
Wer in Unstrut-Hainich baut, startet selten auf einer engen Innenstadtparzelle. Die Landgemeinde zieht sich über gut 117 Quadratkilometer im nördlichen Thüringer Becken und umfasst acht Ortsteile von Altengottern bis Weberstedt. Platz ist meist vorhanden. Gefragt ist deshalb weniger die Frage, ob eine Fläche reicht, sondern wie sie gegliedert wird.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container stehen, wie Lkw einfahren und wo Material liegt. In Unstrut-Hainich kommen Ortsränder, Feldwege und die Unstrutaue als Rahmen hinzu. Wir planen die Einrichtung so, dass sie zum jeweiligen Ortsteil passt und mit dem Baufortschritt mitwächst oder schrumpft.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Untergrund bestimmt die Planung. Das Thüringer Becken gilt als fruchtbares Ackerland. Die Randhöhen wie der Hainich bestehen aus Muschelkalk. Auf unbefestigten Flächen am Ortsrand braucht eine Containeranlage tragfähige Standflächen, sonst versinken Zufahrt und Stellplätze nach dem ersten Starkregen.
Die Unstrut ist hier kein ruhiger Bach. Altengottern kennt Hochwasser seit Jahrhunderten, 1670 entstand ein Damm und 1799 hinterließ ein Eisstau eine Marke an der Dorfkirche. Wer in Flussnähe einrichtet, plant Lagerflächen für Material und Betriebsstoffe bewusst oberhalb der Aue.
Dazu kommen die Wege. Die neue Ortsumgehung der B 247 bei Großengottern und Schönstedt verändert, wie Fahrzeuge in die Ortsteile gelangen. Die Einfahrt zur Baustelle wird nicht mehr über die Ortsdurchfahrt gedacht, sondern über die Anschlussstellen und die dahinterliegenden Gemeindestraßen.

Wir zeichnen auf, wo Büro- und Aufenthaltscontainer, Materiallager, Wendeflächen und Abstellplätze liegen. Auf den großzügigen Flächen der Landgemeinde achten wir darauf, dass Laufwege der Beschäftigten und Fahrwege der Lkw sich nicht kreuzen.
Feldwege und Ortsränder sind nicht für schwere Fahrzeuge gebaut. Wir prüfen mit Ihnen, ob Schotterlagen, Fahrplatten oder ein anderer Weg zur Baustelle nötig sind und wo die Zufahrt von der Landesstraße oder Bundesstraße abzweigt.
Außerhalb der geschlossenen Ortslagen liegt der nächste Anschlusspunkt oft weiter weg als gedacht. Wir klären früh mit dem Netzbetreiber und dem Wasserversorger den Anschlusspunkt. Verteiler und Leitungen legen wir so, dass Gewerke nicht ständig umziehen müssen.
Ein Zaun grenzt Gefahrenbereiche ab und hält Unbefugte fern. Am Ortsrand sind Wanderer, Radfahrer und landwirtschaftlicher Verkehr nah, deshalb planen wir Tore, Hinweisschilder und Ausweichstellen mit ein.
Eine Baustelle, die vom ersten Tag an strukturiert ist, braucht später weniger Umbauten.
Befestigte Zufahrten verringern Schäden an Feldwegen und Gemeindestraßen.
Klare Lagerflächen sparen Suchzeiten und schützen Material vor Nässe.
Ein abgestimmter Zaun mit Toren entlastet Anwohner und landwirtschaftliche Betriebe.
→ Wir sehen vor Baubeginn tragfähige Standflächen und befestigte Fahrspuren vor, damit Container und Lieferverkehr auch bei nassem Wetter nutzbar bleiben.
→ Lager, Tankplätze und Strominseln planen wir außerhalb der Aue oder erhöht. Zusätzlich legen wir fest, wie schnell Material bei Warnlage geräumt werden kann.
→ Wir entwerfen die Einrichtung je Ortsteil neu und übernehmen nicht pauschal den Plan der letzten Baustelle, weil Versorgung und Zufahrt sich von Dorf zu Dorf unterscheiden.
→ Wir halten Feldzufahrten frei und stimmen Ein- und Ausfahrten so ab, dass Erntefahrzeuge und Baustellenverkehr einander nicht blockieren.
Anschlüsse, Entwässerung und Nebenanlagen an der neuen Straßenführung brauchen Lagerflächen und feste Zufahrten für Bautransporte.
Bei Erschließungen entstehen zeitweise viele parallele Baufelder, die gemeinsam organisiert werden müssen.
Anbauten an Hallen oder Werkshöfe verlangen Zufahrten, die den laufenden Betrieb nicht behindern.
Photovoltaikflächen, wie in Großengottern seit 2010 vorhanden, brauchen für Erweiterung oder Instandhaltung Fahrwege und Lagerplätze.

Wir sehen uns Baufeld, Zufahrt und Anschlussmöglichkeiten an und halten fest, was im Ortsteil vorhanden ist.
Daraus entsteht ein Plan mit Containern, Lager, Wegen und Zaun, den Sie freigeben.
Wir koordinieren Aufbau, Anschlüsse und Beschilderung bis zur Übergabe an die Gewerke.
Ändert sich die Bauphase, passen wir Flächen und Zufahrten an und dokumentieren den Stand.
Liegt eine Baustelle an einem Ortsrand von Großengottern oder Schönstedt und grenzt an Ackerfläche, dann beginnt die Planung mit der Frage nach Zufahrt und Standfläche. Wir markieren, wo Lkw wenden, wo Container stehen und wo Material gelagert wird. Danach folgt die Abstimmung von Strom und Wasser mit den Versorgern.
Grenzt das Baufeld an die Unstrutaue, dann wird zusätzlich die Hochwasserlage berücksichtigt. Das Material liegt höher, Tanks stehen außerhalb gefährdeter Bereiche und die Einrichtung lässt sich im Notfall rasch abbauen. So bleibt der Bauablauf stabil, auch wenn das Wetter wechselt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der erste Baustein. Auf ihr bauen Liefersteuerung, Zugangskontrolle und Entsorgung auf. In Unstrut-Hainich lohnt es sich, diese Punkte gemeinsam zu denken, weil Zufahrt, Zaun und Lagerflächen sich gegenseitig bedingen.
Wir halten den Plan lebendig. Wächst die Baustelle in einen zweiten Bauabschnitt, passen wir Flächen und Zufahrten an und stimmen die Änderung mit Bauleitung und Beteiligten ab.
Das hängt vom Vorhaben ab. Liegen mehrere Baufelder in verschiedenen Ortsteilen, bekommt meist jedes eine eigene Einrichtung, weil Zufahrt, Strom und Wasser dort unterschiedlich sind. Wir stimmen das vorab mit Ihnen ab.

Schildern Sie uns Ihr Vorhaben, wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen, Zufahrt und Versorgung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Unstrut-Hainich. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit