
Bauen heißt Material bewegen. In Kölleda führt dieser Weg meist über wenige Straßen. Die Anschlussstelle Kölleda an der A 71 wurde am 3. September 2015 freigegeben. Von dort geht es über Landesstraße zur Stadt, dazu kreuzen sich in Kölleda die Bundesstraßen B 85 und B 176. Wer Lieferungen für eine Baustelle plant, muss diese Achsen kennen.
Logistik-Management bedeutet, die Anlieferung vorher zu ordnen: Wer kommt wann, über welchen Weg, an welches Tor, mit welchem Fahrzeug. Wir entwickeln dafür ein Konzept für Ihre Baustelle in Kölleda und steuern die Zeitfenster, sodass Fahrzeuge nicht vor dem Tor stehen und Nachbarn nicht leiden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die A 71 führt nach dem Schmücke-Tunnel bei Heldrungen in das Thüringer Becken und folgt dort der Unstrutniederung ostwärts bis Sömmerda. Für Schwertransporte und volle Sattelzüge ist die Anschlussstelle Kölleda daher der natürliche Einstieg. Der letzte Abschnitt läuft über die Landesstraße 1051, die Richtung Streitsee ausgebaut wurde und Dermsdorf mit einer Umgehung entlastet. Lieferverkehr sollte genau diese Strecke nutzen.
In der Stadt selbst ändert sich das Bild. Zwischen Markt, Roßplatz und Rathaus sind Straßen eng. Parkflächen werden von Anwohnern gebraucht. Lieferungen für ein Haus in der Altstadt müssen kurz, klein und angekündigt sein. Ein Lkw, der dort länger wartet, blockiert schnell die Durchfahrt.
Im Gewerbegebiet Kiebitzhöhe teilen sich Baufahrzeuge die Straße mit dem Verkehr der Betriebe. Zeitfenster sind dort wichtiger als Entfernung. Ein Abgleich mit Schichtwechseln und Werkverkehr verhindert, dass sich Baustellenfahrzeuge und Beschäftigte am selben Tor begegnen. Auch die Bahn gehört zum Bild: Der Haltepunkt Kiebitzhöhe liegt an der Pfefferminzbahn. Bahnübergänge sind bei der Routenwahl zu beachten.

Wir erfassen Gewerke, Materialflüsse und Lieferketten und legen fest, welche Anlieferungen wann nötig sind. Für Kölleda gehört dazu die Wahl der Route ab der A 71 und die Frage, wo Fahrzeuge zwischengelagert oder abgefertigt werden.
Jede Lieferung erhält ein Fenster. Sattelzüge, Betonmischer und Kleintransporter lassen sich so entzerren. Im Gewerbegebiet richten wir die Slots nach dem Takt der Nachbarbetriebe aus, in der Altstadt nach dem Straßenleben.
Wir planen Einbahnregelungen, Wendeflächen und Wartebereiche. An Bundesstraßen und Ortsdurchfahrten achten wir auf Sichtbeziehungen und darauf, dass keine Fahrzeuge in den fließenden Verkehr zurückstauen.
Anwohner, Betriebe und Verkehrsbehörde müssen wissen, was kommt. Wir bereiten Informationen vor und halten die Planung so offen, dass Änderungen im Bauablauf in den Lieferplan übernommen werden.
Fahrzeuge warten nicht auf der Straße, sondern werden zum Tor gelenkt.
Nachbarn und Betriebe erleben weniger Behinderung durch Baustellenverkehr.
Gewerke bekommen ihr Material, wenn sie es brauchen, nicht schon Tage davor.
Der Bauablauf bleibt planbar, weil Lieferketten vorab abgestimmt sind.
→ Wir legen für Altstadtbaustellen Umladepunkte außerhalb fest und fahren das Material mit kleineren Fahrzeugen nach.
→ Feste Zeitfenster und eine zentrale Annahme verteilen die Fahrzeuge über den Tag.
→ Wir fragen Zeiten ab und legen große Lieferungen in ruhigere Phasen.
→ Ein zweiter Zufahrtsweg und Puffer im Fenster fangen Verzögerungen auf.
Große Mengen Stahl, Beton und Fertigteile, die über Anschlussstelle und Landesstraße zugeführt werden.
Kleine Mengen in schmalen Straßen, kurze Haltezeiten, abgestimmte Termine.
Wandernde Baustellen an B 85 und B 176 mit wechselnder Anlieferung.
Neubau und Sanierung in Orten wie Großmonra oder Battgendorf, mit längeren Anfahrten und engen Ortsdurchfahrten.

Welche Stoffe, welche Mengen, welche Fahrzeuge: Wir sammeln die Angaben der Gewerke.
Wir wählen die Anfahrt ab der A 71 oder der Bundesstraße und verteilen die Lieferungen auf Zeitfenster.
Bauleitung, Nachbarn und Behörden erhalten den Plan und geben Rückmeldung.
Wir passen die Slots an den Baufortschritt an und halten die Beteiligten informiert.
Liegt eine Baustelle auf der Kiebitzhöhe und stehen Betonlieferungen für eine Bodenplatte an, dann bekommen die Mischfahrzeuge enge Zeitfenster hintereinander, ein Wartebereich auf dem Grundstück nimmt Überhang auf. Das Tor bleibt für Beschäftigte der Nachbarbetriebe frei.
Liegt die Baustelle in der Altstadt und es wird Dämmmaterial für ein Dach angeliefert, dann kommt die Ware auf einem kleinen Fahrzeug zu einem festen Termin, ein Mitarbeiter lenkt ein und der Gehweg wird währenddessen gesperrt. Danach rollt das Fahrzeug direkt weiter. Der Straßenraum steht den Anliegern wieder zur Verfügung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management setzt auf der Baustelleneinrichtung auf. Wo Tor, Lager und Wendeflächen liegen, bestimmt, welche Zeitfenster überhaupt möglich sind. Wir stimmen deshalb beide Planungen aufeinander ab.
Für die tägliche Umsetzung wird das Konzept in die operative Baulogistik übergeben: Personal an Tor und Lager führt die Slots aus, meldet Abweichungen und hält das Konzept auf dem aktuellen Stand.
Der übliche Weg führt über die Anschlussstelle Kölleda der A 71 und die ausgebaute Landesstraße 1051. Ob ein Transport genehmigt wird, entscheidet die zuständige Behörde. Wir planen die Strecke so, dass Genehmigung und Ausschilderung vorbereitet sind.

Nennen Sie uns Standort und Bauzeit, dann entwickeln wir ein Konzept für Ihre Anlieferung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Kölleda. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit