
Die Landgemeinde Unstrut-Hainich liegt zwischen Mühlhausen und Bad Langensalza. Fast jede Lieferung dorthin nimmt denselben Weg. Die B 247 verbindet beide Städte. Mit der neuen Ortsumgehung von Großengottern und Schönstedt hat sich die Verkehrsführung der Region verschoben. Für die Anlieferung auf Baustellen bedeutet das neue Wege und neue Engstellen.
Logistik-Management heißt, diese Wege zu planen, bevor der erste Lkw rollt. Wir legen Zeitfenster fest, ordnen Lieferungen den Zufahrten zu und stimmen sie mit dem übrigen Verkehr der acht Ortsteile ab. So kommt das Material an, wann es gebraucht wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Anschlussstellen der Umgehung heißen Großengottern-Nord, Großengottern-Süd/Schönstedt-Nord und Schönstedt-Süd. Für Liefernde ist das eine klare Orientierung: Der Weg zur Baustelle führt von dort in die Ortsteile, nicht mehr mitten durch die alten Ortsdurchfahrten. Diese Zuordnung gehört in jede Lieferanweisung.
Ein zweiter Rahmen ist die Landwirtschaft. Das Thüringer Becken ist fruchtbares Ackerland, in der Erntezeit teilen sich Mähdrescher, Schlepper und Baustellenverkehr dieselben Gemeindestraßen. Zeitfenster für schwere Lieferungen sollten deshalb mit den Spitzen des landwirtschaftlichen Verkehrs abgestimmt werden.
Drittens zählt die Nachbarschaft. In Dörfern fällt jeder Sattelzug auf. Wir bündeln Fahrten, vermeiden Leerlauf vor Wohnhäusern und halten Wendeplätze auf dem Baugrundstück frei, damit Fahrzeuge nicht auf der Dorfstraße rangieren.

Für Altengottern, Flarchheim, Großengottern, Heroldishausen, Mülverstedt, Weberstedt und die beiden jüngeren Ortschaften legen wir die Anfahrt einzeln fest. Fahrer erhalten eine Beschreibung mit Anschlussstelle, Abbiegepunkten und Wendemöglichkeit.
Jede Lieferung bekommt ein Fenster. Wir verteilen die Anlieferungen über den Tag und vermeiden, dass mehrere Fahrzeuge gleichzeitig an der Einfahrt stehen. Bei Betonlieferungen oder Sondertransporten stimmen wir Zeiten mit der Gemeinde ab.
Mehrere Gewerke bestellen oft getrennt. Wir fassen Bestellungen zusammen, wo es sinnvoll ist. So sinkt die Zahl der Fahrten durch die Dörfer.
Gibt es Einschränkungen auf Gemeindestraßen, etwa Tonnagegrenzen oder schmale Durchfahrten, klären wir Ausnahmen und Ersatzrouten. Anlieger erfahren frühzeitig, wann mit erhöhtem Verkehr zu rechnen ist.
Material trifft zeitgenau ein und liegt nicht tagelang im Weg.
Weniger Fahrten bedeuten weniger Lärm und weniger Schmutz in den Dörfern.
Fahrer finden die Baustelle ohne Suchfahrten durch fremde Ortsteile.
Die Gemeinde und die Anlieger wissen, wann Schwerverkehr zu erwarten ist.
→ Wir planen, welche Fahrzeuglängen in welchen Ortsteil passen. Bei Bedarf wählen wir kleinere Fahrzeuge oder eine Umladung am Ortsrand.
→ Lieferfenster für schwere Fahrzeuge legen wir auf ruhigere Tageszeiten und sprechen kritische Straßenabschnitte vorab mit den Anliegern ab.
→ Wir aktualisieren Anfahrtspläne für Fahrer und Lieferanten, damit nicht noch die alte Route durch die Ortsmitte genutzt wird.
→ Ein Aufstellbereich auf dem Grundstück und feste Zeitfenster halten die Gemeindestraße frei.
Für Anschlüsse, Rampen und Brücken über Bahn und Fluss werden große Mengen Material in kurzer Zeit gebraucht.
Mehrere Bauherren bauen gleichzeitig. Die Lieferungen verteilen sich dabei auf eine einzige Erschließungsstraße.
Bauarbeiten neben laufendem Betrieb verlangen Zeitfenster, die Werksverkehr und Baustellenverkehr trennen.
Stahlbauteile und Fertigteile kommen als Sondertransporte und brauchen abgestimmte Wege.

Wir sammeln die Materialplanung der Gewerke und ordnen sie nach Menge, Fahrzeugart und Zeitpunkt.
Aus Anschlussstellen, Ortsdurchfahrten und Zufahrt entsteht ein Plan mit festen Zeitfenstern.
Lieferanten bekommen ihre Route, Anlieger einen Hinweis auf erhöhten Verkehr.
Wir passen Zeitfenster an, wenn sich der Baufortschritt oder die Verkehrslage ändert.
Liegt eine Baustelle in Heroldishausen oder Mülverstedt und wird eine Betondecke gegossen, dann müssen mehrere Mischfahrzeuge in dichter Folge anrücken. Wir legen die Reihenfolge fest und bestimmen, wo die Fahrzeuge warten. Zugleich informieren wir die Nachbarschaft, damit niemand von der Zufahrt überrascht wird.
Fällt der Termin in die Erntezeit, dann prüfen wir, ob sich die Lieferung in den frühen Vormittag verschieben lässt. Ein Plan mit Ausweichroute über die Anschlussstellen der B 247 stellt sicher, dass der Ablauf auch bei Störungen nicht abreißt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Eine Liefersteuerung braucht eine passende Zufahrt. Deshalb verzahnen wir das Logistik-Management mit der Baustelleneinrichtung und stimmen Aufstellflächen, Tore und Wege aufeinander ab.
Auf der Baustelle selbst übernimmt die operative Seite den Empfang. Wer die Fahrer einweist und die Ware zuordnet, richtet sich nach dem Slotplan, den wir für Unstrut-Hainich aufstellen.
Sie ist die Hauptachse zwischen Mühlhausen und Bad Langensalza. Die Umgehung von Großengottern und Schönstedt führt Verkehr an den Ortskernen vorbei. Wir weisen Lieferanten über die passende Anschlussstelle zu.

Nennen Sie uns Baufeld und Materialbedarf, wir ordnen Anfahrt und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Unstrut-Hainich. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit