
Wer in Thale baut, bringt Material über wenige Achsen an. Aus Richtung Quedlinburg und Blankenburg kommt der Verkehr über die A 36, deren Anschlussstelle den Ort erschließt, dazu kommen die Bundesstraßen der Umgebung und die Ortsstraßen selbst. Im Ort wird es eng, sobald Gäste unterwegs sind: Die Bodetal-Seite mit Seilbahn und Sessellift zieht Besucher an. Lieferfahrzeuge teilen sich die Straße mit ihnen.
Logistik-Management heißt in Thale deshalb vor allem Terminplanung. Wir legen fest, wann welches Fahrzeug an welche Baustelle fährt, wie lange es entladen darf und wo es dabei steht. Das Ziel ist ein Anlieferplan, der zum Bauablauf passt und Nachbarn, Gäste und Anlieger möglichst wenig belastet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Thale liegt am Rand des Harzes, wo die Straßen vom Hang in die Ebene laufen. Lastzüge kommen von der Autobahn gut heran, werden aber im Ort durch Kurven, Steigungen und enge Straßenquerschnitte gebremst. Wir planen deshalb Fahrzeuggrößen und Anfahrtswege vorab und prüfen, wo ein Sattelzug wenden kann und wo besser kleinere Fahrzeuge einzusetzen sind.
Im Sommer und an Wochenenden verändert sich das Verkehrsbild. Rund um Hexentanzplatz, Rosstrappe und die Seilbahn parken Besucher, auf dem Weg dorthin stehen Busse und Pkw. Liefertermine sollten deshalb auf Zeiten fallen, in denen der Gästeverkehr gering ist. Wir stimmen sie mit dem Bauablauf ab.
Die Schlucht des Bodetals selbst ist als Naturschutzgebiet nur zu Fuß begehbar. Für Baustellen heißt das: Material kommt über die vorhandenen Straßen an, nicht durch die Schlucht. Wer weiter oben im Harz baut, plant jede Fahrt so, dass der Weg im Voraus feststeht und Gegenverkehr einkalkuliert ist.

Für jede Baustelle entsteht ein Plan mit Fahrzeugtyp, Anlieferzeit und Entladeort. Spediteure und Gewerke erhalten ihn rechtzeitig, damit sich Lieferungen nicht überlagern.
Wir legen die Strecke von der Autobahnanschlussstelle bis zum Tor fest, markieren Engstellen und benennen Ausweichen, falls ein Weg einmal nicht frei ist.
Entladezonen, Hebezeug und Zwischenlager werden so angeordnet, dass Fahrzeuge nicht auf der Straße stehen müssen. Ist kein Platz vorhanden, planen wir Lieferungen in kleinen Chargen.
Wir klären, ob Sondernutzungen, Halteverbote oder Absperrungen nötig sind. Termine stimmen wir mit den Beteiligten im Ort ab.
Fahrzeuge kommen zum vereinbarten Zeitpunkt und stehen nicht im Ort herum.
Das Material ist da, wenn das Gewerk es braucht, ohne dass Lager überlaufen.
Anwohner und Gäste werden durch Baustellenverkehr möglichst wenig behindert.
Ausfälle einzelner Lieferungen werden früh erkannt und neu getaktet.
→ Wir wählen Fahrzeuge nach dem Streckenprofil, planen Wendepunkte ein und legen große Lieferungen auf Strecken, die ein Lastzug ohne Rangieren schafft.
→ Liefertermine wandern auf die Randzeiten des Tages. Fahrzeuge warten nicht im Ortskern, sondern an einem vereinbarten Punkt vor dem Ort.
→ Wir stimmen die Reihenfolge der Lieferungen ab und halten für den Fall einer Behinderung eine zweite Strecke bereit.
→ Entladezonen werden auf dem Grundstück festgelegt. Reicht der Platz nicht, teilen wir Lieferungen und arbeiten mit festen Zeitfenstern je Gewerk.
Baustellen in Wohnstraßen mit begrenzter Breite, bei denen Lieferungen nacheinander und mit kleinen Fahrzeugen erfolgen.
Umbauten bei Betrieben der Metallverarbeitung und des Maschinenbaus, bei denen Lieferfahrzeuge neben laufendem Werksverkehr fahren.
Arbeiten in der Nähe von Seilbahn, Hexentanzplatz und Rosstrappe, bei denen Zeitfenster rund um den Besucherverkehr geplant werden.
Bauarbeiten im öffentlichen Raum, bei denen Anlieferung, Umleitung und Anliegerverkehr aufeinander abgestimmt werden.

Wir sehen uns die Wege vom Autobahnanschluss zur Baustelle an und halten fest, wo große Fahrzeuge Probleme bekommen.
Mit dem Bauablauf als Grundlage legen wir Fahrzeuge, Zeitfenster und Entladeort fest.
Gewerke, Speditionen und Nachbarn erhalten die Termine und Regeln, bevor die erste Lieferung kommt.
Wir verfolgen die Lieferungen, ändern Termine bei Bedarf und halten den Plan aktuell.
Liegt eine Baustelle in einer engen Straße am Hangfuß, dann kommen große Lastzüge nur schwer bis zur Einfahrt. Wir legen fest, welche Lieferungen mit kleineren Fahrzeugen erfolgen. Außerdem bestimmen wir einen Warteplatz außerhalb der Straße. Von dort ruft die Baustelle jedes Fahrzeug einzeln ab.
Fällt der Liefertermin in die Hauptreisezeit, dann verschieben wir das Zeitfenster in den frühen Morgen oder den späten Nachmittag. Beton, Stahl und Ausbaumaterial lassen sich so abstimmen, dass der Ablauf nicht stockt und die Straße für Gäste frei bleibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Anlieferplan und Baustelleneinrichtung gehören zusammen. Die Lage von Tor, Entladezone und Lager bestimmt, wie lange ein Fahrzeug steht. Wir planen sie deshalb gemeinsam. Auch die operative Baulogistik greift ein, sobald Material auf dem Gelände bewegt werden muss.
Bei der Sicherheit kommt hinzu, dass Tore zu Lieferzeiten besetzt sein müssen. Wir geben die Anlieferfenster daher an alle weiter, die den Zugang regeln.
In der Regel über die A 36 und die Anschlussstelle Thale. Im Ort entscheidet das Streckenprofil über die Fahrzeuggröße. Wir prüfen die Route vorab und planen bei engen Stellen kleinere Fahrzeuge oder Teillieferungen ein.

Nennen Sie uns Baustelle und Bauablauf, dann erstellen wir den Anlieferplan für Ihr Vorhaben in Thale.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Thale. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit