
Der Verkehr in Wutha-Farnroda läuft durch ein enges Tal. Die B 88 von Eisenach nach Ilmenau, die Bahnstrecke Halle–Bebra und die Hörsel liegen dicht beieinander. Wer hier Material liefern lässt, muss wissen: Welche Straße trägt welchen Lastzug? Wann ist dort viel los? Wo kann ein Fahrzeug warten, ohne andere zu behindern?
Logistik-Management beantwortet diese Fragen vor der ersten Lieferung. Wir entwickeln ein Konzept für Materialfluss und Zeitfenster und steuern die Anfahrten digital. Das Ziel ist einfach: Was die Gewerke brauchen, kommt zur richtigen Zeit an. Anwohner wie Betriebe in der Umgebung merken möglichst wenig davon.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Von Westen führt die A 4 bei Eisenach-West heran. Aus Osten ist die Anschlussstelle Sättelstädt über die frühere B 7 erreichbar. Beide Richtungen münden in das Tal und in die Ortslagen. Eine Lieferstrecke sollte deshalb nicht zufällig gewählt werden. Wir legen für jedes Vorhaben fest, welche Route Lastzüge nehmen und wo sie die Ortsdurchfahrten umgehen.
Bahn und Bundesstraße setzen Grenzen. Bahnübergänge, Haltepunkte in Wutha und Schönau sowie Stoßzeiten auf der B 88 beeinflussen, wann eine Lieferung sinnvoll ist. Ein Zeitfenster am frühen Vormittag kann in einer Ortslage gut passen und in der nächsten durch Schulwege oder Busverkehr belastet sein. Das Konzept berücksichtigt diese Muster.
Hinzu kommt die Nachbarschaft. Im Wohngebiet Mölmen leben rund 1.440 Menschen und in den Ortskernen grenzen Häuser direkt an die Straße. Lieferverkehr, Lärm und Staub müssen so gesteuert werden, dass Zufahrten frei bleiben. Das Logistik-Management plant Wartebereiche außerhalb der Wohnstraßen und regelt die Reihenfolge der Fahrzeuge.

Wir erfassen alle Gewerke und ihre Materialien und leiten daraus Mengen und Rhythmen ab. Das Konzept legt Routen und Abladepunkte fest und benennt Ausweichlösungen.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Lastzüge warten nicht auf der Straße. Wenn ein Fahrzeug später kommt, wird das Fenster verschoben und andere Lieferungen rücken nach.
Wir sprechen Anlieferzeiten mit Nachbarn und Betrieben ab, wenn sich die Baustelle in der Ortslage befindet. Ruhezeiten und Schulbeginn fließen in den Plan ein.
Wir prüfen laufend, ob Wege und Lagerbewegungen kürzer werden können. Doppelte Umlagerungen entfallen. Materialien liegen dort, wo sie verbaut werden.
Weniger Leerlauf, weil Material zum Einbauzeitpunkt eintrifft.
Weniger Verkehr in den Wohnbereichen, da Fahrzeuge geordnet ein- und ausfahren.
Klare Absprachen zwischen Gewerken, Lieferanten und Bauleitung.
Ein Lieferkonzept, das sich bei Planänderungen schnell anpassen lässt.
→ Wir prüfen Routen vorab auf Breite und Kurvenradien. Wenn nötig, werden Lieferungen auf kleinere Fahrzeuge verteilt.
→ Die Zeitfenster liegen bewusst außerhalb der Spitzen. So sinkt die Gefahr, dass Fahrzeuge im Verkehr hängen bleiben.
→ Ein fester Wartebereich und ein Ablauf für das Einfahren verhindern, dass Lastzüge in Wohnstraßen stehen.
→ Die Zeitfenster werden zentral vergeben. Wer Vorrang hat, entscheidet der Bauablauf und nicht die Reihenfolge der Ankunft.
Betonlieferungen und Stahl in kurzer Folge. Die Taktung entscheidet, ob der Bau zügig voranschreitet.
Container, Gerüstteile und Dämmstoffe müssen ohne Behinderung der Bewohner angeliefert werden.
Wechselnde Baufelder verlangen mobile Abladepunkte und enge Absprachen mit dem Verkehr.
Neue Häuser in Hanglage benötigen Anlieferwege, die auch bei Regen befahrbar bleiben.

Wir sammeln Mengen und Termine aller Gewerke und prüfen Zufahrtsrouten.
Routen, Wartebereiche und Zeitfenster werden mit Bauleitung und Lieferanten abgestimmt.
Fahrzeuge werden angemeldet und in ihr Fenster eingewiesen. Abweichungen werden sofort umgeplant.
Wo Wartezeiten entstanden sind, prüfen wir nach. Den Ablauf verbessern wir für die nächste Bauphase.
Entsteht ein Hallenbau am Rand von Wutha, dann kommen in den ersten Wochen viele Betonmischer und Stahllieferungen. Ohne Steuerung stauen sie sich vor dem Tor. Mit Zeitfenstern fahren die Fahrzeuge nacheinander ein. Der Wartebereich liegt auf einer Fläche, die keine Wohnstraße blockiert.
Läuft zeitgleich eine Sanierung im Ortskern, dann teilen sich beide Baustellen dieselben Straßen. Das Logistik-Management stimmt die Fenster aufeinander ab. So treffen sich keine zwei Sattelzüge in einer Engstelle. Die Anwohner erleben den Verkehr planbar statt zufällig.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Lieferkonzept baut auf der Baustelleneinrichtung auf. Zufahrt, Lagerflächen und Abladepunkte sind dort festgelegt. Das Logistik-Management füllt diese Struktur mit Zeitplänen und sorgt dafür, dass sie im Alltag funktioniert.
Auf der Baustelle arbeitet es eng mit dem Zugang am Tor zusammen. Wer anliefert, wird erfasst und eingewiesen. Das Ergebnis ist ein Ablauf, den Bauleiter an einer Stelle einsehen können und der bei Verzögerungen sofort Hinweise liefert.
Weil Tal, Bahn und Bundesstraße wenig Spielraum lassen. Lastzüge können nicht überall wenden oder warten. Ein Konzept legt vorher fest, wo sie fahren und wann sie abladen, statt es dem Zufall zu überlassen.

Beschreiben Sie Ihr Bauvorhaben und die Lieferstrecke. Wir schlagen Ihnen ein passendes Konzept vor.
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Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit