
Wer in Weimar Material anliefern lässt, fährt meist über die Autobahn 4 an, die im Südwesten der Stadt verläuft. Danach geht es über die Bundesstraßen 7 und 85 in Richtung Zentrum. Im Stadtkern angekommen, wird es eng. Die Altstadt liegt in einer Biegung der Ilm, viele Straßen sind für große Lastzüge nicht gebaut.
Das Logistik-Management sorgt dafür, dass Lieferungen zur Baustelle passen und nicht umgekehrt. Wir entwickeln ein Konzept, das Anfahrtswege, Zeitfenster und Abladezonen festlegt und alle beteiligten Firmen einbindet. Für Weimar steht dabei die Frage im Mittelpunkt, wie Lkw durch ein Stadtbild kommen, das von Fußgängern, Besuchern und Welterbestätten geprägt ist.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Weg zur Baustelle beginnt auf Fernstraßen und endet in Gassen. Zwischen Autobahnabfahrt und Altstadt liegen Ortsdurchfahrten und Kreuzungen. Ein Konzept muss deshalb Routen festlegen, die auch für lange Fahrzeuge befahrbar sind. Außerdem sieht es Alternativen vor, falls eine Straße gesperrt ist.
Weimar ist ein Ziel für Kulturtourismus. In der Nähe von Stadtschloss, Bibliothek, Park an der Ilm und Bauhausstätten bewegen sich viele Besucher zu Fuß. Lieferzeiten sollten so gelegt werden, dass Lkw nicht in Stoßzeiten des Fußverkehrs abladen. Das verlangt Zeitfenster, die mit den Abläufen im Umfeld abgestimmt sind.
Im Umfeld der Hochschulen, der Bibliothek und der Wohnquartiere herrscht tagsüber reger Betrieb. Anwohner und Einrichtungen reagieren empfindlich auf Lärm und blockierte Zufahrten. Wir planen daher Abladezeiten und Wartebereiche so, dass keine Fahrzeuge auf Rettungswegen oder vor Einfahrten stehen.

Wir legen fest, über welche Abfahrten, Straßen und Zufahrten Lieferfahrzeuge zur Baustelle gelangen. Ausweichrouten halten wir bereit. Dabei beachten wir Fahrzeuglängen, Tonnagen und Engstellen im Stadtgebiet.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Das vermeidet, dass mehrere Lkw gleichzeitig vor der Baustelle warten. Anlieferungen lassen sich so auf ruhigere Tageszeiten legen.
Wir bestimmen, wo abgeladen wird und wohin das Material danach kommt. Bei knappem Platz gehören Umschlagpunkte außerhalb des Zentrums dazu, von denen aus kleinere Fahrzeuge die letzte Strecke übernehmen.
Halteverbote, Sondernutzungen und Anwohnerinformationen stimmen wir frühzeitig ab. So wissen alle Beteiligten, wann Lieferverkehr zu erwarten ist.
Geordnete Zeitfenster verringern Wartezeiten und Leerlauf der Fahrzeuge.
Feste Routen schützen enge Altstadtstraßen vor ungeplantem Lieferverkehr.
Abgestimmte Anlieferzeiten reduzieren Konflikte mit Anwohnern und Besuchern.
Ausweichstrecken halten die Versorgung der Baustelle auch bei Sperrungen aufrecht.
→ Ein Slot-System verteilt die Ankünfte über den Tag. Ein Warteplatz außerhalb der Gasse nimmt Fahrzeuge auf, bis ihr Zeitfenster beginnt.
→ Wir stellen die Lieferkette auf kleinere Fahrzeuge um oder legen einen Umschlagpunkt an, von dem aus die letzte Strecke gefahren wird.
→ Wir verschieben Anlieferungen in ruhigere Stunden und stimmen sie mit den Betreibern der Einrichtungen im Umfeld ab.
→ Die vorbereitete Ausweichroute wird aktiviert. Die Fahrer erhalten die neue Zufahrt vor Fahrtantritt.
Viele Gewerke, wenig Platz und Zufahrten, die nur für kleinere Fahrzeuge taugen.
Baustellen neben Museen, Bibliotheken und Hochschulgebäuden mit Besucherverkehr.
Neubauten und Nachverdichtung an Straßen mit begrenzter Breite.
Vorhaben in Gewerbegebieten, bei denen Großtransporte über Bundesstraßen anreisen.

Wir prüfen Anfahrtswege, Engstellen und zulässige Fahrzeuggrößen zwischen Autobahn und Baufeld.
Wir entwerfen Routen, Abladezonen und ein Fenstersystem für alle beteiligten Lieferanten.
Lieferanten, Nachbarn und zuständige Stellen werden informiert, ihre Hinweise fließen ein.
Wir steuern die Lieferungen laufend, passen Zeitfenster an und halten Ausweichrouten bereit.
Liegt eine Baustelle in einer Gasse der Altstadt und kommen an einem Tag Beton, Fenster und Gerüstteile gleichzeitig an, dann blockieren sich die Fahrzeuge. Ein Zeitplan mit festen Abladefenstern löst das: Die Lieferungen treffen nacheinander ein und der Verkehr im Quartier bleibt in Bewegung.
Ist die Straße vor der Baustelle für lange Fahrzeuge nicht befahrbar, dann wird die Ladung an einem Punkt außerhalb des Zentrums auf kleinere Fahrzeuge umgeladen. Die Fahrer wissen vorab, wo sie sich melden und wie lange das Zeitfenster gilt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept greift in die Baustelleneinrichtung ein, denn Abladezonen und Lager hängen an denselben Flächen. Es wird zudem mit dem Personal vor Ort abgestimmt, das die Lieferungen annimmt und einweist.
Auch die Zugangsregelung gehört dazu: Wer einfährt, wird erfasst und zum richtigen Abladeplatz geleitet. So bleibt der Verkehr auf dem Gelände genauso geordnet wie auf der Straße davor.
Die Autobahn 4 verläuft im Südwesten der Stadt, die Bundesstraßen 7 und 85 führen weiter ins Zentrum. Auf dem letzten Stück legen wir Routen fest, die für die jeweilige Fahrzeuglänge und Tonnage passen.

Beschreiben Sie uns Lage und Zufahrt Ihrer Baustelle. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Routen und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Weimar. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit