
Wer in Nordharz baut, bekommt sein Material meist über die A 36 oder die B 244 geliefert. Die letzte Strecke führt dann durch einen der acht Ortsteile. Dort treffen Lastwagen auf Anwohner, Landmaschinen und Schulwege.
Logistik-Management sorgt dafür, dass diese Begegnung planbar bleibt. Wir entwickeln ein Konzept für Anlieferwege und Zeitfenster. Außerdem steuern wir die Lieferungen so, dass nicht drei Fahrzeuge gleichzeitig vor einer Einfahrt stehen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde zieht sich über gut 110 Quadratkilometer. Die Autobahn A 36 hat mit Abbenrode, Stapelburg und Ilsenburg/Veckenstedt gleich drei Anschlussstellen im Gebiet. Welche davon für eine Baustelle die günstigste Zufahrt bietet, hängt vom Ortsteil ab und wird im Konzept festgelegt.
Zwischen Autobahn und Baustelle liegen oft Kreis- und Dorfstraßen. Dort entscheidet die Fahrzeuggröße. Ein Betonmischer passt oft noch durch, ein langer Sattelzug mit Fertigteilen nicht überall. Deshalb legen wir fest, welche Ladung mit welchem Fahrzeug und auf welcher Route kommt.
In den Ortsteilen wohnen Menschen, die früh aufstehen und deren Kinder zur Schule laufen. Lieferzeiten sollten Rücksicht darauf nehmen. Ein klares Zeitfenster je Fahrzeug verhindert, dass Lkw vor der Einfahrt warten und dort Straße und Nachbarn blockieren.

Wir erfassen Gewerke, Lieferketten und Materialflüsse und legen Routen fest. Das Konzept berücksichtigt die Straßen im jeweiligen Ortsteil und die Lage zur nächsten Anschlussstelle.
Jede Lieferung bekommt ein festes Fenster. So kommt das Material zum gewünschten Zeitpunkt. Fahrzeuge reihen sich nicht in der Dorfstraße auf.
Wir bestimmen, wo Fahrzeuge abbiegen, wenden oder warten dürfen. Bei engen Straßen gehört auch ein Einbahnkonzept auf dem Baustellengelände dazu.
Anwohner, Landwirte und Gemeinde erfahren frühzeitig, wann mit erhöhtem Verkehr zu rechnen ist. Das senkt Beschwerden und verhindert Konflikte.
Lieferungen kommen zum vereinbarten Zeitpunkt und nicht gebündelt am Morgen.
Straßen und Einfahrten in den Ortsteilen bleiben frei.
Die Nachbarschaft weiß Bescheid, bevor der Verkehr zunimmt.
Sie sparen Wartezeiten für Fahrer und Gewerke.
→ Die Zeitfenster staffeln wir so, dass immer nur ein Fahrzeug am Tor steht. Wartende Fahrzeuge halten an einem vorab bestimmten Platz.
→ Zur Erntezeit sind Feldwege und Kreuzungen stärker befahren. Wir legen Lieferzeiten daher auf Zeiten, in denen weniger los ist.
→ Wir planen Lieferungen in Tagesabschnitten und bündeln Material, damit nicht jede Kleinmenge einzeln fährt.
→ Dann wählen wir kleinere Fahrzeuge oder eine Umladung am Ortsrand. Das legen wir vor dem ersten Liefertermin fest.
Hallen und Betriebserweiterungen nahe der Anschlussstellen erzeugen viele Schwerlieferungen in kurzer Zeit.
Viele kleine Lieferungen auf engen Dorfstraßen verlangen ein sauberes Zeitraster.
Bauabschnitte an Kreisstraßen und Ortsdurchfahrten brauchen abgestimmte Anlieferung für Asphalt, Rohre und Schotter.
Lieferungen für Anlagen auf Feldern laufen über Wirtschaftswege und müssen mit dem Verkehr der Landwirte zusammenpassen.

Wir sehen uns Anschlussstelle, Strecke und Zufahrt an und klären, welche Fahrzeuge durchkommen.
Wir legen Routen, Zeitfenster und Wartebereiche fest und stimmen sie mit den Gewerken ab.
Jeder Lieferant erhält Route, Zeitfenster und Ansprechpartner vor dem ersten Termin.
Während der Bauzeit passen wir die Fenster an den Baufortschritt an.
Wird ein Gewerbebau in der Nähe einer Anschlussstelle errichtet, dann kommen Stahl, Beton und Fertigteile in kurzer Folge. Ohne Plan stehen die Fahrzeuge dann am Straßenrand. Mit Zeitfenstern bekommt jedes Fahrzeug seine Slot-Zeit. Die Fläche bleibt frei.
Liegt die Baustelle tiefer im Ortsteil, dann wird zusätzlich die Route geprüft. Der Plan sagt dem Fahrer genau, welche Straße er nimmt und wo er wenden darf. Das verhindert Irrfahrten durch das Dorf.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Zufahrt und Lagerflächen liegen, entscheidet, wie die Zeitfenster aussehen. Wir arbeiten beides aus einem Konzept heraus.
Auf der Baustelle übernimmt die operative Baulogistik die Umsetzung. Sie nimmt die Lieferungen an und führt sie zum Lagerplatz. Die Zugangskontrolle am Tor prüft, wer kommt.
Das hängt vom Ortsteil ab. Die A 36 hat im Gemeindegebiet die Anschlussstellen Abbenrode, Stapelburg und Ilsenburg/Veckenstedt. Wir prüfen, welche Strecke zu Ihrer Baustelle kürzer und für große Fahrzeuge besser befahrbar ist.

Nennen Sie uns Ortsteil und Bauvorhaben. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Routen und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Nordharz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit