
Auf Baustellen passieren Unfälle selten angekündigt. Ein Sturz von der Leiter oder eine Schnittverletzung braucht sofort jemanden, der weiß, was zu tun ist. In Wutha-Farnroda stellt sich zusätzlich eine Ortsfrage: Wie kommt der Rettungsdienst zum Baufeld? Wie wird er eingewiesen, wenn das Gelände im Hang oder hinter einem Zaun liegt?
Betriebssanitäter übernehmen die Erstversorgung und rufen bei Bedarf den Rettungsdienst. Sie dokumentieren Vorfälle und sind der erste Ansprechpartner für medizinische Fragen auf der Baustelle. Brandschutzhelfer ergänzen das Team und kümmern sich um Löscheinrichtungen und Evakuierung.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Größe der Baustelle bestimmt, was gebraucht wird. Nach der DGUV Vorschrift 1 sind Betriebssanitäter auf Baustellen mit mehr als 100 gleichzeitig Beschäftigten Pflicht. Hallenbauten in den Gewerbegebieten erreichen diese Größe in der Spitzenzeit des Rohbaus schnell. Kleinere Vorhaben kommen mit Ersthelfern aus. Wir klären im Gespräch, welche Stufe passt.
Medizinische Grundversorgung gibt es in Wutha-Farnroda in Hausarztpraxen und einer Außenstelle eines Medizinischen Versorgungszentrums. Für schwerere Fälle führt der Weg über die Straße in die Region. Deshalb zählt bei jedem Vorhaben der Rettungsweg. Der Sanitäter kennt die Zufahrt zum Baufeld, hält sie frei und weist den Rettungsdienst ein, wenn das Gelände unübersichtlich ist.
Das Gelände selbst beeinflusst das Risiko. Baustellen an Hängen der Hörselberge haben Gefälle und wechselnden Untergrund. Neben der Bahn und der B 88 herrscht Verkehr. Bei Arbeiten mit Kran und Gerüst, Abbruch oder Tiefbau steigt die Verletzungsgefahr. Ein Sanitäter vor Ort verkürzt die Zeit bis zur ersten Hilfe und entlastet die Bauleitung.

Das eingesetzte Personal verfügt über Ersthelfer-Kenntnisse. Dadurch ist auf dem Baufeld schnell jemand zur Stelle, auch wenn gerade kein Sanitäter in Sichtweite ist.
Bei größeren Vorhaben stellen wir Sanitäter mit erweiterter Ausbildung. Sie versorgen Verletzte und koordinieren den Rettungsdienst. Welche Ausstattung die Baustelle braucht, stimmen wir nach Absprache ab.
Sie sind geschult im Umgang mit Löscheinrichtungen und in der Räumung von Gebäuden. Auf Baustellen mit Schweiß- und Trennarbeiten ist das ein wichtiger Baustein.
Wir legen fest, wo der Rettungsdienst einfährt und wer ihn empfängt. Schwer zugängliche Bereiche werden vorab erfasst, damit im Ernstfall keine Zeit verloren geht.
Verletzte werden ohne Verzögerung versorgt.
Gesetzliche Vorgaben zur Ersten Hilfe lassen sich sauber erfüllen.
Der Rettungsdienst wird zielgerichtet an die Unfallstelle geführt.
Die Bauleitung hat einen festen Ansprechpartner für Unfälle und Brandschutz.
→ Ab einer bestimmten Zahl ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. Wann die Schwelle erreicht wird, prüfen wir gemeinsam. Den Einsatz planen wir entsprechend.
→ Eine benannte Einweisungsperson und eine freie Zufahrt verhindern Suchzeiten. Der Zugangspunkt ist allen Beteiligten bekannt.
→ Der Sanitäter weiß, wo gearbeitet wird. Den Weg zu schwer zugänglichen Stellen plant er im Voraus.
→ Brandschutzhelfer sind in diesen Phasen anwesend. Sie kontrollieren Löschmittel und achten auf Fluchtwege.
Viele Beschäftigte in der Rohbauphase, Kran und Schwerlast, hohe Verletzungsgefahr.
Auf Bestandsflächen sind Staub, Schutt und Absturzgefahr typische Risiken.
Gräben und Schächte verlangen einen schnellen Zugang für Rettungskräfte.
Gerüste und Arbeiten in der Höhe erfordern Erste Hilfe in Reichweite.

Wir klären Zahl der Beschäftigten und Art der Arbeiten und bestimmen die nötige Stufe der Absicherung.
Zufahrt und Einweisungspunkt werden bestimmt und der Bauleitung bekannt gemacht.
Sanitäter und Brandschutzhelfer sind in den kritischen Phasen anwesend.
Vorfälle werden festgehalten. Der Einsatz wird angepasst, wenn die Baustelle wächst oder schrumpft.
Entsteht in Wutha-Farnroda ein größerer Hallenbau, dann arbeiten im Rohbau zeitweise weit mehr als 100 Personen auf dem Gelände. In dieser Phase ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Er verschafft sich zu Beginn einen Überblick über Zufahrt, Kranstandorte und Bereiche mit erhöhtem Risiko und legt fest, wo der Rettungsdienst einfährt.
Passiert ein Unfall in einem schwer zugänglichen Bereich am Hang, dann versorgt der Sanitäter den Verletzten und ruft den Rettungsdienst. Eine zweite Person empfängt die Retter an der Zufahrt. Der Vorfall wird dokumentiert. Die Bauleitung erhält einen Bericht für ihre Unterlagen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Betriebssanitäter arbeiten mit dem Wachdienst zusammen. Wer am Tor steht, weiß, wie Rettungskräfte durchkommen. Dieselbe Person hält die Zufahrt frei. Die Rettungswege selbst sind in der Baustelleneinrichtung festgelegt.
Im Logistik-Management wird berücksichtigt, dass Lieferfahrzeuge den Zugang nicht blockieren dürfen. So bleibt die Zufahrt für den Notfall immer nutzbar. Die einzelnen Leistungen greifen ineinander, damit im Ernstfall alles zusammenpasst.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 bei mehr als 100 gleichzeitig anwesenden Versicherten. Darunter genügen in der Regel Ersthelfer. Wir klären mit Ihnen, wie viele Personen in welcher Bauphase tatsächlich auf dem Gelände sind.

Teilen Sie uns Größe und Dauer der Baustelle mit. Wir sagen Ihnen, welche Absicherung passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wutha-Farnroda. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit