
Bevor der erste Handwerker anrückt, muss feststehen, wo Container stehen, wo Material liegt und wie ein Lkw auf die Fläche kommt. Diese Vorarbeit ist die Baustelleneinrichtung. Sie umfasst Bauzaun und Zugänge, Unterkünfte und Sanitäranlagen, Lagerzonen sowie die Anschlüsse für Strom und Wasser.
In Sondershausen liegen die Voraussetzungen dafür von Fall zu Fall weit auseinander. Das Tal der Wipper trennt die Kernstadt rund um Markt und Schloss von den Hängen der Hainleite im Süden und der Windleite im Norden. Wer hier plant, braucht für jede Fläche ein eigenes Konzept.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Rund um den Markt und das Schloss ist der Platz knapp. Straßen sind schmal und der Bestand steht dicht an dicht. Ein Baufeld hat dort oft kaum Raum für Unterkünfte und Lager. Dann entscheidet die Einrichtung darüber, ob Anlieferung und Fußgänger nebeneinander funktionieren oder sich gegenseitig blockieren.
Die Hänge der Hainleite bestehen aus Muschelkalk. Der Untergrund ist dort zerklüftet und verkarstet. Im Oberen Muschelkalk treten außerdem Erdfälle auf. Für die Einrichtung heißt das, Stellflächen für Container und Lagerlasten nicht nach Bequemlichkeit zu wählen. Wo die Tragfähigkeit unklar ist, stimmen wir die Aufstellung mit der Bauleitung und dem Baugrundgutachten ab.
Ganz anders sieht die Lage in den Wohngebieten aus, die im 20. Jahrhundert entstanden sind. In Quartieren wie Borntal, Östertal oder Hasenholz gibt es mehr Freiflächen und breitere Straßen. Dort lässt sich ein Baufeld großzügiger gliedern. Dafür kommen häufig Ver- und Entsorgungsleitungen dazu, die vor der Aufstellung geklärt sein wollen.

Wir planen Büro- und Aufenthaltsräume sowie Sanitäreinheiten passend zur Fläche. In der Altstadt zählt jeder Quadratmeter. Am Stadtrand und auf größeren Grundstücken lassen sich die Anlagen weiter auseinander stellen.
Wir klären rechtzeitig, wo Anschlüsse liegen und wer sie freigibt. Die Verteilung auf der Fläche legen wir so aus, dass alle Gewerke versorgt sind und keine Leitungen über Fahrwege laufen.
Wir stimmen Zaunverlauf und Zugang auf die Straßen vor dem Baufeld ab. Wo ein Gehweg oder eine Fahrspur berührt wird, planen wir die Beschilderung und die Absperrung mit.
Wir weisen Zonen für Material und Entsorgung zu. Die Wege zwischen Zufahrt und Einbaustelle bleiben frei, auch wenn die Fläche klein ist.
Lieferungen finden von Beginn an ihren Platz. Wartezeiten vor dem Zaun entfallen.
Gewerke erreichen ihre Arbeitsbereiche über klare Wege.
Anwohner und Passanten sind durch Zäune und Beschilderung geschützt.
Die Bauleitung hat einen Plan, an dem sich Änderungen leicht nachvollziehen lassen.
→ Wir stapeln Unterkünfte wo möglich und legen Lagerflächen in Teilbereiche oder auf Nachbargrundstücke, sofern das mit den Eigentümern abgestimmt ist.
→ Wir prüfen die Schleppkurven vorab und planen Umschlagpunkte oder kleinere Fahrzeuge ein.
→ Wir ziehen Gutachten und Bauleitung heran und verschieben Lasten auf Bereiche, die der Boden tragen kann.
→ Wir klären den Anschlusspunkt früh und planen die Leitungsführung so, dass sie weder Zufahrten noch Gehwege kreuzt.
Enge Baufelder mit knapper Fläche für Unterkünfte und Lager, oft mit Gehweg und Straße als Nachbarn.
Zäune und Gerüstzugänge, die den Bestand schonen und den Besucherverkehr nicht behindern.
Größere Flächen mit mehreren Bauabschnitten, bei denen Container und Lager mit dem Bauablauf wandern.
Freie Grundstücke mit eigener Zufahrt, auf denen Anschlüsse und Baustraße zuerst geplant werden.

Wir betrachten Grundstück, Zufahrten und Umgebung und klären, was auf dem Baufeld Platz findet.
Wir zeichnen Zaun, Zugänge, Container, Lagerzonen und Wege in einen Lageplan ein.
Wir besprechen den Plan mit Bauleitung und Beteiligten und klären Anschlüsse sowie Genehmigungen.
Wir richten die Fläche ein und passen sie an, wenn sich der Bauablauf verändert.
Liegt eine Baustelle in einer engen Gasse nahe dem Markt, dann bleibt neben dem Gebäude kaum Fläche. In diesem Fall wird zuerst geklärt, ob ein Teil der Straße befristet für Unterkünfte und Zwischenlager genutzt werden darf. Davon hängt ab, wie der Zaun verläuft und wo die Zugänge liegen.
Danach folgen die Details: Eine Schleuse für Personen, ein getrennter Weg für Material und eine Absprache mit Anliegern über Lieferzeiten. Sind die Zonen festgelegt, ändert sich im Bauablauf nur noch wenig.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Einrichtung ist die Grundlage für alle weiteren Leistungen. Das Zeitfenstermodell der Lieferungen orientiert sich an den Zufahrten und Entladeflächen. Auch die operative Arbeit auf der Baustelle folgt den Lagerzonen, die vorab festgelegt wurden.
Zaun und Zugänge bilden zugleich die Basis für Zugangskontrolle und Wachdienst. Wir planen sie so, dass spätere Sicherheitsmaßnahmen nicht erst nachträglich eingebaut werden müssen.
Wir beginnen mit der Frage, was die Fläche tatsächlich hergibt. Reicht sie nicht für Unterkünfte und Lager, prüfen wir Nachbarflächen oder befristete Nutzung von Straßenraum. Anlieferung und Fußverkehr legen wir von Anfang an getrennt aus.

Schildern Sie uns Lage und Größe der Fläche. Wir melden uns mit einer ersten Einschätzung zur Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Sondershausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit