
Hörselberg-Hainich ist dünn besiedelt: Auf mehr als 142 Quadratkilometern leben rund 41 Menschen je Quadratkilometer. Im Gemeindegebiet gibt es nur noch eine allgemeinmedizinische Praxis in Behringen. Für Akutfälle und Notfälle sind die Kliniken in Eisenach und Bad Langensalza zuständig. Wer hier eine größere Baustelle betreibt, plant deshalb die Erstversorgung gründlich ein.
Betriebssanitäter überbrücken die Zeit zwischen dem Unfall und dem Eintreffen des Rettungsdienstes. Sie versorgen Verletzte, sichern den Platz, weisen den Rettungswagen ein und dokumentieren den Vorfall. Wir stimmen Umfang und Besetzung mit der Bauleitung ab und richten sie an Größe und Gefährdung der Baustelle aus.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Weg zu den Kliniken führt in der Regel über Autobahn und Bundesstraßen nach Eisenach oder Bad Langensalza. Die Rettungswache in Behringen ist nach der Gemeindebeschreibung nur tagsüber besetzt. Wer außerhalb dieser Zeiten arbeitet oder auf abgelegenen Flächen baut, kann sich nicht darauf verlassen, dass Hilfe in wenigen Minuten eintrifft. Eine Ersthilfe vor Ort verbessert die Lage in der Zwischenzeit.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 sind Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten Pflicht. In Hörselberg-Hainich erreichen das vor allem große Hallen- und Industriebauten im Industriegebiet Kindel und in den Gewerbegebieten. Auch darunter kann eine Sanitätskraft sinnvoll sein, wenn die Arbeiten gefährlich sind, etwa beim Hochbau oder bei Kranarbeiten.
Die Baustellen reichen von der Halle bis zur Leitungstrasse und zum Standort einer Windenergieanlage. Auf Höhen wie der Tüngedaer Höhe oder bei Beuernfeld sind Zufahrten schwer zugänglich und Wege für den Rettungsdienst lang. Der Notfallplan legt deshalb fest, wo der Rettungswagen einfährt, wer ihn einweist und wie die Baustelle der Leitstelle beschrieben wird.

Eine ausgebildete Kraft ist vor Ort, versorgt Verletzte und koordiniert den Rettungsdienst. Wie viele Sanitäter nötig sind, richtet sich nach Größe und Gefährdung der Baustelle und wird mit der Bauleitung besprochen.
Auf weitläufigen Flächen zählt jede Minute. Geschulte Ersthelfer unter den Einsatzkräften können bis zum Eintreffen der Sanitäter eingreifen. Ausstattung wie Verbandmaterial stimmen wir nach Absprache mit der Bauleitung ab.
Brandschutzhelfer kennen Löscheinrichtungen, Fluchtwege und Sammelstellen. Auf Hallenbaustellen mit Dämmstoffen und Heißarbeiten ist das ein wichtiger Baustein.
Wir erstellen einen Plan mit Rettungswegen, Sammelpunkt, Einweisung des Rettungsdienstes und Notrufbeschreibung. Alle Beteiligten kennen ihn, bevor die Arbeit beginnt.
Verletzte werden versorgt, bevor der Rettungsdienst eintrifft.
Der Notfallplan berücksichtigt Anfahrt, Zufahrt und Zielklinik für Ihre Baustelle.
Brandschutz und Erste Hilfe laufen auf der Baustelle in einer Hand zusammen.
Sie erfüllen die Pflicht nach DGUV Vorschrift 1 bei Baustellen mit mehr als 100 Versicherten.
→ Der Notfallplan nennt Anfahrtsweg und Zielklinik. Vor Ort sorgt eine Sanitätskraft für Erstversorgung, bis der Rettungsdienst eintrifft.
→ Ein Einweiser wartet am Tor und führt das Fahrzeug direkt zum Unfallort. Zufahrt und Koordinaten stehen im Notfallplan.
→ Wir legen Rettungspunkte fest und prüfen vorab, wie Verletzte zum Fahrzeug gelangen. Die Absprache läuft mit der Bauleitung.
→ Bei Arbeiten in den Randzeiten wird die Besetzung von Sanitätskräften mitgeplant und der Notruf geübt.
Viele Gewerke gleichzeitig, Arbeiten in der Höhe und Heißarbeiten.
Großbaustellen mit hoher Belegung und Schwerlastverkehr.
Offene Gräben, Maschinenverkehr und lange Wege zum Rettungswagen.
Arbeiten mit Kran in der Höhe auf schwer zugänglichen Flächen.

Wir klären mit der Bauleitung, wie viele Personen arbeiten und welche Arbeiten gefährlich sind.
Rettungswege, Sammelpunkt, Zielklinik und Einweisung des Rettungsdienstes werden festgelegt.
Die Sanitätskraft wird eingewiesen und ist während der Arbeitszeit auf der Baustelle.
Versorgungen und Vorfälle werden festgehalten und mit der Bauleitung besprochen.
Sind auf einer Hallenbaustelle im Gewerbegebiet mehr als 100 Versicherte tätig, dann braucht die Baustelle eine Sanitätskraft. Wir legen in diesem Fall mit der Bauleitung den Sammelpunkt fest und stellen sicher, dass der Rettungswagen am Tor eingewiesen wird. Die Besatzung kennt den Weg zur Zielklinik in Eisenach oder Bad Langensalza.
Stürzt ein Handwerker vom Gerüst, dann sichert die Sanitätskraft die Stelle, versorgt die Verletzungen und beschreibt dem Rettungsdienst den Weg. Danach dokumentiert sie den Vorfall und informiert die Bauleitung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Notfallplan hängt an der Baustelleneinrichtung. Rettungswege, Tore und Aufstellflächen werden so geplant, dass sie im Ernstfall frei bleiben. Bei der operativen Baulogistik achten wir darauf, dass keine Lieferung die Zufahrt blockiert.
Mit dem Wachpersonal am Tor ist der Rettungsdienst schneller eingewiesen. Wer die Zufahrt kontrolliert, kann im Notfall sofort öffnen und den Weg freihalten.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist er auf Baustellen mit mehr als 100 Versicherten Pflicht. Auch bei weniger Beschäftigten kann er sinnvoll sein, etwa bei gefährlichen Arbeiten oder wenn die Wege zur Klinik lang sind.

Nennen Sie uns Größe und Arbeiten der Baustelle. Wir melden uns mit einem Vorschlag für den Sanitätsdienst.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hörselberg-Hainich. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit