
Nottertal-Heilinger Höhen ist eine Landgemeinde ohne Bahnanschluss. Die Strecke Ebeleben–Mühlhausen ist stillgelegt, die nächsten Bahnhöfe liegen in Mühlhausen und Bad Langensalza. Material kommt deshalb fast ausschließlich per Lkw. Dafür stehen die B 249, die B 84 am östlichen Rand und Kreisstraßen zur Verfügung.
Logistik-Management heißt für uns: Wir planen, wann welche Lieferung wo ankommt, auf welchem Weg sie fährt und wo sie abgeladen wird. In Nottertal-Heilinger Höhen betrifft das vor allem die Frage, wie Lastwagen durch Dorflagen kommen, ohne Anwohner zu belasten oder die Baustelle zu blockieren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die B 249 verbindet Schlotheim in Richtung Mühlhausen mit Sondershausen. Sie ist die natürliche Achse für schwere Fahrzeuge. Von ihr zweigen die Zufahrten in die Ortsteile ab. Genau dort entscheidet sich, ob ein Sattelzug die Baustelle erreicht oder ob umgeladen werden muss.
Die acht Ortsteile liegen weit auseinander. Ein Transport nach Kleinwelsbach hat eine andere Fahrstrecke als einer nach Obermehler auf der anderen Seite des Grabens. Das beeinflusst Fahrzeiten, Pausen der Fahrer und die Frage, wie viele Lieferungen pro Tag sinnvoll sind.
In der Ortslage von Schlotheim sind Gassen eng. Zeitfenster für den Anlieferverkehr müssen zur Nachbarschaft passen. Auch das Flugplatzgelände im Norden hat Besonderheiten: Dort laufen Flugbetrieb, Schulungen und Veranstaltungen nebeneinander, sodass Zufahrten mit dem Betreiber abgestimmt werden.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Lieferketten und legen fest, welche Anlieferungen gebündelt werden können. Das Konzept enthält Routen, Abladestellen und Zwischenlager.
Jeder Lkw bekommt ein Fenster. So kommen weniger Fahrzeuge gleichzeitig an. Die Baustelle muss nicht warten, während auf der Straße ein Zug steht.
Wir prüfen Durchfahrtsbreiten, Kurvenradien und Zeiten, zu denen sich Schulwege oder Marktbetrieb mit dem Lieferverkehr überschneiden. Wo möglich, führen wir den Verkehr über die Bundesstraßen.
Lieferanten, Bauleitung und Anlieger erhalten die Termine, damit niemand überrascht wird. Änderungen im Bauablauf geben wir zeitnah weiter.
Lieferungen kommen geplant statt zufällig. Die Gewerke finden ihr Material zur richtigen Zeit vor.
Der Verkehr läuft wo möglich über die Bundesstraßen und belastet die Dorflagen weniger.
Wartezeiten für Fahrer und Gewerke sinken, weil Zeitfenster und Abladeplätze klar sind.
Sie haben eine Ansprechstelle für alle Fragen rund um Anlieferung und Verkehr auf der Baustelle.
→ Wir bündeln Lieferungen für benachbarte Baustellen und planen Tourenfolgen so, dass nicht jede Fuhre einzeln fährt.
→ Wir prüfen die Strecke vorab, legen Alternativrouten fest und klären, ob kleinere Fahrzeuge nachgeladen werden.
→ Ein Zeitfenster-Plan verteilt die Ankünfte über den Tag, sodass an der Abladestelle nichts zusammenläuft.
→ Wir stimmen Lieferzeiten mit der Nachbarschaft ab und vermeiden ruhige Randzeiten, wo es geht.
Hallen und Anbauten, bei denen Beton, Stahl und Fassadenteile in dichter Folge ankommen.
Arbeiten an Fachwerk und Bürgerhäusern, bei denen wenige Lieferungen genau zur richtigen Zeit kommen müssen.
Wanderbaustellen mit Schüttgut, Rohren und Abfuhr, die an Kreisstraßen und Feldwegen entlangziehen.
Stallungen, Lager- und Maschinenhallen in der Flur, zu denen Zufahrten oft ungepflastert sind.

Wir sammeln Termine, Mengen und Fahrzeuge und klären die Lage der Abladestellen.
Routen, Zeitfenster und Zwischenlager werden festgelegt und mit Ihnen besprochen.
Lieferungen werden angemeldet, gelenkt und dokumentiert.
Nach jedem Abschnitt prüfen wir, ob Fenster und Routen passen. Bei Bedarf ändern wir sie.
Liegt eine Baustelle in einem kleinen Ortsteil abseits der B 249, dann ist die Zufahrt oft eine Kreisstraße mit Ortsdurchfahrt. Wir legen in diesem Fall fest, welche Fahrzeuggrößen zugelassen sind, teilen Lieferungen in Zeitfenster außerhalb der Stoßzeiten und benennen eine Abladestelle, die ohne Rückwärtsfahren erreichbar ist.
Kommen mehrere Gewerke gleichzeitig, etwa Beton, Stahl und Ausbau, dann entsteht schnell ein Stau vor dem Tor. Dann ordnen wir die Anlieferungen nach Dringlichkeit, legen Wartezonen fest und halten den Bauablauf mit der Bauleitung im Gleichschritt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf die Baustelleneinrichtung zurück: Zufahrt, Wendefläche und Lagerplatz bestimmen, wie viele Lieferungen die Baustelle am Tag verträgt. Deshalb stimmen wir beides gemeinsam ab.
Die Anlieferung läuft unter der Zugangskontrolle der Baustelle. Wer liefert, meldet sich an, bekommt sein Zeitfenster und wird zur Abladestelle geführt. Die Bauleitung behält den Überblick, wann was eintrifft.
Nein, die Strecke Ebeleben–Mühlhausen ist stillgelegt. Baumaterial kommt per Lkw, überwiegend über die B 249 und die B 84. Das Logistik-Management plant entsprechend Routen und Zeitfenster.

Nennen Sie uns Ort, Gewerke und Zeitraum Ihres Vorhabens. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Routen und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Nottertal-Heilinger Höhen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit