
Hörselberg-Hainich ist mit gut 142 Quadratkilometern eine der flächengrößten Gemeinden Thüringens. Siebzehn Ortsteile verteilen sich zwischen den Hörselbergen im Süden und dem Südrand des Hainich im Norden. Wer hier baut, richtet seine Baustelle oft auf weitem Gelände ein: auf Gewerbeflächen am Rand eines Dorfes, auf einer Fläche im Industriegebiet Kindel oder an einer Leitungstrasse durch Feld und Wald.
Eine Baustelleneinrichtung ist deshalb in Hörselberg-Hainich selten eine Frage des Platzmangels. Es geht eher darum, die vorhandene Fläche sinnvoll zu ordnen. Wo stehen Container und Lager, wo fahren Lkw hinein und wieder hinaus, wo kommen Baustrom und Bauwasser her? Und wie wird die Grenze zur Straße oder zum Nachbarbetrieb gesichert? Genau das planen wir, bevor das erste Fahrzeug anrollt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die A 4 führt auf 14,4 Kilometern durch das Gemeindegebiet. Mit den Anschlussstellen Eisenach-Ost bei Großenlupnitz und Sättelstädt liegen die Gewerbegebiete nah an der Autobahn. Für die Einrichtung heißt das: Schwerlastfahrzeuge kommen in der Regel über die B 84 oder die B 7 und müssen die Einfahrt ohne Rangieren auf der öffentlichen Straße erreichen. Die Zufahrt wird deshalb als Erstes geplant, bevor Container und Lagerflächen ihren Platz bekommen.
Das Industriegebiet Kindel bildet zusammen mit dem Verkehrslandeplatz ein Areal von rund 120 Hektar auf einem flachen Höhenzug am Südrand des Hainich. Die Lage gilt als windig. Bei der Einrichtung bedeutet das: Lagerflächen für Plattenware, Bauzaunelemente und Schalung brauchen Sicherung gegen Wind. Kranstellflächen werden mit dem Betreiber des Platzes abgestimmt.
Teile der Gemarkungen Sondra, Sättelstädt und Bolleroda sind Trinkwasserschutzgebiet. Wer dort eine Baustelle einrichtet, plant Betankungsplätze, Waschflächen und Gefahrstofflager von Anfang an mit dichter Unterlage und festen Regeln. Auch Nesse und Hörsel mit ihren Zuflüssen verlangen, dass Wasser von der Baustelle nicht ungeordnet abläuft.

Wir planen die Standorte für Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer samt Sanitär. Auf den großen Flächen der Gewerbegebiete bei Behringen und Großenlupnitz liegt die Herausforderung darin, Wege zwischen Arbeitsplatz und Aufenthaltsbereich kurz zu halten und Anschlüsse für Strom und Abwasser sauber zu führen. Umfang und Ausstattung stimmen wir nach Absprache mit der Bauleitung ab.
Die Anschlüsse werden mit dem Versorger und der Bauleitung abgestimmt, die Verteilung auf der Fläche wird so geplant, dass kein Gewerk auf Strom oder Wasser wartet. Bei Arbeiten nahe dem Wasserwerk Sondra gehört dazu auch die Frage, wo Schmutzwasser aus dem Baubetrieb gesammelt wird.
Ein Bauzaun trennt Baustelle und Nachbarschaft. An Bundes- und Landstraßen wie der B 84 oder der L 2113 kommt die Beschilderung der Ein- und Ausfahrt hinzu. Wir legen fest, wo die Zaunlinie verläuft, wo Tore und Fahrgassen sitzen und wie Fußgänger oder Radfahrer an der Baustelle vorbeigeführt werden.
Ein Lageplan legt fest, wo Material abgeladen wird, wo Kranradius und Verkehrsflächen liegen und wie Rettungswege frei bleiben. Auf windexponierten Flächen werden Lagerbereiche so angeordnet, dass lose Teile gesichert werden können. Abfallcontainer bekommen einen festen Platz mit Zufahrt für das Entsorgungsfahrzeug.
Zufahrt, Lager und Containerstandorte sind geplant, bevor die erste Lieferung eintrifft.
Die Anlage wird auf die Bedingungen von Hörselberg-Hainich zugeschnitten, von der Autobahnnähe bis zum Wasserschutz.
Bauleitung und Gewerke finden eine Baustelle vor, auf der Wege, Zonen und Regeln von Beginn an feststehen.
Planung und Umsetzung greifen ineinander, sodass Änderungen im Bauablauf in den Einrichtungsplan einfließen.
→ Ein Einrichtungsplan teilt die Fläche in Zonen für Lager, Aufenthalt, Fahrwege und Entsorgung. Die Zonen werden vor Ort abgesteckt und beschildert.
→ Die Anfahrtsroute von der Anschlussstelle zur Baustelle wird festgelegt und den Lieferanten mitgeteilt. Die Einfahrt erhält Aufstellfläche, damit keine Lkw auf der Straße warten.
→ Betankung, Wasch- und Lagerplätze werden auf dichter Unterlage geplant, mit Auffangmöglichkeit und klar benannten Verantwortlichen. Die Auflagen der Behörden werden zu Beginn mit der Bauleitung durchgesprochen.
→ Zaunelemente werden ausreichend beschwert oder verankert, Lagerware wird gesichert. Bei Sturm gilt ein vorab besprochener Ablauf für das Einsammeln loser Teile.
Neubau und Erweiterung auf großer Fläche mit Schwerlastanlieferung und windiger Lage.
Werkstätten, Hallen und Betriebshöfe, oft neben laufendem Betrieb.
Wasser, Abwasser und Strom entlang von Straßen und durch Feld und Wald, mit wechselnden Lagerplätzen.
Zuwege, Kranflächen und Lager auf der Tüngedaer Höhe und westlich von Beuernfeld.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt und Umgebung an und klären mit der Bauleitung, was die Baustelle braucht.
Aus Begehung und Bauablauf entsteht ein Lageplan mit Zufahrt, Lager, Containern, Zaun und Entsorgung.
Zaun, Beschilderung, Anschlüsse und Containerstandorte werden nach Plan eingerichtet und mit der Bauleitung abgenommen.
Wenn sich Bauphasen ändern, passen wir Wege und Flächen an und halten den Plan aktuell.
Liegt eine Baustelle für eine neue Halle in einem der Gewerbegebiete bei Behringen oder Großenlupnitz, dann kommen Zulieferer überwiegend von der A 4 und über die B 84. Wir planen in diesem Fall eine Einfahrt mit Aufstellfläche, eine Fahrgasse entlang der Grundstücksgrenze und eine Containergruppe am Rand, die den Baubetrieb nicht stört.
Grenzt das Grundstück an einen laufenden Betrieb, dann kommen eine Trennung der Verkehrsflächen und eine Abstimmung der Anlieferzeiten hinzu. Der Einrichtungsplan wird mit der Bauleitung durchgesprochen und angepasst, sobald sich Bauphasen ändern.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung steht am Anfang, ist aber keine einmalige Sache. Mit jeder Bauphase verschieben sich Lagerflächen, Kranstandorte und Fahrwege. In Hörselberg-Hainich mit seinen großen Flächen lohnt es sich, den Plan regelmäßig zu prüfen und anzupassen.
Wir verzahnen die Einrichtung mit Liefersteuerung, Zugangskontrolle und Entsorgung. So wissen Lieferanten, wo sie hinfahren. Wachkräfte wissen, wer Zutritt hat. Die Entsorgung weiß, wo Container stehen. Das gilt für eine einzelne Halle ebenso wie für eine Leitungstrasse über mehrere Ortsteile.
Möglichst vor der Vergabe der ersten Gewerke. Zufahrt, Lagerflächen und Anschlüsse bestimmen, wie die Anlieferung läuft. Sie lassen sich leichter ändern, solange noch nichts gebaut ist.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hörselberg-Hainich. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit