
Wenige Gemeinden in Thüringen haben so viel Natur und Wasser auf einmal wie Hörselberg-Hainich. Die Gemeinde liegt am Südrand des Hainich, umschließt die Hörselberge und wird von Nesse und Hörsel durchflossen. Im Wasserwerk Sondra wird Grundwasser zu Trinkwasser für Eisenach und Nachbarorte aufbereitet. Wer hier baut, trifft auf mehrere Schutzinteressen zugleich.
Umweltkontrollen auf der Baustelle sorgen dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz eingehalten und belegt werden. Wir beobachten, dokumentieren und melden der Bauleitung, was auffällt, damit Maßnahmen rechtzeitig greifen und keine Verzögerung durch Beanstandungen entsteht.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Teile der Gemarkungen Sondra, Sättelstädt und Bolleroda sind Trinkwasserschutzgebiet. Auf Baustellen dort gelten strenge Regeln für Betankung, Gefahrstoffe, Waschplätze und Baustellenentwässerung. Umweltkontrollen prüfen, ob Lagerflächen dicht sind, ob Maschinen tropfen und wie Schmutzwasser gesammelt wird. Ein Fund wird sofort gemeldet, damit gehandelt werden kann.
Nesse und Hörsel durchfließen das Gemeindegebiet, die Emse mündet in Sättelstädt in die Hörsel, die Böber in Großenlupnitz in die Nesse. Der Bieberbach nimmt das Wasser der nördlichen Ortsteile auf. Bei Baustellen an diesen Gewässern wird kontrolliert, dass keine Trübung, kein Bodenabtrag und keine Betriebsstoffe in die Gewässer gelangen.
Im Norden schließt der Nationalpark Hainich an, ein Buchenwald mit Wildkatze, fünfzehn Fledermausarten und vielen Totholzbewohnern. Dazu kommen das Naturschutzgebiet Wacholderheide bei Craula und die Muschelkalklandschaft der Hörselberge mit Trockenrasen. Baustellen in der Nähe verlangen eine Abstimmung mit dem Naturschutz, vor allem bei Rodungen, Beleuchtung und Lärm.

Wir überwachen, ob die ökologischen Vorgaben der Genehmigung eingehalten werden. Die Kontrollen halten wir schriftlich fest. Fachgutachterliche Aufgaben bleiben bei den zuständigen Stellen, wir unterstützen bei der Umsetzung vor Ort.
Kontrollgänge prüfen Lagerflächen, Betankung, Waschplätze und Zufluss zu Gräben und Bächen. Bei Auffälligkeiten wird die Bauleitung sofort informiert, damit Boden und Wasser nicht belastet werden.
Wo Bauflächen an Feuchtgebiete, Bachtäler oder Teiche grenzen, wird der Schutzzaun regelmäßig geprüft. Funde werden dokumentiert, Tiere nach Vorgabe der Fachbehörde umgesetzt.
Berichte, Fotos und Protokolle bilden die Kontrollen ab. Bei Rückfragen der Naturschutz- oder Wasserbehörde liegt der Nachweis vor.
Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz werden im Baualltag eingehalten und belegt.
Auffälligkeiten an Wasser und Boden werden früh erkannt, bevor ein Schaden entsteht.
Die Bauleitung erhält nachvollziehbare Berichte für Behörden und Gespräche mit dem Bauherrn.
Umweltkontrolle und Baulogistik greifen ineinander, so entsteht kein zusätzlicher Abstimmungsaufwand.
→ Betriebsstoffe werden nur auf dichter Fläche gelagert und befüllt. Kontrollgänge mit Protokoll und klare Meldewege sind Teil des Plans.
→ Entwässerung und Absetzflächen werden kontrolliert, damit kein Schlamm in die Vorfluter gelangt. Nach Regen wird zusätzlich nachgesehen.
→ Rodungs- und Arbeitszeiten, Beleuchtung und Lärm werden mit der Naturschutzbehörde abgestimmt. Das Personal kennt die Vorgaben und achtet darauf.
→ Schutzbereiche werden abgesteckt, Fahrwege festgelegt und die Einhaltung regelmäßig geprüft.
Arbeiten an Wasserleitungen und Anlagen mit strengen Auflagen für Betriebsstoffe.
Neubauten neben Wald, Wiesen und Gräben mit Auflagen zu Entwässerung und Artenschutz.
Arbeiten nahe Gewässern, bei denen Boden und Wasser geschützt werden müssen.
Zuwegung und Kranflächen mit Auflagen zu Vögeln, Fledermäusen und Boden.

Wir lesen Genehmigung und Nebenbestimmungen und klären mit der Bauleitung, was kontrolliert werden muss.
Prüfpunkte, Rhythmus und Meldewege werden festgelegt.
Rundgänge mit Protokoll und Fotos, bei Bedarf nach Regen oder vor Arbeitsbeginn im sensiblen Bereich.
Die Bauleitung erhält den Bericht, Auffälligkeiten werden sofort gemeldet und Maßnahmen nachverfolgt.
Liegt eine Baustelle in einem der ausgewiesenen Trinkwasserschutzgebiete bei Sondra oder Sättelstädt, dann gelten besondere Auflagen für Betankung und Gefahrstofflager. Wir kontrollieren in diesem Fall täglich die Lagerflächen, prüfen Maschinen auf Leckagen und dokumentieren die Ergebnisse mit Fotos.
Tritt Öl aus einem Fahrzeug aus, dann wird sofort die Bauleitung informiert und die Stelle gesichert. Der Bericht liegt danach für die Behörde bereit. Die nächsten Kontrollen sind angepasst.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Umweltkontrolle ist kein Anhängsel. Sie beginnt bei der Baustelleneinrichtung, wenn Betankungsplätze und Container so gesetzt werden, dass sie den Auflagen entsprechen. Sie setzt sich in der Entsorgung fort, wo Abfälle getrennt und nachweisbar abgeführt werden.
Weil Baulogistik, Entsorgung und Kontrolle zusammenarbeiten, bleiben die Wege kurz im Sinne von wenigen Ansprechpartnern. Die Bauleitung bekommt einen Bericht statt mehrerer Einzelmeldungen.
Teile von Sondra, Sättelstädt und Bolleroda sind Trinkwasserschutzgebiet. Dort gelten besondere Regeln für Betankung, Gefahrstoffe und Entwässerung. Welche Auflagen gelten, entscheidet die zuständige Behörde.

Senden Sie uns die Nebenbestimmungen Ihrer Genehmigung. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Kontrollen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hörselberg-Hainich. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit