadt im Tal der Querne hat einen mittelalterlichen Straßenplan. Die Zufahrten zu Baufeldern am Rand führen über Wirtschaftswege durch Ackerland.
Logistik-Management bedeutet, die Anlieferung als Ablauf zu planen. Wir legen fest, wer wann mit welchem Fahrzeug an welchen Punkt fährt, wie lange er dort steht und wo er danach wendet. Für Querfurt heißt das vor allem, Lieferungen in der Altstadt klein und zeitlich getrennt zu halten und für Baufelder außerhalb Wartebereiche vorzusehen, die nicht auf der Straße liegen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Innerhalb der Stadtmauern von Querfurt begegnen sich Lieferfahrzeuge, Anwohner und Besucher der Burg auf engem Raum. Die Burg gehört zu den größten mittelalterlichen Anlagen Deutschlands und zieht mit Festen und Märkten Gäste an. Anlieferungen sollten deshalb nicht in die Zeiten fallen, in denen Gassen und Parkplätze ohnehin voll sind.
Die Stadt hat neben der Kernstadt zahlreiche Ortsteile wie Lodersleben, Vitzenburg, Ziegelroda, Gatterstädt und Leimbach. Baustellen in diesen Orten werden über schmale Ortsstraßen erreicht. Wir prüfen vorab, welche Strecke ein Fahrzeug nimmt und ob Fahrzeuge einander begegnen können.
Der Bahnhof von Querfurt ist Endpunkt der Strecke aus Merseburg, die von der S 11 bedient wird. Für Personal ohne Fahrzeug ist er ein Ankunftspunkt. Für Schüttgut und Schwerlast bleibt die Straße der einzige Weg, deshalb plant das Logistik-Management die Straßenanfahrt fest ein.

Wir sammeln, welche Gewerke wann welches Material brauchen. Daraus bauen wir einen Ablaufplan. Für Querfurt gehört dazu die Frage, welche Lieferungen durch die Altstadt müssen und welche über die Umgehung direkt zum Baufeld fahren können.
Jedes Fahrzeug bekommt ein festes Fenster. In enger Lage verhindert das, dass zwei Lastzüge gleichzeitig einfahren wollen. Auf Baufeldern am Stadtrand verhindert es lange Schlangen am Zaun.
Wir legen fest, wo Fahrzeuge warten, bis sie dran sind. Außerhalb der Altstadt kann das ein befestigter Platz am Feldweg sein, in der Stadt ein ausgewiesener Halteplatz in kurzer Entfernung.
Wir planen Lieferfenster mit Rücksicht auf Anwohner, Märkte und Burgveranstaltungen und geben Termine rechtzeitig an alle Beteiligten weiter.
Fahrzeuge warten nicht auf der Straße, sondern an einem festen Platz.
Gewerke bekommen Material, wenn sie es brauchen, nicht Tage davor.
Anwohner und Veranstalter wissen, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
Der Lieferplan zeigt früh, wenn Material fehlt oder zu viel auf einmal kommt.
→ Wir teilen große Lieferungen auf kleinere Fahrzeuge auf, legen feste Fenster fest und sprechen die Strecke vorher mit den Fahrern durch.
→ Ein gemeinsamer Lieferplan zeigt, wann welcher Anlieferpunkt belegt ist, sodass Gewerke einander nicht blockieren.
→ Wir planen Strecke, Fahrzeuggröße und Begegnungsstellen für jede Anfahrt und halten Alternativen für den Fall einer gesperrten Straße bereit.
→ Wir tragen die bekannten Veranstaltungstermine in den Lieferplan ein und verlegen große Anlieferungen auf ruhigere Zeiten.
Viele kleine Lieferungen für Gewerke wie Maurer, Zimmerer und Dach in engen Gassen.
Große Fahrzeuge mit Stahl, Beton und Fertigteilen, die geordnet auf und vom Baufeld fahren müssen.
Wiederkehrende Lieferungen von Baustoffen an Siedlungsstraßen mit Anwohnern.
Lieferung und Abtransport von Material bei Arbeiten im öffentlichen Raum der Ortsteile.

Wir sammeln, welche Gewerke wann Material brauchen und wie es angeliefert wird.
Wir prüfen die Anfahrt, bestimmen Anlieferpunkte und Wartebereiche und geben sie den Spediteuren bekannt.
Jede Lieferung erhält ein festes Fenster, das alle Beteiligten einsehen können.
Wir gleichen Plan und Wirklichkeit ab und verschieben Fenster, wenn sich der Baufortschritt ändert.
Liegt eine Baustelle in der Altstadt von Querfurt, dann kommen Beton, Dämmstoffe und Gerüstteile meist nicht auf einem einzigen Fahrzeug an. Das Logistik-Management teilt die Lieferung in Fahrten, vergibt Zeitfenster und lässt die Fahrzeuge an einem Wartepunkt außerhalb der Gasse sammeln, bis der Anlieferpunkt frei ist.
Liegt das Baufeld am Rand der Stadt, dann steht die Frage im Mittelpunkt, wie viele Fahrzeuge der Zufahrtsweg aushält. Dann gibt der Lieferplan eine Höchstzahl je Stunde vor und regelt, wie Leerfahrzeuge und beladene Fahrzeuge einander passieren.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Lieferplan baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Wo Lager und Zufahrt liegen, bestimmt, wie viele Lieferungen pro Tag möglich sind. Umgekehrt zeigt der Lieferplan, ob die Einrichtung genug Fläche hat.
Mit der operativen Baulogistik verbindet er sich über die Annahme: Wer das Material am Anlieferpunkt entgegennimmt, prüft und weiterverteilt, ist im Plan festgelegt. Bei der Zugangskontrolle ist der Plan die Grundlage für die Fahrzeugliste.
Über die Ortsumgehung, die an B 180, B 250 und A 38 anschließt. Von dort geht es zum Baufeld. Für Baustellen in der Altstadt oder in den Ortsteilen prüfen wir die letzte Strecke vorab und geben sie den Fahrern vor.

Nennen Sie uns Baustelle und Bauzeit. Wir schlagen einen Lieferplan mit Zeitfenstern und Anlieferpunkten vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Querfurt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit