
Wer in An der Schmücke baut, bekommt Material in der Regel über die A 71. Die Anschlussstelle Heldrungen liegt seit Dezember 2008 am Netz, danach geht es über Landes- und Ortsstraßen in die neun Ortsteile. Gerade der letzte Abschnitt entscheidet, ob eine Lieferung pünktlich ankommt oder im Dorf auf einen Hänger trifft.
Das Logistik-Management legt fest, welches Fahrzeug wann an welche Baustelle fährt und wie es dort abgeladen wird. Wir entwickeln dafür ein Konzept pro Vorhaben, das Zeitfenster, Fahrwege und Abladeplätze zusammenführt. Für die Landgemeinde heißt das vor allem: Wege zwischen den Ortsteilen sind länger, die Straßen im Kern schmaler als auf einer Großbaustelle in der Stadt.
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Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die A 71 führt mit dem Tunnel Schmücke unter dem gleichnamigen Höhenzug hindurch und verbindet die Anschlussstellen Heldrungen und Kölleda. Der Tunnel ist rund 1,7 Kilometer lang und seit dem 12. Dezember 2008 in Betrieb. Wer von der Autobahn kommt, erreicht Heldrungen auf kurzem Weg, für Lieferungen nach Hauteroda oder Oldisleben kommen aber noch Strecken auf Landes- und Gemeindestraßen dazu.
Südlich der Stadt Heldrungen verläuft die B 85 durch die Thüringer Pforte, an der auch Sachsenburg liegt. Seit 2010 entlastet eine Umgehung die Stadt, sodass Schwerverkehr den engen Kern meiden kann. Für die Planung heißt das: Lieferanten bekommen eine feste Anfahrt und werden nicht durch den Ort geschickt, wenn eine Umfahrung möglich ist.
Im Ortskern von Heldrungen mit der Festung und im alten Dorf von Oldisleben sind die Straßen dagegen schmal. Dort muss jede Lieferung mit Anwohnern, Gästen und Zufahrten der Nachbarschaft abgestimmt werden. Die entscheidende Frage lautet dort: Wo darf der Lastwagen halten, ohne den Verkehr zu stoppen?

Wir erfassen Gewerke, Materialströme und Fahrwege und leiten daraus einen Ablaufplan ab. Er berücksichtigt, ob die Baustelle in der Aue, am Hang oder im Ortskern liegt.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Das verhindert, dass mehrere Fahrzeuge gleichzeitig in einer Dorfstraße stehen. Außerdem erhalten die Gewerke Planungssicherheit.
Wir legen Anfahrt, Wendemöglichkeit und Abladeplatz fest. Bei Baustellen an der B 85 oder an Ortsdurchfahrten stimmen wir die Zufahrt mit der zuständigen Stelle ab.
Anlieger, Betriebe und Einrichtungen erfahren, wann Lieferverkehr zu erwarten ist. So lassen sich Konflikte vermeiden, bevor sie entstehen.
Lieferfahrzeuge stehen nicht im Ort, sondern werden zur Baustelle geleitet.
Gewerke erhalten ihr Material zum vereinbarten Zeitpunkt.
Anlieger wissen, wann Verkehr zu erwarten ist.
Mehrere Baustellen im Gemeindegebiet lassen sich über eine Planung verbinden.
→ Wir planen Haltepunkte und Einbahnwege so, dass Lastwagen den Ort nur in einer Richtung durchfahren und nicht wenden müssen.
→ Lieferungen werden gebündelt, sodass mehrere Baustellen an einem Tag in einer Tour bedient werden können.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender verteilt Anlieferungen auf den Tag und verhindert, dass Beton, Bewehrung und Ausbaumaterial zugleich eintreffen.
→ Wir legen für nasse Phasen eine zweite Anfahrt fest und stimmen Ladungen auf die befahrbare Fläche ab.
Arbeiten an Wohn- und Wirtschaftsgebäuden in engen Straßen, bei denen Material in kleinen Mengen zu festen Zeiten kommen muss.
Vorhaben an Bahnhof und Ortsrändern mit größeren Lieferungen, die über Landes- und Bundesstraßen anrollen.
Arbeiten an Verkehrswegen, bei denen Baustoffe in großer Menge und teils gleichzeitig geliefert werden.
Erschließungen in Ortsteilen, bei denen Rohre, Schächte und Aushub ständig bewegt werden.

Wir prüfen, welche Strecken Lieferfahrzeuge nutzen können und wo es eng wird.
Wir legen Zeitfenster, Abladeplätze und Reihenfolge der Lieferungen fest.
Gewerke, Lieferanten und Nachbarn erhalten die Planung und können Anpassungen melden.
Wir halten den Lieferkalender aktuell und passen ihn an, wenn sich der Bauablauf ändert.
Liegt eine Baustelle im Kern von Heldrungen und müssen Fertigteile oder Bewehrung angeliefert werden, dann prüfen wir zuerst, welche Straße der Lastwagen nehmen kann. Kommt er über die Umgehung, wird die letzte Strecke zum Abladeplatz festgelegt und mit den Anliegern besprochen.
Ist die Anlieferung auf einen Vormittag gelegt, dann gibt es für jedes Fahrzeug ein Zeitfenster und einen Platz zum Warten außerhalb des Kerns. Verzögert sich eine Lieferung, wird die Reihenfolge angepasst, ohne dass alle anderen Fahrzeuge stehen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet eng mit der Baustelleneinrichtung zusammen, denn Abladeflächen und Lager bestimmen, wie Lieferungen ablaufen. Es greift außerdem in die Absicherung ein, wenn Zufahrten beschrankt oder Fußgänger geschützt werden müssen.
So entsteht für Bauherren in An der Schmücke ein Ablauf, in dem Lieferung, Lager und Verkehrsführung zusammenpassen. Änderungen am Bauzeitenplan fließen laufend in den Lieferkalender ein.
Die meisten kommen über die A 71 und die Anschlussstelle Heldrungen. Von dort geht es über Landes- und Gemeindestraßen weiter. Wir legen für jede Baustelle eine feste Anfahrt fest und schicken die Fahrzeuge nach Möglichkeit über die Umgehung.

Nennen Sie uns Standort und Bauzeit. Wir besprechen mit Ihnen, wie die Anlieferung ablaufen kann.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in An der Schmücke. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit