
Blankenburg (Harz) liegt am Nordrand des Harzes. Naturschutz ist dort keine Randfrage. Westlich der Altstadt endet die Teufelsmauer, eine Felsrippe aus der Kreidezeit, die als Naturdenkmal geschützt ist. Der Harznordrand mit ihr gilt als Nationaler Geotop. Wer in der Umgebung baut, bekommt es deshalb oft mit Auflagen zu tun.
Mit Umweltkontrollen sorgen wir dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle eingehalten und belegt werden. Das umfasst die ökologische Baubegleitung mit Überwachung und Dokumentation sowie Kontrollen von Amphibienzäunen und Schutzflächen. Für Vorhaben in Blankenburg (Harz) legen wir den Umfang an den Genehmigungsunterlagen fest.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Um die Stadt liegen Lebensräume, die selten geworden sind. An der Teufelsmauer wachsen Sandmagerrasen und Zwergstrauchheiden auf nährstoffarmen Böden. Floristisch bedeutsam sind dort etwa der Feld-Kranzenzian und der Behaarte Ginster. Richtung Quedlinburg sind die Standorte mit Silberscharte als FFH-Schutzgebiet ausgewiesen. Wer in der Nähe baut, muss Zufahrten, Lagerflächen und Maschinenwege so legen, dass sie diese Flächen nicht berühren.
Interessant ist auch das Wasser. Der Talkessel, in dem Blankenburg liegt, hat nach Angaben der Wikipedia kein fließendes Gewässer. Der nächste Bach, der Goldbach, liegt etwa drei Kilometer nördlich und fließt zur Bode. Für Baustellen heißt das: Regenwasser und Abwasser aus der Baustelle sollten nicht ins nächste Gelände ablaufen. Wir achten darauf, wohin Wasser abfließt. Das dokumentieren wir.
Der Boden ist ein dritter Punkt. Am Harznordrand liegt Gestein nahe der Oberfläche. Die Teufelsmauer besteht aus stark verhärtetem Sandstein. Wird Boden bewegt, muss geklärt sein, was damit passiert und wohin er kommt. Je nach Auflage ist er getrennt zu lagern und wieder einzubauen. Auch in den Ortsteilen am Ortsrand, etwa in Timmenrode oder Heimburg, grenzen Baustellen schnell an Feld und Flur.

Wir überwachen, ob die Auflagen aus der Genehmigung umgesetzt werden: Schutz von Vegetation, Abgrenzung von Tabuflächen, Einhaltung von Bauzeiten. Jede Kontrolle wird festgehalten.
Wo Zäune zum Schutz wandernder Amphibien aufgestellt sind, kontrollieren wir sie regelmäßig. Funde und Schäden werden dokumentiert und Mängel gemeldet.
Wir beobachten Aushub und Lagerung von Boden und achten darauf, dass Baustellenwasser nicht unkontrolliert abläuft. Die Ergebnisse gehen an die Bauleitung.
Wir halten Kontakt zu den Beteiligten, die für die Auflagen zuständig sind. Für Berichte liefern wir Nachweise.
Auflagen werden eingehalten und lassen sich nachweisen.
Konflikte mit Naturschutzbehörden entstehen seltener, weil Probleme früh auffallen.
Bauzeiten bleiben planbar, weil Maßnahmen nicht nachträglich verlangt werden.
Umweltaufgaben laufen im Baustellenalltag mit, ohne dass ein eigener Ablauf entsteht.
→ Wir markieren die Grenzen im Gelände und weisen alle Firmen ein. Maschinenwege und Lagerplätze werden so gelegt, dass sie die Schutzflächen meiden.
→ Die Anforderungen aus der Genehmigung werden in eine kurze Anweisung für die Baustelle übersetzt und bei der Einweisung erklärt.
→ Wir halten fest, wo welches Material liegt und wohin es geht. So lassen sich Nachweise gegenüber der Behörde belegen.
→ Jede Kontrolle wird mit Datum und Ergebnis erfasst. Bei Nachfragen gibt es einen lückenlosen Verlauf.
Neubau und Erschließung in der Nähe von Magerrasen, Felsrippen und Schutzgebieten.
Aushub und Lagerung von Boden mit Nachweispflicht gegenüber der Behörde.
Maßnahmen an Teichen oder Bächen, bei denen Wasser und Uferbereiche geschützt werden.
Baustellen am Rand von Feld und Flur, bei denen Tiere und Pflanzen berücksichtigt werden.

Wir lesen die Genehmigung und stellen zusammen, was auf der Baustelle zu beachten ist.
Schutzflächen, Wege und Lagerplätze werden abgegrenzt und in den Plan eingetragen.
Alle Firmen erfahren bei Baubeginn, was zu beachten ist und wen sie ansprechen.
Wir kontrollieren regelmäßig, halten Befunde fest und liefern die Berichte.
Liegt ein Neubau oder eine Erschließung in der Nähe der Teufelsmauer oder anderer geschützter Magerrasen, dann enthält die Genehmigung meist Auflagen. Häufig geht es um Abstand zu den Flächen, um Bauzeiten und um den Schutz von Tieren. In diesem Fall legen wir mit Ihnen fest, wie diese Vorgaben auf der Baustelle umgesetzt werden.
Dann werden Grenzen markiert und Wege für Maschinen festgelegt. Bei wandernden Amphibien werden Schutzzäune aufgestellt und regelmäßig kontrolliert. Jeder Rundgang wird mit Datum und Befund dokumentiert, sodass die Behörde den Verlauf nachvollziehen kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltkontrollen laufen nicht neben der Baustelle her. Sie werden mit Einrichtung und Liefersteuerung abgestimmt. Lagerflächen und Zufahrten liegen so, dass sie die Auflagen erfüllen. Das Personal erfährt bei der Einweisung, was auf dem Gelände nicht berührt werden darf.
Die Ergebnisse unserer Kontrollen gehen an die Bauleitung. Wo ein Gutachter oder eine Behörde die Begleitung fordert, liefern wir die Berichte zu. Fachliche Bewertungen bleiben bei den dafür zuständigen Stellen.
Wenn die Genehmigung Auflagen zu Natur und Artenschutz enthält. Das kommt vor allem bei Vorhaben am Ortsrand und in der Nähe geschützter Flächen vor. Ob es bei Ihnen so ist, steht in den Genehmigungsunterlagen.

Schicken Sie uns die Auflagen und die Lage Ihres Vorhabens. Wir sagen Ihnen, welche Kontrollen nötig sind.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Blankenburg (Harz). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit