
Wer in Querfurt baut, arbeitet an zwei sehr verschiedenen Orten. Im Tal der Querne liegt die Altstadt mit mittelalterlichem Straßenplan, innerer und äußerer Stadtmauer und Ackerbürgerhäusern. Rund um die Stadt breitet sich die Querfurter Platte aus, eine fast ebene Fläche aus Löss mit großen Feldern. Für die Baustelleneinrichtung bedeutet das: In der Stadt fehlt der Platz, auf der Platte fehlen Wege und Befestigung.
Baustelleneinrichtung heißt hier, den Aufbau der Baustelle zu planen, bevor das erste Gewerk anrückt. Wir legen fest, wo Büro und Aufenthalt stehen, wo Material liegt, wie Strom und Wasser ankommen und wo der Zaun verläuft. Für Querfurt bauen wir die Planung auf zwei Fragen auf: Wie kommt ein Lastzug zum Baufeld? Und was bleibt auf der Fahrbahn zurück, wenn er wieder abfährt?
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Altstadt von Querfurt wurde seit 1991 größtenteils saniert und besteht aus Ackerbürgerhäusern hinter einer doppelten Stadtmauer. Die Grundstücke sind schmal und die Gassen eng. Eine Baustelleneinrichtung muss hier mit wenigen Quadratmetern auskommen. Jede Fläche für Lager, Zaun oder Aufenthalt wird deshalb vorab auf dem Plan abgemessen. Wir klären früh, welche Fläche der Bauherr hat und welche öffentlicher Raum ist.
Auf der Querfurter Platte liegt eine mächtige Lössdecke mit fruchtbarer Schwarzerde. Wird ein Acker zum Baufeld, sollte der Oberboden getrennt gesichert werden. Fahrwege am Baufeld brauchen bei Nässe eine tragfähige Befestigung, denn Lössböden werden dann schmierig. In der Planung steht deshalb ein Platz zum Abstreifen der Reifen an der Ausfahrt, bevor die Straße beginnt.
Die Ortsumgehung verbindet Querfurt mit B 180, B 250 und A 38. Lastzüge erreichen die Stadt also von außen, müssen für Baufelder in der Altstadt aber durch den Ortskern. Wir planen Einfahrt, Wendemöglichkeit und Aufstellfläche so, dass der Verkehr im Ortskern möglichst kurz bleibt.

Wir zeichnen den Einrichtungsplan maßstäblich. Für Grundstücke in der Altstadt von Querfurt heißt das: Lagerflächen übereinander denken, Material in kleinen Chargen liefern lassen und Aufenthaltsräume dort platzieren, wo sie keine Gasse blockieren.
Für Baufelder auf der Platte planen wir Fahrwege mit tragfähigem Unterbau, eine Ausfahrt mit Reifenreinigung und einen getrennt gelagerten Oberboden. So bleibt die Baustelle auch nach Regen erreichbar.
Wir stimmen Anschlusspunkte, Verteilerstandorte und Leitungswege mit dem Bauablauf ab. In der Altstadt gilt das besonders für Leitungen, die Gassen kreuzen und gesichert werden müssen.
Wir planen den Bauzaun entlang der Grundstücksgrenze, die Lage der Tore und die Beschilderung zur Straße. Wo ein Baufeld an einen Gehweg grenzt, sieht der Plan eine geschützte Wegeführung vor.
Der Flächenplan zeigt vor Baubeginn, ob die Altstadtfläche für Lager und Aufenthalt reicht.
Befestigte Zufahrten halten die Baustelle auf Lössboden auch nach Regen befahrbar.
Strom, Wasser und Zaun stehen, bevor die ersten Gewerke kommen.
Eine Baustellenordnung gilt vom ersten Tag an für alle Beteiligten.
→ Wir planen Lagerflächen in der Höhe, nehmen Material in kleinen Lieferungen an und legen Aufenthaltsräume dorthin, wo sie keinen Weg versperren.
→ Kranstandorte, Zaunverläufe und Lagerflächen stimmen wir vorab mit Bauherr und zuständiger Stelle ab, damit kein Aufbau später versetzt werden muss.
→ Der Plan enthält befestigte Zufahrten, eine Ausfahrt zum Abstreifen der Reifen und eine feste Reinigung der Straße vor dem Baufeld.
→ Die Ortsteile von Querfurt liegen verstreut. Wir planen Material- und Personalwege vorab und legen fest, welche Anschlüsse am Baufeld selbst hergestellt werden.
Arbeiten an Häusern innerhalb der Stadtmauer, wo Fläche, Gassenbreite und Denkmalrecht den Aufbau bestimmen.
Neubauten auf Ackerflächen der Platte, bei denen Zufahrt, Oberboden und Reifenreinigung geplant werden müssen.
Ergänzungen und Neubauten in Siedlungslagen mit eigenen Zufahrten und Nachbarn am Zaun.
Bauvorhaben im Straßenraum der Ortsteile, bei denen Absperrung und Wegeführung zur Einrichtung gehören.

Wir messen das Baufeld, prüfen Zufahrt und Untergrund und klären, welche Flächen dem Bauherrn gehören.
Wir zeichnen Lager, Aufenthalt, Zaun und Wege maßstäblich und stimmen sie mit allen Gewerken ab.
Wir bauen Zaun, Zufahrt, Strom- und Wasserversorgung nach dem Plan auf und nehmen alles vor dem ersten Gewerk ab.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Plan an und halten die Baustellenordnung aktuell.
Liegt eine Baustelle in der Altstadt von Querfurt, etwa bei der Sanierung eines Ackerbürgerhauses, dann gibt es meist keinen Hof und keine freie Fläche. Der Einrichtungsplan sieht in diesem Fall einen schmalen Lagerstreifen, einen Zaun mit schmalem Tor und einen festen Anlieferpunkt vor.
Liegt das Baufeld dagegen auf einem Acker der Querfurter Platte, dann steht Platz zur Verfügung, aber kein Unterbau. Hier steht im Plan zuerst die Zufahrt mit Befestigung, danach der Oberbodenlager und zuletzt die Containerfläche für Büro und Aufenthalt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Aus dem Flächenplan ergeben sich die Zeitfenster für Anlieferungen, die Lage der Entsorgung und die Wege des Personals. Deshalb stimmen wir die Einrichtung mit Logistik-Management und operativer Baulogistik ab.
Für Sicherheit, Erste Hilfe und Umweltauflagen legt der Plan Zugänge, Rettungswege und Flächen für Schutzmaßnahmen fest. Was die Baustelle davon braucht, stimmen wir nach Absprache mit dem Bauherrn ab.
Das hängt vom Grundstück ab. Wir messen die Fläche vorab, planen Lager in der Höhe und lassen Material in kleinen Mengen liefern. Reicht die eigene Fläche nicht, klären wir früh, ob öffentlicher Raum nutzbar ist.

Schildern Sie uns Grundstück und Bauvorhaben. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Querfurt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit