
Wer im Harz ein Baufeld einrichtet, merkt früh, dass ebene Fläche knapp ist. Oberharz am Brocken liegt auf rund 475 Metern Höhe, die Ortsteile verteilen sich über Täler und Höhenzüge. Ein Grundstück hat selten die Form, die der Lageplan eines Flachlandprojekts voraussetzt.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container stehen, wo Material lagert, wie Strom und Wasser ans Baufeld kommen und wo die Zufahrt verläuft. Wir planen diese Dinge vor dem ersten Spatenstich und halten sie als Plan fest, damit alle Gewerke dieselbe Grundlage haben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Raum Elbingerode besteht der Untergrund aus devonischen Riffkalksteinen und Vulkaniten. Für die Einrichtung bedeutet das: Standflächen für Container und Lager müssen nach der Tragfähigkeit des Bodens gewählt werden. Fels trägt gut, ist aber schwer zu ebnen. Auf Hanglagen entscheidet die Neigung darüber, wo ein Container überhaupt stehen kann.
Die Bundesstraßen 27 und 244 führen durch Täler und über Höhen. Eine Baustellenzufahrt von dort verlangt eine Einfahrt mit ausreichend Einsicht und Platz zum Aufstellen eines Lastzugs, ohne die Fahrbahn zu blockieren. Das planen wir mit Schleppkurven und Wartefläche, bevor das erste Fahrzeug anrollt.
Weil der Ort in Höhen über 450 Metern liegt, schlägt das Wetter früher um als im Flachland. Schnee, Frost und nasse Wege wirken sich auf Lagerflächen, Wege und Wasserleitungen aus. Wir sehen deshalb befestigte Wege, frostsichere Wasseranschlüsse und Plätze vor, an denen sich das Wasser nicht sammelt.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer werden so verteilt, dass sie auf tragfähigem und möglichst ebenem Grund stehen. Auf Gefällen planen wir Unterbau und Zugänge mit ein.
Wir klären Anschlusspunkte und Leitungswege mit den Versorgern und planen Verteiler so, dass jedes Gewerk versorgt ist. Bei Frostgefahr gehört der Schutz der Wasserleitung zum Konzept.
Der Zaun folgt dem Gelände und nicht dem Reißbrett. An Straßen im Tal sichern Beschilderung und Absperrung Einfahrt und Gehwege ab.
Lagerflächen, Fahrwege und Wendeplätze werden eingezeichnet. Material steht so dort, wo es gebraucht wird. Die Zufahrt bleibt frei.
Alle Gewerke arbeiten nach demselben Einrichtungsplan und suchen nicht nach Stellflächen.
Container, Lager und Zufahrt stehen auf geeigneten Flächen und müssen später nicht verschoben werden.
Strom und Wasser sind vom ersten Tag an vorhanden und im Winter geschützt.
Der Plan zeigt vorab, wo es eng wird. Mit Bauleitung und Nachbarn lässt er sich abstimmen.
→ Wir teilen die Fläche in Stufen ein und setzen Container und Lager auf die tragfähigsten Bereiche. Fahrwege laufen quer zum Hang.
→ Vorab prüfen wir, wo der Fels zutage tritt. Danach wählen wir Zaunsysteme mit Fußplatten oder Gewichten, die ohne Rammen auskommen.
→ Die Einfahrt wird mit Schleppkurven geplant und mit einer Warte- und Aufstellfläche versehen, damit kein Lastzug auf der Straße steht.
→ Leitungen werden gedämmt oder frostfrei verlegt, Wege befestigt und die Räumung als Teil des Ablaufs mitgedacht.
Wohn- und Gewerbebauten auf geneigten Grundstücken, bei denen Stellflächen knapp sind.
Hallen und Betriebsgebäude, bei denen Material und Container neben dem laufenden Betrieb Platz brauchen.
Unterkünfte und Anlagen in Erholungsorten, deren Baufelder zwischen Gästebetrieb und Wald liegen.
Linienbaustellen entlang von Bundesstraßen, bei denen Lager und Container in Etappen wandern.

Wir sehen uns Fläche, Neigung, Untergrund und Zufahrt an und halten fest, was sich nutzen lässt.
Container, Lager, Wege, Zaun sowie Strom und Wasser werden in einem Plan festgelegt.
Wir koordinieren die Anschlüsse und das Aufstellen, damit der Plan vor Ort so ankommt, wie er gezeichnet wurde.
Bei neuen Bauabschnitten wird der Plan fortgeschrieben, am Ende folgt der geordnete Rückbau.
Liegt ein Baufeld an einem Hang in einem der zehn Ortsteile, dann zeigt die erste Begehung, wo tragfähiger Grund beginnt und wo Fels freiliegt. Auf dieser Grundlage wird festgelegt, welche Fläche Container und Lager bekommt und wo die Fahrzeuge wenden.
Führt die Zufahrt über eine Bundesstraße, dann wird die Einfahrt so geplant, dass ankommende Fahrzeuge auf dem Gelände warten können. Die Baustellenordnung, die Wegeführung und die Verteilung von Strom und Wasser stehen im Plan, bevor die Gewerke anrücken.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Basis für alles Weitere. Aus ihm ergeben sich die Zeitfenster für Anlieferungen, die Zugangskontrolle am Tor und die Wege für Entsorgung und Rettungsfahrzeuge.
Ändert sich die Baustelle, etwa weil ein neuer Bauabschnitt beginnt, dann wird der Plan angepasst. So bleibt die Einrichtung über die ganze Bauzeit stimmig.
Wir suchen die tragfähigsten und flachsten Bereiche und stufen die Fläche bei Bedarf ab. Unterbau, Zugänge und Entwässerung gehören zum Plan, damit der Container sicher steht und Wasser abläuft.

Schildern Sie uns Lage und Größe Ihres Vorhabens. Wir sagen Ihnen, wie wir die Einrichtung angehen würden.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Oberharz am Brocken. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit