
Eine Anlieferung im Harz verläuft anders als im Flachland. Die Straßen folgen den Tälern, es gibt Steigungen und Kurven. Zwischen den Ortsteilen liegen Wald und Höhen. Wer hier einen Betonmischer oder Sattelzug zur Baustelle schickt, muss die Strecke kennen und die Ankunft genau planen.
Logistik-Management bedeutet, dass Lieferungen nicht dem Zufall überlassen werden. Wir entwickeln ein Konzept für Oberharz am Brocken, vergeben Zeitfenster und halten fest, wer was wann bringt. Das gilt für Material, Geräte und Abfuhr.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bundesstraßen 27 und 244 verbinden Elbingerode mit Blankenburg und Wernigerode, von Rübeland führt eine Verbindungsstraße zur B 81. Sie sind die Hauptachsen für alles, was ankommt. Fällt dort ein Fahrzeug aus oder staut sich der Verkehr, trifft es jede Lieferung auf dieser Strecke. Alternativen sind knapp, also wird die Fahrtzeit mit Reserve eingeplant.
Die Region ist ein anerkanntes Erholungsgebiet. An Wochenenden und in Ferien fahren Gäste zu Höhlen, zur Talsperre und zu den Wanderwegen. Linienbusse und Reisemobile teilen sich dieselben Straßen mit den Lastzügen. Wir legen Anlieferungen deshalb möglichst auf Zeiten, in denen weniger los ist.
Auch Nachbarn und Betriebe sind zu berücksichtigen. In den Ortskernen sind die Straßen schmal, Anwohner brauchen ihre Zufahrten. Der Kalk aus dem Revier verlässt die Region per Bahn. Das Logistikkonzept sorgt dafür, dass die Baustelle niemanden blockiert.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Lieferketten. Daraus entsteht ein Ablaufplan mit Anfahrtswegen, Abladeplätzen und Reihenfolgen.
Jeder Lieferung wird ein Zeitfenster zugewiesen. So kommen Fahrzeuge nacheinander an und stauen sich nicht vor dem Tor.
Wir legen Zufahrtsrouten fest und geben sie an Spediteure weiter. Enge Ortsdurchfahrten und steile Abschnitte werden dabei umgangen.
Betriebe, Anlieger und Ordnungsstellen werden über Lieferzeiten informiert. Das verhindert Beschwerden und Konflikte.
Material trifft zum geplanten Zeitpunkt ein und liegt nicht tagelang im Weg.
Fahrzeuge stehen nicht auf der Straße, was Anwohner und Gäste entlastet.
Der Bauablauf hängt nicht an zufälligen Lieferungen, sondern an einem festen Plan.
Verspätungen werden früh sichtbar und lassen sich im Plan auffangen.
→ Wir bestimmen vorab die Route und prüfen, ob Fahrzeuglänge und Gewicht zur Strecke passen. Bei Bedarf wird die Ladung auf mehrere Fahrten verteilt.
→ Anlieferungen werden auf Werktage und frühe Stunden gelegt. An Feriensamstagen bleibt der Verkehr im Plan möglichst gering.
→ Slots werden so getaktet, dass immer nur ein Fahrzeug an der Einfahrt steht. Eine Warteposition abseits der Straße steht im Plan.
→ Wir planen Pufferzeiten ein und verschieben Lieferungen, wenn Straßen glatt oder gesperrt sind. Die Beteiligten erfahren das früh.
Neubau und Sanierung an schmalen Straßen mit wenig Platz zum Abladen.
Hallenerweiterungen mit schweren Bauteilen und Lieferungen für laufende Betriebe.
Hotels, Ferienanlagen und Freizeiteinrichtungen mit Lieferungen außerhalb der Hauptreisezeiten.
Arbeiten an Bundesstraßen mit wechselnden Abladeplätzen und halbseitiger Sperrung.

Wir sammeln, was wann von wem kommt. Strecke und Einfahrt sehen wir uns an.
Routen, Abladeplätze und Zeitfenster werden in einem Plan zusammengeführt.
Wir informieren die Lieferanten, weisen ein und halten die Reihenfolge ein.
Abweichungen werden notiert. Bei Bedarf werden die Fenster neu verteilt.
Liegt eine Baustelle abseits der Bundesstraße an einer engen Ortsstraße, dann können dort nicht mehrere Lastzüge gleichzeitig stehen. In diesem Fall bekommt jeder Lieferant ein Zeitfenster, die Route wird vorgegeben. Die Einfahrt bleibt frei.
Fällt der Lieferweg in die Ferienzeit, dann wird der Betonguss oder die Anlieferung großer Teile auf einen Werktag gelegt. Anwohner und Betriebe in der Nähe erfahren davon im Voraus, sodass keine Überraschung entsteht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet mit der Einrichtung zusammen: Abladeflächen und Wendeplätze aus dem Einrichtungsplan bestimmen, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig bedient werden können. Die Zugangskontrolle kennt die Fenster und lässt erwartete Fahrzeuge ein.
Mit der operativen Baulogistik greifen die Fenster beim Entladen, Lagern und Abtransport ineinander. Auch die Entsorgung läuft über dieselben Zeitfenster.
Das hängt von Lage und Lieferumfang ab. Bei engen Straßen oder wenig Platz lohnt sich schon ein einfacher Plan mit Fenstern und Route. Wir schlagen vor, was sinnvoll ist. Der Plan bleibt dabei schlank.

Erzählen Sie uns, was geliefert wird und wo gebaut wird. Wir zeigen Ihnen, wie ein Zeitfensterplan aussehen könnte.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Oberharz am Brocken. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit