
Eine Baustelle ist nur so schnell wie ihre Lieferkette. In Blankenburg (Harz) beginnt die Anfahrt meist auf überregionalen Straßen: Die Stadt hat die Anschlussstellen Zentrum und Ost an der A 36. Durch den Ort verlaufen außerdem die B 27 sowie die B 81. Auf den letzten Kilometern wird es dann deutlich enger. Dort entscheidet sich, ob Material pünktlich ankommt oder im Verkehr stehen bleibt.
Beim Logistik-Management legen wir fest, wann welches Fahrzeug über welchen Weg zur Baustelle kommt. Das geschieht mit Zeitfenstern für jede Lieferung, mit einem Ablaufplan für alle Gewerke und mit klaren Regeln für Warte- und Entladeflächen. Für Vorhaben in Blankenburg (Harz) heißt das vor allem: Lieferverkehr und Nachbarschaft müssen zusammenpassen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Altstadt ist mittelalterlich gewachsen. Gassen sind schmal, Kurven eng und Wendeflächen selten. Ein Sattelzug, der sich dort festfährt, blockiert Anwohner und Gäste. Wir prüfen deshalb für jedes Vorhaben, welche Fahrzeuggrößen den Weg überhaupt schaffen. Wo es nicht passt, wird auf kleinere Fahrzeuge umgeladen.
Tourismus sowie Kur- und Gesundheitswesen gelten als wichtigster Wirtschaftsfaktor der Stadt. Entsprechend viele Menschen sind zu Fuß unterwegs, vor allem in Richtung Schloss und Schlossgärten. Anlieferungen müssen so liegen, dass sie weder Besucher gefährden noch Ruhezeiten der Anwohner verletzen. Das legen wir mit der Bauleitung und der Stadt im Vorfeld fest.
Bahn und Straße geben die Wege vor. Der Kopfbahnhof hat Verbindungen nach Halberstadt. Die Rübelandbahn nach Elbingerode dient nur dem Güterverkehr. Für Baustoffe bleibt deshalb meist die Straße. Bei Vorhaben in den Ortsteilen wie Derenburg oder Timmenrode kommen längere Anfahrten hinzu. Wir rechnen sie in die Zeitfenster ein, damit die Gewerke nicht aufeinander warten.

Wir ermitteln Materialmengen, Lieferrhythmus und Fahrwege und fassen das in einem Konzept zusammen. Für die Altstadt wird zusätzlich festgelegt, welche Straßen für welche Fahrzeuge infrage kommen.
Jede Lieferung bekommt ein festes Fenster. So treffen nicht mehrere Fahrzeuge gleichzeitig ein. Die Entladestelle bleibt frei. Das Verfahren funktioniert digital oder per Liste, je nachdem was auf der Baustelle praktikabel ist.
Wir bestimmen, wo ein Fahrzeug warten darf, ohne öffentliche Wege zu verstellen. Wo kein Platz ist, nutzen wir Flächen außerhalb des Kerns als Zwischenstation.
Anwohner, Gewerbetreibende und Betreiber von Gästeunterkünften erfahren rechtzeitig, wann Anlieferungen stattfinden. Das senkt Beschwerden und hält die Zufahrten nutzbar.
Material kommt zum geplanten Zeitpunkt statt in einer Kolonne.
Entladestellen bleiben frei und die Gewerke verlieren keine Arbeitszeit mit Warten.
Anwohner und Gäste werden vom Lieferverkehr nur so wenig wie nötig berührt.
Fahrwege und Entladeregeln sind schriftlich festgelegt und für alle Fahrer gleich.
→ Wir planen Einbahnrouten für Lieferungen und weisen die Fahrer vorab ein. Wo es nicht anders geht, wird an einer größeren Fläche umgeladen.
→ Ein gemeinsamer Lieferplan verteilt die Ankünfte über den Tag. Jedes Gewerk meldet seine Lieferung an und erhält ein Zeitfenster.
→ Wir legen Lieferzeiten außerhalb der Stoßzeiten fest und sichern Entladebereiche mit Absperrung und Einweisung.
→ Fahrzeiten aus Derenburg, Heimburg oder Börnecke fließen in die Planung ein. Pufferzeiten verhindern, dass sich Verspätungen aufstauen.
Enge Gassen mit begrenzten Fahrzeugmaßen, bei denen Lieferungen in kleinen Mengen und zu festen Zeiten ankommen.
Größere Flächen mit Anfahrt über Bundesstraßen, bei denen Betonlieferungen und Fertigteile getaktet werden.
Baustellen neben laufendem Betrieb, bei denen Lieferverkehr und Gäste getrennt geführt werden.
Vorhaben in Derenburg, Heimburg oder Cattenstedt mit längeren Anfahrten und eigener Abstimmung.

Wir sammeln Materialmengen, Gewerke und Bauzeiten und prüfen die Anfahrtswege zur Baustelle.
Aus den Angaben entstehen Fahrwege, Entladestellen und ein Plan für die Zeitfenster.
Wir klären mit Bauleitung, Gewerken und Anliegern, wann Verkehr zu erwarten ist.
Während des Baus vergeben wir die Zeitfenster und passen den Plan an, wenn sich der Ablauf verschiebt.
Liegt eine Baustelle an einer der Straßen, die zum Schloss führen, dann kommen Betonmischer, Gerüstlieferungen und Trockenbaumaterial oft am selben Tag. Ohne Plan stehen sie hintereinander in der Straße. In diesem Fall teilen wir den Tag in feste Fenster ein und vergeben jedem Gewerk eines.
Dann sperrt eine Einweisung den kurzen Abschnitt vor dem Haus für die Dauer der Entladung. Größere Fahrzeuge werden an einem Umschlagpunkt abgefangen. Von dort geht das Material mit kleineren Fahrzeugen weiter. Die Anwohner bekommen vorab eine kurze Nachricht, wann mit Verkehr zu rechnen ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet mit der Baustelleneinrichtung zusammen. Sie liefert die Flächen für Entladen und Lagern, wir liefern den Takt, in dem sie genutzt werden. Mit der Zugangskontrolle stimmen wir ab, wer wann einfahren darf.
Wird auf der Baustelle der Ablauf geändert, passen wir die Zeitfenster an. Fällt zum Beispiel ein Gewerk aus, ziehen wir die nächste Lieferung nicht vor, wenn dafür noch kein Platz bereitsteht.
Meist über die A 36 mit den Anschlussstellen Zentrum und Ost. Durch die Stadt verlaufen außerdem die B 27 und die B 81. Für die letzten Meter zur Baustelle legen wir fest, welche Straßen für welche Fahrzeuge in Frage kommen.

Beschreiben Sie uns kurz Ihre Baustelle und die Gewerke. Wir sagen Ihnen, wie wir die Anlieferungen takten würden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Blankenburg (Harz). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit