
Nessetal ist eine Landgemeinde im Landkreis Gotha mit rund 91,5 Quadratkilometern Fläche. Sie besteht aus elf Ortschaften, die sich über das flache Tal der Nesse verteilen. Wer hier ein Bauvorhaben beginnt, richtet seine Baustelle selten in einem dichten Stadtkern ein, sondern auf einem Grundstück am Dorfrand oder mitten in einem gewachsenen Ortsteil.
Genau dort entscheidet die Einrichtung über den Ablauf der folgenden Monate. Wir planen Containeranlagen, Sanitärlösungen, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun und Verkehrssicherung so, dass sie zum jeweiligen Grundstück passen. Die Planung beginnt mit einem Blick auf Zufahrt, Untergrund und Nachbarschaft.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Nesse gilt als typischer Flachlandfluss mit einem Gefälle von nur etwa 1,5 Promille. Ihr Tal ist entsprechend eben. Der Boden in Flussnähe nimmt Regenwasser nur langsam auf. Für die Baustelleneinrichtung heißt das: Lagerflächen und Containerstandorte gehören auf tragfähigen Untergrund, nicht in die tiefste Stelle des Grundstücks.
Der Wasserstand der Nesse kann stark schwanken. Der mittlere Hochwasserabfluss liegt bei knapp 30 Kubikmetern pro Sekunde, der Höchstwert vom April 1994 lag bei 120. Wer in Ortsteilen wie Wangenheim baut, wo der Wilde Graben in die Nesse mündet, plant Flächen mit Abstand zu Gräben und Senken und legt fest, wohin Material bei Starkregen ausweicht.
Hinzu kommt die Versorgung. In Nessetal teilen sich mehrere Zweckverbände die Wasser- und Abwasserversorgung, je nach Ortsteil ist ein anderer Verband zuständig. Anschlüsse für Bauwasser und Sanitär müssen deshalb Ortsteil für Ortsteil geklärt werden. Auch der Weg über die Landstraßen von einem Dorf zum nächsten zählt bei der Planung von Anlieferung und Aufbau mit.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer stellen wir so auf, dass sie auf festem Grund stehen und von der Zufahrt aus erreichbar sind. Sanitärlösungen planen wir passend zur Zahl der Beschäftigten und zum vorhandenen Anschluss im jeweiligen Ortsteil.
Wir klären mit dem zuständigen Versorger, wo Baustrom und Bauwasser am Grundstück anliegen. Verteilerstandorte legen wir außerhalb von Senken und Entwässerungsgräben fest, damit die Versorgung nicht von der Witterung abhängt.
Der Bauzaun trennt Baufeld und Dorfstraße. Beschilderung und Absperrung planen wir für Ortsdurchfahrten, in denen Fußgänger und Landwirtschaftsverkehr dieselbe Fahrbahn nutzen.
Ein Plan ordnet Lagerflächen, Zufahrt, Wendebereich und Containerstandort. Bei Baufeldern am Rand der Nesseaue legen wir fest, welche Wege bei Nässe gesperrt bleiben und welche Ausweichroute gilt.
Container und Lager stehen auf tragfähigem Grund und bleiben auch nach Regen erreichbar.
Versorgungsanschlüsse sind vor dem Aufbau mit dem zuständigen Verband geklärt.
Zufahrt und Wendebereich sind so geplant, dass der Dorfverkehr nicht behindert wird.
Alle Beteiligten kennen von Beginn an die Wege, Flächen und Regeln auf der Baustelle.
→ Tragfähige Aufstellflächen und befestigte Fahrspuren werden vor dem ersten Aufbau festgelegt.
→ Wir klären die Anschlüsse für Wasser und Abwasser vorab für das konkrete Grundstück.
→ Standort der Container und Wendebereiche werden so gewählt, dass Fahrzeuge nicht rückwärts auf die Straße fahren müssen.
→ Ausstattung und Material werden bei der Planung gebündelt, damit nicht für jede Kleinigkeit eine zweite Fahrt nötig wird.
Hallen und Betriebsgebäude brauchen große Lagerflächen und eine Zufahrt für lange Fahrzeuge.
Auf engen Grundstücken entscheidet jeder Quadratmeter über den Platz für Container und Material.
Kindergärten, Sportflächen und Wege entstehen oft mitten im bewohnten Gebiet und brauchen klare Absperrungen.
Bei Schlössern und Kirchen mit Graben und Mauer schützt eine gut gewählte Aufstellfläche den Bestand.

Wir prüfen Zufahrt, Untergrund, Entwässerung und Anschlüsse am Baugrundstück.
Container, Lager, Zaun und Wege werden in einem Plan festgelegt.
Wir bauen auf und koordinieren Baustrom und Bauwasser mit den Versorgern.
Während der Bauzeit halten wir die Flächen in Ordnung und passen sie dem Ablauf an.
Liegt ein Baugrundstück am Ortsrand eines Dorfes im Nessetal und grenzt an eine Wiese mit Entwässerungsgraben, dann reicht eine Zufahrt aus Schotter selten aus. Der Boden nimmt Wasser langsam auf. Schwere Fahrzeuge fahren sich dort schnell fest. Die Einrichtung beginnt deshalb mit einer befestigten Fahrspur und einem Containerstandort auf der höher gelegenen Seite.
Dann folgt die Abstimmung mit dem Versorger für Wasser und Strom, die Absicherung zur Dorfstraße und die Festlegung, wo Material zwischengelagert wird. Wenn danach noch ein zweites Gewerk dazukommt, ist der Platz schon für beide verplant.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der erste Schritt und bleibt über die gesamte Bauzeit in Betrieb. Sie wird mit Logistik, Sicherheit und Entsorgung abgestimmt, damit sich die Flächen nicht gegenseitig im Weg stehen.
Ändert sich der Ablauf, zum Beispiel weil ein weiteres Gewerk früher beginnt, passen wir Flächen und Wege an. Der Plan bleibt damit ein Arbeitsmittel und wird nicht nach dem Aufbau abgelegt.
Die Nesse fließt als Flachlandfluss durch ein ebenes Tal. In Flussnähe bleibt der Boden nach Regen lange nass. Deshalb planen wir Container und Lager auf tragfähigem Grund und befestigen die Fahrspuren, bevor schwere Fahrzeuge kommen.

Schildern Sie uns Ihr Grundstück und den Zeitplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Nessetal. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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