
Logistik-Management bedeutet, den Strom von Material und Fahrzeugen so zu steuern, dass die Baustelle genau das bekommt, was sie braucht. Dazu gehören ein Konzept für Anlieferung und Abfuhr, ein System aus Zeitfenstern und eine Abstimmung mit allen, die auf der Fläche arbeiten.
In Sondershausen fahren Lieferanten meist über die Bundesstraßen in die Stadt ein. Dann beginnt der schwierige Teil, denn im Zentrum treffen Anwohner, Besucher des Schlosses und Baustellenverkehr auf denselben Straßen aufeinander. Ein Plan für die letzten Kilometer ist deshalb mehr als eine Formalität.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt liegt im Tal der Wipper und wird von den Höhenzügen Hainleite und Windleite eingerahmt. Die B 4 und die B 85 queren die Hainleite. Die A 71 erschließt den Kyffhäuserkreis. Daraus ergeben sich wenige, dafür stark genutzte Zufahrtsachsen. Staut sich ein Lkw an einer Engstelle, wirkt sich das auf mehrere Baustellen zugleich aus.
Im Zentrum rund um Markt und Schloss sind Straßen schmal und Parkflächen begrenzt. Hinzu kommen Veranstaltungen und der Besucherverkehr eines Kulturstandorts. Lieferzeiten mit Rücksicht auf diese Spitzen zu legen, schont die Nachbarschaft und verhindert Konflikte, bevor sie entstehen.
Weiter außerhalb, etwa in den Ortsteilen Berka, Oberspier oder Großfurra, sind die Straßen ruhiger. Dafür sind die Wege länger. Eine verpasste Lieferung kostet entsprechend mehr Zeit. Dort lohnt es sich, Fahrten zu bündeln und Abholungen abzustimmen.

Wir legen Zufahrtsroute, Entladestellen, Wendemöglichkeiten und Zwischenlager fest und beschreiben sie so, dass Lieferanten sie ohne Rückfrage nutzen können.
Jede Anlieferung erhält ein Fenster. So kommen Fahrzeuge nacheinander an, statt sich am Tor zu stauen. Im Zentrum berücksichtigen wir ruhige Zeiten der Nachbarschaft.
Wir stimmen Termine mit Gewerken, Bauleitung und Anliegern ab und halten den Plan aktuell, wenn sich der Ablauf verschiebt.
Wir verfolgen, was bestellt ist und was ankommt, damit Lagerflächen nicht überlaufen und nichts doppelt geliefert wird.
Fahrzeuge warten nicht. Handwerker müssen nicht auf Material warten.
Straßen vor der Baustelle bleiben passierbar.
Anwohner bekommen verlässliche Lieferzeiten statt wechselnden Lärm.
Die Bauleitung sieht, welche Lieferung wann ankommt.
→ Feste Zeitfenster und eine Anmeldung vorab sorgen dafür, dass Fahrzeuge nacheinander einfahren.
→ Wir legen kritische Lieferungen in ruhige Stunden und halten den Kalender der Anlieger im Blick.
→ Wir geben eine klare Routenbeschreibung samt Entladestelle heraus und stehen für Rückfragen bereit.
→ Wir stimmen Liefertermine mit dem Baufortschritt ab und verschieben sie, wenn die Fläche noch nicht bereit ist.
Enge Straßen und Besucherverkehr machen Zeitfenster und Routen zur Pflicht.
Viele Lieferungen über mehrere Monate, die Anwohner möglichst wenig belasten sollen.
Große Fahrzeuge und Sondertransporte, die auf den Bundesstraßen einfahren.
Längere Anfahrten, bei denen gebündelte Lieferungen Zeit sparen.

Wir sichten Zufahrtswege, Engstellen und mögliche Entladeplätze rund um das Baufeld.
Wir schreiben Route, Zeitfenster und Verhaltensregeln für Lieferanten auf.
Wir informieren Händler und Fahrer vorab und sammeln die Anmeldungen.
Wir begleiten die Anlieferungen und passen die Fenster an, wenn der Bauablauf es verlangt.
Liegt eine Baustelle an einer Straße nahe dem Markt, dann muss ein Sattelzug mit Fertigteilen genau zwischen zwei Verkehrsspitzen einfahren. In diesem Fall wird ein Zeitfenster vergeben, der Fahrer erhält die Route über die Bundesstraße und eine Anlaufstelle am Zaun. Ein Mitarbeiter nimmt das Fahrzeug an und weist es an den Entladeplatz.
Kommt zusätzlich ein Kran ins Spiel, wird die Absperrung der Straße mit dem Lieferfenster abgestimmt. So ist die Sperrung so kurz wie möglich und die nächste Lieferung muss nicht warten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Einrichtung auf. Zufahrten, Entladeflächen und Lagerzonen sind die Eckpunkte, an denen sich die Zeitfenster orientieren. Ändert sich die Einrichtung, ändert sich auch der Lieferplan.
Auf der Baustelle übernehmen Mitarbeiter der operativen Baulogistik die Annahme und das Verteilen. Beim Zugang sprechen sich Wachdienst und Annahme ab, damit angemeldete Fahrzeuge zügig einfahren.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster und eine festgelegte Route bis zur Entladestelle. Wir berücksichtigen dabei die Nachbarschaft sowie Veranstaltungen im Zentrum. So bleibt die Straße frei und der Fahrer weiß genau, wohin er fährt.

Beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben und die Lage. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für Routen und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Sondershausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit